Minibienentraube unter Abdeckung

  • Hallo,

    Seit 3-4 Wochen habe ich immer wenn ich Nachfüttere, was ich 1-mal wöchentlich mache, eine kleine Bienentraube an der Abdeckung und ettliche Bienen in den Futterbereichen. Trot dass ich Schwimmkörper verwende sind diese Bereiche auch immer voller Bienen.

    Wenn ich sie dann weitgehendst mit dem Smoker verscheuche sind es aber immer noch ettliche die ich einfach nicht raus bekomme, somit machen leider immer einige der Sturköpfe einen Freischwimmer.

    Was würdet ihr sagen, was könnte ich da machen ausser die Bienen jedes mal abzuklopfen ?

    OK, eine neue Futterzarge wäre sicher besser, aber geht erst nächstes Jahr.


    Gruß

    Chris


    D54EAF36-7D9E-4584-9306-04736681C66B.jpeg

  • Hallo Chris,

    so wie ich das sehe, fehlt ein Bauteil bei Deinem Fütterer. Da müsste doch eigentlich über dem Zugang noch eine Abdeckung sein, die verhindert , dass hunderte von Bienen grade so in den Fütterer krabbeln können, oder ? Was schon mal helfen könnte : ich lege über meinen Holz Adam Fütterer

    von Bienen We... eine Plastik"folie" , die so dick ist , dass sie fast schon mehr ein Plexiglasdeckel

    ist. Laut Beschreibung von Weber öffne ich die Beute und warte dann erstmal oder mache noch was

    anderes z.B. Futter holen oder Futter erstmal anmischen. Unter dem Lichteinfall fangen die Bienen an,

    sich über die Plexiglasabdeckung des Aufstiegsdomes zurückzuziehen, so dass ich dann nach einigen Minuten den Fütterer Bienen frei oder nahezu Bienen frei nachfüllen kann. Einige "Versprengte " , die

    es nicht kapieren wollen, werden mit dem trockenen Smoker verscheucht oder beim vorsichtig Nachfüllen über die angehobene Folie abfliegen lassen. Das ganze geschieht bei mir bei Sonnenuntergang / in der Abenddämmerung.

  • Hallo Chris

    Nimm ein Lochblech in Länge des Aufstieges und kante es zu einem U.

    Die Maße so wählen, das uber den Aufstiegsbrettern ca 1cm platz zum durchschlüpfen ist und zu jeder seite der Bretter 1,5 bis 2cm. So kommen die Bienen ans Futter, können aber nicht weiter in den Fütterer.

    Und feddich werden mit füttern.

    Gruss David

  • Seit 3-4 Wochen

    Und vorher?

    Wie fütterst Du denn damit?

    Find ich wieder mal echt zum tief Luftholen...


    Die "Schwimmhilfen" auf dem Foto sind auf der rechten Seite zu sehen, in meinen Augen sind das auch außerdem keine bzw zu wenig, sorry.
    Jedoch legt das die Vermutung nah, das Futter kommt rechts rein.:roll:


    Dieser Futtertrog funktioniert eigentlich so bzw. sieht komplett so aus oder ähnlich


    OK, eine neue Futterzarge wäre sicher besser, aber geht erst nächstes Jahr

    Es gibt Futtergeschirre und -tröge en masse. Rund oder eckig. Bestellbar mit Lieferung.

    Da passt genausoviel rein und man kann bienenfrei und sauber nachfüllen, und vor allem bringt man beimFüttern keine damit um. Mit Folie, Loch drin, Leerzarge oder direkt aufgesetzt etc. pp.

    Kostet um die ein, zwei Gläser Honig plus ggf eins für den Versand je nach Art und Größe.

    Das ist einfach kein Argument.


    Du bekommst bei 1 x pro Woche gar nicht mit, wieviele Bienen da evtl noch ersaufen, weil beim nächstenmal schon alles wieder geputzt ist.





    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Beim verlinkten Bild wird auch klar, was vorher mit dem Lochblech gemeint war. Das käme jetzt auf Geschick und Bastelfreude an, dann funktioniert das wieder so, wie es eigentlich gedacht ist.

    Dazu muss aber alles runter, was aktuell ja Futterstop bedeuten würde.

    Aber es ist eh jetzt in absehbarer Zeit vorbei.

    Also Weihnachtswunschzettel schreiben!

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • ...Lochblech gemeint war. Das käme jetzt auf Geschick und Bastelfreude an, dann funktioniert das wieder so, wie es eigentlich gedacht ist.

    Dazu muss aber alles runter, was aktuell ja Futterstop bedeuten würde.

    Warum alles runter? Einmal öffnen + messen -> Lochblech auf Maß biegen + einsetzen, fertig. Wabenwildbau kann man später entfernen, wenn die Fütterungen endgültig beendet sind und der Fütterer abgenommen wird. Wenn kein Lochblech vorrätig ist -> irgendeine Behelfskonstruktion, die a) den Bienen das Hinabklettern zum Futterspiegel erlaubt (beespace) und ebenso ein Nachlaufen des Futtersirups in diesen Kletterspalt zwischen Aufstiegsbrettchen und "Umzäunung"/Aufstiegsabdeckung.

  • Hm - hübsche Theorie.

    Ich dachte ja bloß....


    Siehe die Ursache des Einstellens der Eingangsfrage :S

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Neee ist nicht unbedingt meine Einstellung zur Sache, wollte ja nur Gewissheit haben das da etwas nicht richtig passt. Werde mir jetzt erstmal mit dem Lochblech behelfen, da die Füttertest ja bald zu Ende geht. Für nächstes Jahr werde ich mir dann einen NICOT Füttere besorgen.

    Also keine Sorge, werde dann Fotos vom Lochblech machen. ;)

  • Werde heute Nachmittag das gebogene Alu-Lochblech über den Bienenaufstieg im Fütterer einsetzen und heute Abend dann Fotos einstellen.

    Aber noch beschäftigt mich die Frage wie ich die Bienen, welche schon in den Futterkammern sind, dazu überreden kann diese zu verlassen. ;)

    Hatte mir überlegt das Blech zu setzen und dann den Rest der Bienen mit einem feinen breiten Pinsel vorsichtig aus der Kammer zu fegen. Was meint ihr ?

    Nur durch Rauch lassen sie sich nicht dazu überreden. :)


    Gruß

    Chris

  • Wenn kein Futter mehr im Fütterer ist hilft Offenlassen und Zeit geben. Dann ziehen sich die Bienen ins Dunkle zurück.

    Unter dem Lichteinfall fangen die Bienen an,

    sich über die Plexiglasabdeckung des Aufstiegsdomes zurückzuziehen, so dass ich dann nach einigen Minuten den Fütterer Bienen frei oder nahezu Bienen frei nachfüllen kann

  • ...Frage wie ich die Bienen, welche schon in den Futterkammern sind, dazu überreden kann diese zu verlassen. ;)

    Früh,wenn es noch kalt ist (im Fütterer), findet sich dort keine Biene. Die arbeiten dann alle am Brutnest und in dessen warmer Umgebung.