Wühlmausvertreiber mit Piepton und Bienen?

  • Hallo,

    ich habe eine ziemliche Plage in meinem Garten, ich glaube Wühlratten, Maulwürfe und Mäuse. Jedenfalls habe ich zahllose Gänge und Löcher etc. Nun habe ich zwei Wühlmausabschrecker gekauft, die man in die Erde steckt. Die geben aber leider in regelmäßigen Abständen einen Piepton von sich, den man auch hört, wenn sie ganz eingegraben sind. Eigentlich wollte ich so ein Ding auch in den Gartenteil stecken, wo die Bienen stehen, habe jetzt aber Bedenken, daß das die Bienen beeinträchtigt. Was meint Ihr?

  • Manche legen so ein Piepse-Ding sogar in die Beute.:D Sorry, aber musste ich gerade dran denken.


    Ich würde aber sagen vollkomen egal. Vielleicht hälst du zur Beruhigung für dich selbst 2m Sicherheitsabstand zur Beute ein, da die Maulwurfschrecks ja auch Vibrationen im Boden verursachen - die wiederum können die Bienen stören können - aber auch an regelmäßige Störungen können sich die Bienen gewöhnen - wie bspw. an Bahnstrecken.

  • Dann berichte doch bitte mal, ob dieses Gerät


    a) in Deinem Garten die "Grabowskis" vertreibt;

    b) die Bienen sich anders verhalten.


    Meine Biens hat das absolut nicht interessiert - den Maulwurf und die Wühlmäuse übrigens auch nicht...


    Viel Erfolg

  • Meine Nachbarin hat seit zwei Jahren solche Pieper im Boden. Bringt gar nichts, ausser dass Eulen im Frühjahr und Sommer dadurch irritiert werden, weil der Ton (vermutlich einer von mehren verfügbaren) den Bettelrufen der Jungeulen ähnelt. Ausserdem sind die Pieper extrem nervig, wenn man sie rund um die Uhr regelmäßig zu hören bekommt...


    Gruß Andreas

  • Moin, moin.


    den Bienen ist das hier unwesentlich, ein dem Hungertode in der Dürreperiode entkommener Maulwurf zeigte sich resistent, solange es hier noch was gab und woanders nicht mehr, ist aber nun doch wohl abgewandert, und die Wühlmäuse haben auch noch nicht so ganz verstanden, was sie tun müssten, um die Investition für mich rentierlich zu machen... Ich selber finde die Dinger sehr deutlich hörbar und verstehe den Gleichmut dieser Tiere nicht.

    Aber wenigstens geschieht etwas.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Von Nachbarn habe ich auch nur gehört, dass die Piepser gegen Wühlmäuse nicht wirken. Mich stört es alledings sehr - wenn ich an einem Garten vorbeigehe, von dem ich dieses Fiepen höre denke ich jedesmal "wieder solche Asozialen..." (ok, dabei handelt es sich normalerweise um einen Marderschreck, nicht Wühlmausschreck)

    Ich kann nicht verstehen, wie jemand auf die Idee kommen kann, so eine ständige Geräuschquelle in seinem Garten zu installieren. Würden die sich auch ein Blaulicht vor das Schlafzimmerfenter setzen? Oder eine Dauer-Stinkbombe ins Wohnzimmer?

  • Hallo, ich hatte die Teile auch schon mal in Gebrauch, aber das hat nichts geholfen, irgendwie stört das die Wühler nicht.

    Danke Jelle für den Hinweis mit dem Wolfmilchgewächs, das werde ich nächstes Jahr verstärkt auspflanzen. Habe es dieses Jahr mit Knoblauch versucht, aber das scheint auch nicht viel zu helfen.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich habe den Eindruck, dass es in diesem Jahr besonders viele Wühlmäuse u.ä. gibt - ist das richtig ?

    Und nichts hat bisher geholfen. Piepser und Fallen kann man vergessen. Sogar in meinem Gewächshaus sind Gänge...:cursing:

    Jelle, ich würde mich über einen Sämling freuen und es versuchen. Gerne PN.

  • Fallen stellen muss man erst lernen. Generell sollen Fallen durchaus ein wirkungsvolles Mittel bei Wühlmäusen sein. Ich kann es aber auch nicht. Wir haben dieses Jahr das erste Mal überhaupt Wühlmausgänge im Garten (seit über dreißig Jahren). Scheint also wirklich ein heftiges Wühlmausjahr zu sein.

    Frettchen sollen recht erfolgreich sein gegen Wühlmäuse...


    Grüße,

    Robert

  • Ich hätte da nochso ein einjähriges Wolfsmilchgewächs. Wird bis zu 120cm groß, die Bienen mögen es sehr, aber die Wühlviecher nicht.

    stimmt. Die Wühlmäuse graben drum herum :-(

    Geräuschentwickler sollen bei Maulwürfen helfen, bei Wühlmäusen tun sie es definitiv nicht. Fallen stellen muss - wie schon von Re-Mark gesagt - gelernt sein, hat bei mir auch noch nie geklappt. Ein Nachbar, der leider nicht mehr lebt, hat damit mal 18 Wühlmäuse aus seinem Schrebergarten geholt. Das Einzige was bei mir funktioniert ist Wühlmausgift. Regelmäßig in kleinen Dosen in die Löcher gegeben (verdeckt), so lange wie abgenommen wird. Herbst ist allerdings angeblich insofern ungünstig dafür als die Köder auch eingelagert statt gefressen werden können. Wirkstoff ist wie bei Mäuse und Rattengift Cumarin, was die Blutgerinnung hemmt, so dass die Tiere innerlich (angeblich schmerzfrei) verbluten.

  • Es stimmt, das letzte Mal war ich Teenager, als mein Opa in unserem Garten auf Wühlmausjagd ging. ( mässiger Erfolg mit Lebendfallen). Und ich wollte es auch nie wissen, was er mit dem Inhalt gemacht hat. )

    Auf Gift wollte ich eigentlich verzichten , aber mit dem Gewächshaus haben sie eine Stufe zur Eskalation überschritten....

  • Fallen bringen mit etwas Uebung wirklich was. Ich denke auch, dass die restlichen Mäuse auswandern, wenn man einige gefangen hat, weil sie vermutlich die toten Mäuse als Warnsignal wahrnehmen.