Bienenvolk bruetet nicht und wird ausgeraubt von Wespen

  • Moin, Michi,


    ich rechne da ab Futterabnahme höchstens eine Woche, wenn das eine Hungerpause zur ungelegensten Zeit war, wie ich das so sehe...

    Vor ein paar Tagen wurde Brut gemeldet, und ob das nun sofort die ersten Stifte waren, die da gesehen und so angesprochen wurden...?


    Meine Kristallkugel...


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • und dann stellst Du daraus eine 5%ige Lösung her und Füllstand die in eine Sprayflasche von Rossmans Dirk

    Die übliche Lösung hat 30 g Oxalsäuredihydrat auf 1 Liter demineralisiertes Wasser...

    Wenn man kein demineralisiertes Wasser hat (gibt es in vielen Supermärkten), dann geht notfalls auch Leitungswasser. Das wird dann halt etwas trüb.


    ALLE jetzt vorhandenen Milben sind sonst weg in den verdeckelten Zellen und die Brut wird nichts.

    Wenn schon Deckel drauf sind: mit der Gabel entdecken und dann sprühen.

    In so einem Fall mit der Entdeckelungsgabel eher etwas tiefer stechen und nicht nur die Deckel abheben, sondern die Larven darunter gleich mit raus. Sonst haben die Milben, die da drin sind, zuviel Deckung.


    Oder vielleicht gibt es ja doch einen Imker in der Gegend, der mal mit einem Varrox vorbeikommt...


    Grüße,

    Robert

  • Die übliche Lösung hat 30 g Oxalsäuredihydrat auf 1 Liter demineralisiertes Wasser...

    Oxuvar 5,7% wird für die Sprühbehandlung auf 3% runter verdünnt. Nicht mit 5% sprühen.

    Bei meinen Mathekenntnissen komme ich für's Selbstanmischen dann auf 30g OS und 970ml Wasser.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Pascal, wenn Du noch mal fahren möchtest, hol Dir meinen Sublimox. Ist heute zurückgekommen.

    Geht super einfach.


    Gruss

    Ulrich

  • Ich denke, es kommt auf den Standard an! Mittlerweile haben sich die klimatischen Verhältnisse geändert. Füttere bei der Carnica wesentlich weniger ein, so im Schnitt je nach Eigenbevorratung habe ich heuer sieben Kilo eingefüttert, normalerweise reichen mir mittlerweile zehn Kilo. Früher habe ich da circa 30 % mehr gefüttert. Mittlerweile ist es im März meist schon so warm, dass ich entweder Futterwaben von anderen Völkern umhängen kann oder Apifonda bei Bedarf auflege, aber das passiert dann wirklich vereinzelt.

    Franz, ich kann Dich voll verstehen, aber Du hast ja langjährige Erfahrung ;-) und kannst Deine Betriebsweise, weise anpassen und ggf. rechtzeitig reagieren... :-).


    Aber:

    • Wenn jemand nur 2/3 Völker hat, dann hat er oft nicht einfach einmal Futterwaben übrig in anderen Völkern
    • der Fragesteller hier gehört je eher zu den Anfängern, da empfehle ich lieber 3/4 kg mehr als das ich im März hören möchte das die verhungert sind ;-(
    • Carnica gehören zu den genügsamsten Überwinterern, vorausgesetzt der Winter ist nicht zu milde, aber was weis ich welche Herkuft der Fragesteller hat. Andere Herkünfte nehmen gerne 3-8 kg mehr, je nach dem um welche es sich handelt
    • In meiner Gegend ist oft im März noch ein Kälteeinbruch und oft kann ich die Kisten nicht vor Ende März, Anfang Aprik öffnen... (Früher war dieser Kälteeinbruch schon Ende Januar/Anfang Februar, da war Anfang März meist möglich die Beuten zu öffnen...

    Zu viele Futterwaben im Frühjahr mag ich gar nicht.

