Unbegattete Königinnen kaufen, begatten lassen und einweiseln - ein paar Fragen

  • Hat jemand Erfahrung mit jenen vom H-Mann?

    Ich habe 3 solcher 3`er Böden seit 2016 glaube ich. Als erstes muß man sie gebrauchsfähig machen. Die Trennschiede habe ich an einer Seite mit Kraftklebeband und einem sehr dünnen Streifen Schaumgummi so modifiziert, das sie an der Zargenwand straff anliegen. Außerdem hat mich gestört, daß es keine Möglichkeit gibt, die drei Fluglöcher zu verschließen. Dort habe ich kurze Stücken Klavierband so davor geschraubt, das man ein Ende zum verschließen nach oben klappen kann, und mit einer Reiszwecke fixiert. Inzwischen sind die Teile durch Rost so schwergängig geworden, das es jetzt sogar ohne Reiszwecke in dieser verschlossenen Stellung hält.:wink:

    Der Einsatz als Dreierboden funktioniert bei mir mit einer dicken Klarsichtfolie, aber Durchsichten ohne "Überläufer" sind schwierig, vor allem beim mittleren Abteil. Problematisch ist das aber nicht, weil sich die Bienen tatsächlich fast wie eine Einheit fühlen. Den Beweis haben sie mir voriges Jahr geliefert, als einfach mal alle zusammen geschwärmt sind, weil ich in einem Abteil mehrere Weiselzellen stehen lassen habe:

    siehe hier

    Tatsächlich nutze ich diese Böden fast nur noch als normale Böden für ganze Jungvölker, die damit auf einer Zarge überwintern.

  • Ganz ähnlich wie Kruppi beschreibt, nutze ich diese 3er Böden zur Begattung von Jungköniginnen aus der Vermehrung. Gefüllt mit 3 - 4 - 3 Waben DN1,5, Bienen aus dem Sammelbrutableger und je einer Kö' stehen die auf einem separaten Platz, am besten auf separaten Stand. Mit einem Begattungserfolg von 60 - 80 % ergeben sich daraus meist 2 Jungvölker mit beg. Kö' auf je 5 Waben. Ich ordne ggf. so um dass je 2 Jungvölker in einer DN1,5 Beute mit Trennschied, das mit einem Moosgummi bienendicht gemacht wurde, verbleiben. So stehen die bis zum Herbst wieder am Hausstand und entwickeln Brut auf 3 Waben + 2 Futterwaben am Rand. Für die Kontrollen habe ich mir Plexiglasauflagen zugeschnitten, die beide Abteile bienendicht abdecken.


    In dieser Anordnung habe ich auch schon überwintert - ohne Königinnenverlust. Im FJ setze ich ein Volk dann in eine separate Beute um.


    Oder man versucht sich in der 2-Königinnen Betriebsweise - s. dazu die Hinweise von B.Heuvel.


    Beste Grüße


    Rainer

  • Hallo rall0r,


    ich ziehe zwar meine Kös selber aber bis auf die Vermehrung wäre es auch für dich vielleicht eine Variante.

    Ich hab so ca. 20Völker in Magazinen.

    Ich benutze Kieler.

    Der Vorteil ist das die kleinen Kästchen sehr transportabel sind.

    Ich pack da 8 Stück zusammen und mach einen Spanngurt herum. So kann ich schon mal 16 Stück allei

  • upps. ....tragen.

    Die Bienen für die erste Serie kommen aus dem Sammelbrutableger, für spätere Serien dann auch aus den HR.

    Mit den ersten begatteten Kös mach ich Kunstschwärme zum abgeben und gleiche eigene Verluste aus. Die späteren Kös können dann auch zum umweiseln genutzt werden.

    Mit Aufsatzzargen kann man die Kös auch lange in den Kästen halten, manche sollen auch welche darin überwintern.

    3er und 4er Böden hab ich auch, ist mir zu viel gebastel. Allein so ein Rähmchen aus dem 3er Abteil zu ziehen ist furchtbar.

    Mini+ ist mir da schon wieder zuviel Material nebenher.


    Also ich würde Dir vorschlagen 15 Kös zu bestellen und diese mit Bienen aus den HR zu Begattungseinheiten zu erstellen.

    Dann kannst du Kunstschwärme machen und später auch umweiseln.

    Wenn du noch paar Zargen für die Kieler holst kannst du die übrigen Oberträger, die beim entnehmen einer Kö anfallen, dem nächsten aufsetzen.