Fördermittel für Honigüberprüfung

  • Hey,

    zur Förderung von Honiguntersuchungen / Honiganalysen.

    Soweit ich das sehe, erhält man Förderung (von Ländern, EU-Programmen, etc.) nur über Vereine, oder?


    Gibt es auch Möglichkeiten, als Einzelperson eine Unterstützung zu erhalten?

    Oder könnten Labors ihre Preise über Fördermittel senken?


    Wie seht und handhabt ihr das?

    ( ich würde ja gern all meine Gebinde untersuchen lassen ... ;) - zumindest mehrere )


    juli

  • So wie ich das sehe, hättest du zumindest in RLP keine Chance.

    Die Verteilung der Födermittel wird tradizionell gaaanz oben mit den Vorständen der Landesverbände und den Vertretern von selbsternannten Bienennstituten im Büro des Ministers beschlossen, Letztere (Institute) sahnen da das Allermeiste ab.

    Ein paar Bröckchen nehmen die Verbände schon mit, aber daraus bekommt der Einzelne nie viel ab.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

  • Hi,


    bei uns gibt es die bezuschussten Untersuchungen über den Verein, bzw. über den Landesverband.


    Ich glaube auch nicht das die EU Gelder direkt an Einzelpersonen fliessen dürfen.


    Auch die Födermittel für den Grundkurs müssen ja zwingend über einen Verein abgefordert werden.


    So ist es zumindest in Niedersachsen.


    Gruss Joachim

  • Doch, es wäre möglich! Die Praxis macht es aber unmöglich.......

    Auch die Födermittel für den Grundkurs müssen ja zwingend

    In den anderen EU Ländern gilt ähnliches Recht, nur, dort bekommt hier und da tatsächlich der Kleine Imker auf Antrag etwas ab!;(

    Bei uns in D wird das Geld (Fördermittel für Kurse zb.) drauf gehauen,und landet irgendwie wundersam in den Vereinskassen;)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

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  • Doch, es wäre möglich! Die Praxis macht es aber unmöglich.......

    In den anderen EU Ländern gilt ähnliches Recht, nur, dort bekommt hier und da tatsächlich der Kleine Imker auf Antrag etwas ab!;(

    Bei uns in D wird das Geld (Fördermittel für Kurse zb.) drauf gehauen,und landet irgendwie wundersam in den Vereinskassen;)

    Hi,


    bei den Kursen muss der Verein die Referentenkosten bei der Landwirtschaftskammer einreichen.


    Die verwalten das Geld und entscheiden über die Anträge usw.


    Der Verein selber darf durch den Kurs keinerlei Gewinn machen. Es muss wirklich jeder Cent


    abgerechnet werden. Selbstverständlich darf der Referent seine Aufwandsentschädigung spenden.


    Auch die Fördermittel für die Honigproben und für die Neuimker werden über den Landesverband


    bei der Landwirtschaftskammer beantragt. Also auch kein Geld für den Verband.


    Wie bereits geschrieben, bei uns in Niedersachsen.


    Gruss Joachim

  • Hallo,

    hier in Baden-Württemberg ist so geregelt, dass jeder Imker der in BW wohnt, unabhängig ob mit Mitglied im Verein oder ohne Mitgliedschaft die von der EU und dem Land zur Verfügung stehenden Mittel profitieren kann.

    Konkret zur obigen Frage: Der Antrag muss aber über einen Landesverband gestellt werden. D.h. für eine Honiguntersuchung z.B. schreibt er ans LV-Büro mit frankiertem Rückumschlag und beantragt einen Untersuchungsschein für Wachs oder Honig. Die zu untersuchende Probe sendet er an Hohenheim die die beantragte Untersuchung durchführt. Das Ergebnis kommt mit Rechnung an der der Zuschuss abgezogen ist.

    Der Weg über den LV muss beschritten werden, da das Land die LV's des Landes mit der Abwicklung der BW/EU-Zuschüsse beauftragt hat.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Doch, es wäre möglich! Die Praxis macht es aber unmöglich.......

    In den anderen EU Ländern gilt ähnliches Recht, nur, dort bekommt hier und da tatsächlich der Kleine Imker auf Antrag etwas ab!;(

    Bei uns in D wird das Geld (Fördermittel für Kurse zb.) drauf gehauen,und landet irgendwie wundersam in den Vereinskassen;)

    Vielleicht sollten die Rheinlandpfälzer

    und die Imker in den anderen Bundesländer bei den die EU/XX Förderung nicht funktioniert einmal an ihren LV und das zuständige LW-Ministerium gehen und denen klarmachen, dass die (becheidene) Förderung der Imkerei in manchen Bundesländern sehr wohl funktioniert.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Ich verstehe jetzt nicht, was das der Fragerin helfen soll.

    Die Sache ist überschaubar:

    Es sind immer Landesförderungen, auch wenn die Mittel aus EU-Töpfen kommen. Ausgereicht werden sie je nach Fall über die Landwirtschaftkammern, -ämter oder-ministerien oder die Landesverbände (davon scheint es in Niedersachsen zwei zu geben).

    Ja, es gibt auch Förderungen, die direkt an einzelne Imkereien gehen.


    Aber warum schaust Du nicht einfach nach den Förderrichtlinien für Niedersachsen?


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • ..

    Es sind immer Landesförderungen, auch wenn die Mittel aus EU-Töpfen kommen. Ausgereicht werden sie je nach Fall über die Landwirtschaftkammern, -ämter oder-ministerien oder die Landesverbände.

    Ja, es gibt auch Förderungen, die direkt an einzelne Imkereien gehen.

    ...

    Das Problem liegt, wenn ich richtig informiert bin daran dass die Fördermittel der EU eine Mitförderung durch das Bundesland erfordern. Soll heißen, ist das Land nicht bereit oder in der Lage aus den eigenen Haushaltsmitteln die 2. Hälfte dazu zugeben gibt es auch keine 1. Hälfte von der EU.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • ihren LV und das zuständige LW-Ministerium gehen und denen klarmachen, dass die (becheidene) Förderung der Imkerei in manchen Bundesländern sehr wohl funktioniert.

    Wenn man sowas im Ministerium macht (einzig richtiger Ort) wird ein Rechtsanwalt herbeigerufen......

    Ergebnis: Recht bekommen, aber geändert hats nix!;(

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

  • Das Problem liegt, wenn ich richtig informiert bin daran dass die Fördermittel der EU eine Mitförderung durch das Bundesland erfordern. Soll heißen, ist das Land nicht bereit oder in der Lage aus den eigenen Haushaltsmitteln die 2. Hälfte dazu zugeben gibt es auch keine 1. Hälfte von der EU.

    Ja genau, und deswegen muss man sich an die Länderbehörden halten. Das findet sich ausnahmslos auf deren Webseiten und ist über Google unschwer zu ermitteln.

    Da steht dann genau, was und wie gefördert wird und es bedarf keiner weiteren Spekulation.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Hier in Bayern kann jeder Imker in 2018, 3 Honiganalysen machen lassen die gefördert werden.Diese laufen über den Tiergesundheitsdienst.

    z.b. Sortenanalyse 10,98 Euro Endpreis für den Imker

    Hier reicht die Landwirtschaftliche Betriebsnummer.

  • Ja, googlen ist eine Kunst, auf die sich nur wenige verstehen.

    Guckt du hier: (Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse).

    Offensichtlich werden aber aber die Imkereien nicht direkt gefördert.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)