GLYPHOSAT, die drölfte.

  • Moin, moin,


    recht sicher, ja.


    Mir geht es da auch um die Frage nach dem Warum Überhaupt... Flächen mit deutlichen Relikten eines Großseggenriedes gehören als Grünland genutzt, wenn denn überhaupt. Auch eine Fläche mit Vorflut etwa 40 cm unter GOK in der Ebene kann man nicht ackern.


    Da dann alles totzuspritzen, um es dennoch zu versuchen, weil man nicht selber denkt, oder eben giert, oder auch hilflos in seinen Krediten zappelt, weil totspritzen schon mal geht, aber schon die Fräse steckenbleibt...

    Und Spritzung zur Bodenbearbeitungsvorbereitung: Wenn da dann wirklich weniger getan würde... Ich sehe das in der Fläche nicht, und mir fehlen da Daten, die diesen Eindruck in die von Dir beschriebene Richtung korrigieren würde.


    Hier lässt der vom Rind auf's Faulgas gekommene Energiewirt den Lohnunternehmer ran, und der pflügt. Krumenvertiefung, denn man braucht ja nicht, dass sich da verfügbare Überschüsse aufbauen...

    Auf solchen Flächen ist wenig Lebensraum, außer für wilde Schweine.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hier wurden recht viele Wiesen umgebrochen, kurz bevor das Umbruchverbot kam. Ohne Umbruchverbot wären das heute wohl noch Wiesen. Die gehen aufs Konto der Umweltverschlimmbesserer. Das waren früher aus gutem Grund Wiesen, aber einen höheren Glyphosateinsatz erkenne ich da nicht. Schon gar nicht wenn aufgrund der Bedingungen ohnehin sehr intensive Bodenbearbeitung betrieben wird.


    Was Du da beschreibst ist sicher auch nicht die Regel. Ausnahmen gibt es immer in alle Richtungen, aber gerade Mais ist schon an sich die mit Abstand am wenigsten PSM-intensive Standartkultur. Noch dazu kann er auch den Herbizideinsatz im Rest der Fruchtfolge reduzieren. Hätte ich nicht Angst um meine Bodenstrucktur bei nassen Bedingungen zur Ernte mit entsprechend schwerem Gerät, würde ich den gern in meine Fruchtfolge integrieren...

  • Mensch hartmut , bei all dem Ärger im Forum, den ich verursacht hab, manchmal isses doch auch lustig hier:




    Ich generier Dir Traffic, und Du verdienst damit an der Werbung. Wir müssen halt alle Abstriche vom Ideal machen.


    o_O

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Super. Ich eröffne ein Thema, das hat inzwischen 4,4k Zugriffe und finanziert damit über Werbung für Spritzmittel ein Imkerforum. hartmut , DAS macht meinem Ego jetzt tatsächlich zu schaffen. Irgendwie ist das etwas zuviel Dialektik für mein Verständnis.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Mensch, Manne, wir folgen dir, geh als Beispiel voran:)

    Ralf hab ich verstanden. Da weiß ich was er tut und will.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Auf welchen Punkt?


    Also den bzgl der Werbung hab ich verstanden - verstehen müssen ist wohl besser formuliert.


    Ich muss schon sagen, dass ich da recht erschüttert bin, und sogar noch ein wenig mehr nach ein bisschen Bedenkzeit. Ich hasse generell Werbung. Ich bestelle solche Schmierblättchen ab, die den Briefkasten sprengen und schaue ins Fernsehprogramm, da wähle ich sogar schon aus, wohin ich wegschalten kann, wenn ein Werbeblock beginnen sollte....

    Spenderbiene war ich zuerst aus dem Prinzip heraus: IF besser als jedes Nachschlagewerk und Co. Dann zunehmend wegen der Werbefreiheit als Spenderbiene.

    Tja, das kommt davon?

    Nun sieht man als Vielbesucher und -Texter denn auch gar nicht mehr, wem man durch Generieren von interessierten Threadverfolgern u.a. durch die eigenen Beiträge die Klicks und Mitblicke auf Werbefenster mitbeschafft.

    Das Eine bedingt das andere, klar. Ich hab`s ausgeblendet und bin nun mit der Nase reingefallen.


    Werbung ist eine Einnahmequelle und der Forumsbetreiber tut das nicht nur, weil das IF ihm am Herzen liegt, er es gegründet hat etc. Eine Hand wäscht die andere, und jeder User nuzt hier die Plattform, Infoquelle, Kontaktpflege, Social Media oder was weiß ich. Dass das Forum keine caritative Einrichtung ist, ist logisch.

    Trotzdem habe ich ganz persönlich ein Problem damit, dass in einem IMKER-Forum, und da auch noch in einem Thread, der sich mit einer Studie zu weiteren Negativauswirkung eines Pflanzenschutzmittels auf die Biene befasst, eine Werbung für Pflanzenschutz auftaucht.

    Das ist nicht beabsichtigt aber wirkt regelrecht verhöhnend.

    Ganz doofer Nachgeschmack.


    Wenn man da was machen könnte, fänd ich schön!


    Gruß


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ihr wisst schon wie Google/Amazon und was noch alles funktioniert?

    Die zeigen euch was ihr sucht/angeschaut habt und nicht was irgend jemand einstellt -ausser euch selbst. Dazu kann man zumindest in Google unter Einstellungen optimieren was man sehen will.


    Wer auf einen Link klickt der auf einen Glyphosat Beitrag führt, womöglich noch auf eine kommerzielle Seite und ggf. noch offensichtliche Werbung/Google im Hintergrund läuft, der bekommt eben auch auf anderen Seiten "angepasste" Werbung die auf den letzten eigenen Aktivitäten basiert.

    Natürlich kann auch der Anbieter Einstellungen vornehmen, dann wird keine personalisierte Werbung angezeigt was aber garantiert weniger Umsatz generiert.


    https://support.google.com/ads/answer/2662922?hl=de


    Geht doch Mal auf Dildo Suche oder googelt Geschlechtskrankheiten... Danach kommen sicher lustige Werbeanzeigen die dazu passende 🤣

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Klar, Danke Markus für den Schubs.:u_idea_bulb02:

    Wie oben schon beschrieben war das nicht mein Anblick, sondern rases eingestelltes Foto/ Screenshot.

    So ganz weiter gedacht hab ich dann eben nicht gestern.


    Nix für Ungut.:p_flower01:

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    Hans Kasper