• Hallo,


    laßt ihr die Windeln in der kalten Jahreszeit drin?

    Mein Standort am Waldrand kann im Herbst schon mal recht zugig sein.

    Daher laß ich sie fast den ganzen Winter drin. Das Flugloch ist ja über die ganze Breite geöffnet.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"

  • Hallo, selbst im Hochsommer bleiben sie bei mir drin.

    Ich nehme sie nur nach dem ersten Frost raus, damit der Arsch kalt bleibt und sie keinen Gedanken an weiterbrüten verschwenden.

    Nach der Winterbehandlung schiebe ich die dann wieder rein.

    Ich würde sagen, dass sie das Beutenklima besser über das Flugloch regulieren können als durch das riesige Loch im Boden.

  • Moin,


    die Beantwortung dieser Frage ist aber auch vom Beutenmaterial abhängig. Meine Segeberger habe ich sowohl in Styropor als auch Holz, und bei den Hartschaumbeuten führt der geschlossene Boden fast zwangsläufig zu Schimmelbildung in der Beute über den Winter, weswegen ich die Schieber dort nur zur Fallermittlung nach Behandlungen einsetze.


    Beste Grüße


    Peter

  • Moin,

    ok man möchte natürlich die Schimmelbildung vermeiden.

    Aber eisige stetige Zugluft ist sicher auch nicht von Vorteil.

    Das ist eine Gradwanderung.

    Ich habe auch Styropor Beuten -DNM 1,5.

    Vielleicht wäre es auch gut die Beuten durch Anpflanzungen vor zu viel Wetter zu schützen.

    "Soviel Theorie wie nötig und soviel Praxis wie möglich"

  • Ich teile die Meinung von Peter.
    Bei mir kommen den Windeln nur zur Behandlung rein. Ansonsten bleiben die das ganze Jahr über draussen. Damit wird der Schimmel vermieden.
    Ferner spüren die Bienen zu jederzeit die Temperaturen der Umgebung.
    Frei nach dem Motto: "Der Kopf warm und die Füße kalt."

    Die Bienen gehen damit im Herbst rechtzeitig aus der Brut und bleiben im Winter in der Traube.
    Im Sommer können die Bienen die Bruttemperatur besser regulieren.

    In der Beute zieht es nicht, es sei denn da sind Löcher drin oder die Spaltmaße stimmen nicht. Dadurch das nur unten ein Loch ist, bildet sich eine Glocke. Warme Luft steigt nach oben. Die Rähmchen verhindern zudem starke Luftbewegungen und der Wabenbau mit der "löchrigen" Oberfläche verhindert das zudem.
    Es mag natürlich sein, dass die unteren Wabenränder was abbekommen.Deswegen brüten die Bienen ja oben und nicht unten.

    Gerade weil es eine Glocke ist, muss die Feuchtigkeit ja entweichen können.

    Das geht nur mit offenem Boden.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Wer in einem windgeschützten Ort seine Bienen stehen hat kann sicher auf die Windel auch im Winter verzichten. Ich habe die Windel auch von Oktober bis Mai drin.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Die Bodenschieber habe ich im Februar / März und zur Varroabehandlung drin. Sonst bleiben die Böden bei DN1,5 Styro und DD Holz offen. Es hat bis dato nie geschadet.


    Weniger ist meist mehr...

  • Ich machs wie Beemax, meist lass ich die sogar noch bis April drin. DNM1.5 und bisschen 12er Dadant.

    Die Bodenschieber habe ich im Februar / März und zur Varroabehandlung drin. Sonst bleiben die Böden bei DN1,5 Styro und DD Holz offen. Es hat bis dato nie geschadet.


    Weniger ist meist mehr...

    Und was hat’s genützt?

    Wann ist weniger mehr?

    Es bringt (hoffentlich) eine bessere Frühjahrsentwicklung und später ein stetiges Wachstum des Biens.


    Alles weitere gehört dann nicht mehr zur Überschrift. .....

  • Also ich mache die Böden schon jahrelang zu und sage es auch. Da gab es noch kein Wärmebrett...

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)