• Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gedacht habe, dass die Unterhaltungen ein bisschen gehobener sind als bei Facebook.....

    Das ist grundsätzlich eine sehr gute Idee gewesen. Aber mit den Angaben in der Fragestellung provoziert man auch die von Han Kle kritisierten Antworten. Ich kann die Reaktionen sehr gut nachvollziehen und stehe voll dahinter. Bei den wenigen Informationen könnte man auch im Imkerforum fragen, ob man am nächsten Morgen Frühlingsblütenhonig oder Waldhonig aufs Brötchen schmieren soll. Das ist ähnlich schwer für andere zubeantworten.

    Lass mal ein paar Infos rüberkommen was sonst noch so da ist, welche Beuten, Finanzrahmen...

    Da haben die anderen aber auch schon nach gefragt. Ebenso wie die zu verarbeitende Honigmenge, die Völkerzahl ist dazu nicht geeignet. Helfer?

  • Bei 'ner Radialen geht leider nix über Durchmesser. Aber der Platzbedarf ist dann halt enorm, grade wenn man parallel zwei fährt. Wir denken deswegen über 'ne Radschleuder nach. Wenn die nicht immer so fimschig wären. Scharfe Bleche, etwas lieblos gekantet, zumindest kenne ich aktuell keinen guten Hersteller. Ihr?

    Also meine Radschleuder von der Imkerzentrale finde ich in der Verarbeitung solide und ich hatte auch nirgends das Gefühl nachschleifen zu müssen. Gibt es für klein mit 12 Waben oder für größere Imkerei auch mit 21 Waben. Die richtig großen Teile anderer Hersteller aus der Schleuderstraße hab ich noch nie so genau angesehen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Ich denke, dass die Winter 2016-2017 gebaut wurde. Ich habe sie jedenfalls Anfang 2017 selbst in Görlitz abgeholt und seitdem zwei Honigjahre damit gearbeitet. Sogar mein Schwager als gelernter Metaller der alten Schule hat bei der Besichtigung die Verarbeitung bewundert. Kann also mein Exemplar nur loben, weiß aber nicht, ob die bei hoher Auftragsdichte vielleicht weniger sorgfältiger arbeiten. Das soll ja auch bei manchen Beutenherstellern zu größeren Schwankungen in der Qualität führen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Das was ich letztes Jahr in D'eschingen gesehen hab war nichts, wo ich mit Imkern müssen wollte. Hakelig, sehr dünn und scharfkantig alles, nichts für Dauerfeuer. Angeblich, sagten mir einige Kollegen, sei das dem Fortschritt geschuldet. Tabbi will unbedingt 'ne Radschleuder, wegen der Platzknappheit. Ich bin zwieschspältig, weil ich will was solides....

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wir hatten als erste Schleuder die 3 Waben Wandschleuder von der Zentrale... Die war bonix (fitschig).

    Immer mehrere Schnitte in dem Händen trotz vorsichtigem beladen/entladen. Edelstahl schweißnäte haben dann irgendwann s rosten angefangen... Die war nix.


    Klar war nur n 3 Waben 400€ Teil... aber is der selbe Hersteller...

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Moin, moin!

    Nee, das 3 Wabenteil ist auch nix, eigentlich nur Schaustück, um das Prinzip zu zeigen, und ja: überaus flötig. Da bin ich drauf reingefallen, als ich eine Schauschleuder suchte. Die ist nicht mal das.

    Die 12er und die 21er sind deutlich was anderes.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Wir hatten als erste Schleuder die 3 Waben Wandschleuder von der Zentrale... Die war bonix (fitschig).

    Genau die habe ich auch (noch). Seit längerem nicht mehr benutzt. Hauptproblem war, dass die Rähmchenohren bei Langstroth-Oberträgern (also Dadant-Honigrähmchen) zu dicht an der Kesselwand waren. Sie schleiften beim Schleudern in der Honigschicht, die an der Kesselwand hing.


    Ich möchte sie demnächst verkaufen. Also hört auf, sie runterzumachen! ;)

  • Ich bin zwieschspältig, weil ich will was solides....

    Vielleicht bin ich ja etwas naiv, aber müsste dir nicht jeder halbwegs begabte Edelstahlbauer so ein Teil nachbauen können? Gerade die Radschleuder braucht doch nur 'einfache' Blechteile, keine tiefgezogenen oder irgendwie schwierig gewölbten.

  • So ist die Theorie, und die funktioniert auch, aber:

    In der Praxis stehen dann die benötigten Teile in der Gegend rum, Kessel, Motor etc., die man ja schon besorgt hat und bei der Endausführung mangelt es dann an Zeit beim Imker oder dem Metaller, oder der Kombination daraus. Und schwupps ist es schon wieder Mai/Juni. Mir ist so ein Fall sehr gut bekannt...