Größere Mengen an Maden zum Umlarven im gleichen Alter für Königinnenvermehrung

  • Da das Bienenjahr nun wieder neu begonnen hat, die direkten Arbeiten an den Völker sich dem Ende neigen, rekapituliere ich das alte Bienenjahr und erarbeite mir eine weitere Optimierung der neuen Arbeiten.

    Dieses Jahr hat das Umlarven durch Werkzeugoptimierung bei mir besser geklappt als im letzten Jahr.

    Im kommenden Jahr möchte ich den ganzen Vorgang der Königinnenvermehrung für mich besser gestalten.

    Bisher suchte ich erst halbweg Brutwaben mit offener Brut heraus und dann noch auf den Brutwaben die vermeindlich passende Larven zusammen.

    Sofern man größere Mengen von Larven umsetzen möchte, ist das meiner Meinung sehr uneffektiv.

    Wenn in einer Serie das Alter der gefundenen Larven dann auch noch variiert, sind die zeitlichen Abfolgen der Arbeiten im Nachgang schlecht steuerbar und dies führt dann logischerweise zu einem Chaos. Bei geringer Anzahl evt. noch händelbar, nicht jedoch bei einer größeren Anzahl an Königinnen.


    Was habt ihr für Empfehlungen und Methoden halbwegs punktgenau eine größere Menge gleichaltriger Maden ohne große Sucherei definiert zur Verfügung zu haben.


    Liebe Grüße Bernd

  • Ist doch in der Regel mitten in der Tracht. Mittelwand ins Brutnest am Tag 0 - 4/5 Tage. Einen, respektive zwei Tage für den Ausbau + drei Tage Ei.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ne helle Brutwabe mit nem Messer auf Trägerdicke kürzen und rein damit zur Zuchtkönigin (mitten rein!). Am nächsten Tag sind genug Stifte drauf, dann raus damit und in das Pflegevolk, welches ja keine offene Brut hat, damit.

    Du hast noch nie so schön in Futtersaft schwimmende gleich alte Larven gesehen.

    Aus Trachtvölkern nehme ich nie Zuchstoff!

    LG

    Wasi

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Wenn ich Wasi richtig verstehe, heißt kürzen hier wohl, das nur ein kleiner Bereich oben mit Zellen ähnlich einem dickeren Anfangsstreifen von der ehemaligen Lehrwabe übrig bleibt.


    Da braucht man ja dann nicht mal mehr umlarven😉.


    Liebe Grüße Bernd

  • Nee Bernd!!!

    Messer auf Ober und Unterträger auflegen und alles was vorsteht absäbeln.

    Zellen kürzen,den Zellmund beschädigen.

    Die Bienen fangen darauf hin sofort mt der Reparatur und Zellputzen an.

    Das zieht die Queen magisch an, und die legt auch gleich ne größere Menge auf beiden Seiten.

    Das sehe ich gerne, hab ich doch so eher mehr genetische Bandbreite in den Stiften.


    Was du meinst ist sowas wie der Bogenschnitt, dazu sollten aber schon jüngste Larven vorhanden sein, darum gings dir aber nicht.


    Ja doch Uschi!

    Bin ich! Dicke fette lange Königinnen ohne Fehl und Tadel.

    Das fängt mit dem Anfang an:)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

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    W. Churchill

  • Ganz simpel. Wo haltet ihr denn eure Zuchtkönginnen?


    Wenn ihr sie im M+ haltet ist das optimal.


    Ihr wisst ja wann ihr umlarven wollt. Ca. 10-14 Tage vorher (nicht wirklich Zeitkritisch) sucht ihr die Königin. Wenn ihr sie gefunden habt, ASG üben und unter die Zarge. Drei Tage vorm Umlarven, nehmt ihr eine Leerwabe und tauscht sie gegen eine der Waben in der Zarge mit der Königin. Drei Tage später kommt sie wieder raus und gut. Alles was dann geschlüpft ist, ist gut, der Rest sind ja noch Stifte. Wenn man mehrere Tage hintereinander umlarven will, muss man die Wabe halt 1 Tag nach der Gabe, höher Hängen. Bei der Haltung im Ablegerkasten oder auf einer Zarge, muss man Senkrechte ASG oder eine Wabentasche (nicht sehr schön) verwenden. Wenn man die nicht hat, einen Königinnenableger machen und auf 5 Waben mit Schied oder Ablegerkasten begrenzen und richtig voll mit Bienen lassen (z.B. als Flugling mit 3 Waben verdeckelter Brut). Hauptsache sie Königin stiftet alles Voll und sucht schon nach Zellen zum legen, die man ihr dann gibt.