    Na ja, was sind schon zuviele Futterwaben. Anfänger haben ja oft vor im Frühling Ableger zu machen und da kann man übrige Futterwaben gut verschaffen. Aber ich verstehe Dich, ich mag es auch nicht wenn ich aus Platzmangel schon im März Leerwaben rein machen muss... ;-)


    Vorteil bei diesem Thema:

    • diese Völker scheinen so schwach zu sein, das wahrscheinlich schon 5-8 kg Winterfutter genügen, aber ich weis es nicht wirklich... - ferner haben wir schon fast Mitte Oktober und "benötigte Winterfutterangabenrechnungen" beziehen sich meist auf Mitte September... ;-)
    • Bei so langer Brutpause und Schwäche glaube ich nicht das Varroen ein Problem werden - aber beetic hat schon recht, Varroabehandlung macht man nicht im Internet, da muss man an die Beuten und man muss machen - nicht abwarten oder sich verzetteln... :-)


    Gruß

    Franz

  • 3%ig. 30g/1l Wasser.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

    • Carnica gehören zu den genügsamsten Überwinterern, vorausgesetzt der Winter ist nicht zu milde, aber was weis ich welche Herkuft der Fragesteller hat.

    Zu viele Futterwaben im Frühjahr mag ich gar nicht.

    Na ja, was sind schon zuviele Futterwaben. Anfänger haben ja oft vor im Frühling Ableger zu machen und da kann man übrige Futterwaben gut verschaffen. Aber ich verstehe Dich, ich mag es auch nicht wenn ich aus Platzmangel schon im März Leerwaben rein machen muss... ;-)

    Gruß

    Franz

    Hallo Franz, 😀

    ja Erfahrung spielt bei der Einfütterung eine große Rolle. Idealerweise hat man immer dieselben Beuten und dasselbe Rähmchenmaß.

    Mittlerweile bin ich fast fertig mit der Umstellung von DNM zu 1 1/2 DNM. Bin erst die letzten Tage durchgegangen und habe jede Beute angehoben und dabei hatte ich fast das Gefühl, dass ich heuer trotzdem, dass ich nur ca. 7 l ein gefüttert habe die Beuten zu voll habe. Ich hatte noch nie so viel Blühflächen vor meinen Bienen stehen wie heuer, zum Beispiel Weißklee der ja normalerweise auch gut Nektar absondert und jetzt Senf, Balsamine, die Völker scheinen fast überfüttert zu sein. So haben sie zu wenig Brutflächen und wenn sie jetzt noch Nahrung finden, dann sitzen sie bei Wintereinbruch auf den kalten Futterwaben und das ist bei mir negativer als ob ich im März schon zuhängen oder zu füttern muss, aber wie gesagt es kommt auf die eigene Erfahrung an.

    Schönen Gruß Namenskollege. 😀

  • War am Samstag bei Pascal.


    Ein starkes Volk, Futter kann noch was rein, ein mittelmässiges, bei dem die Kö gerade wieder angefangen hat zu stiften. Letzteres ginge auf einer Zarge, braucht aber noch etwas mehr Futter. Das meiste Futter ist oben, also habe ich, auch wegen der Dunkelheit, die Bienen nicht von der 2ten Zarge abgekehrt.

    Habe beide bedampft.

    Ich denke, dass beide durch den Winter kommen werden. Varroageschädigte Bienen waren keine zu sehen.

    Die Fotos geben nicht die Realität wieder.


    Gruss

    Ulrich.

  • War am Samstag bei Pascal.


    ...Das meiste Futter ist oben, also habe ich, auch wegen der Dunkelheit, die Bienen nicht von der 2ten Zarge abgekehrt...

    Was hältst du davon diesem Volk einfach den oberen Raum drunter zu setzen? Spart den kräftigen Bienenkontakt, Futter wird umgelagert und im Frühjahr (Spätwinter) kann er den Raum wegnehmen.

  • Den oberen kann man doch später auch noch wegnehmen. Dann hat er Futterwaben fürs Frühjahr. Wenn sies verdeckelt haben würde ich das aber nicht machen.


    Gruss

    Ulrich