Varromed Erfahrungen

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    Anscheinend bin ich der Marketingmachinerie auf den Leim gegangen und meine Bienen mussten dafür bezahlen.

    Willkommen im Club.

    aber wie gesagt ich habe versucht so gut es ging mich an die Empfehlung zu halten.

    Die Anwendungsempfehlung ist ja nicht sonderlich kompliziert. Eigentlich kann man da nichts falsch machen.

    Das Produkt wirkt einfach nicht gut genug. Das ist die einfachste wie plausibelste Erklärung.


    BeeVital hat sich ja ein kleines Schlupfloch eingebaut: In der Anleitung steht ja, dass es für schwach bis mittel-belastete Völker angewendet werden kann.

    Wenn du dich jetzt beim Hersteller beklagen würdest, werden die das abschmettern mit "dann waren deine Völker eben zu stark belastet, und dafür ist VarroMed ja auch nicht gedacht" - und eventuell hätten sie sogar recht.


    Trotzdem bleibt das Geschmäckle, einer unseriösen Marketingkampagne aufgesessen zu sein.

    Ich habe der Redaktion von bienen&natur meine Erkenntnisse mal per Mail mitgeteilt. Ich bekam eine freundliche Antwort, dass man sich bedankt und mal darüber in der Redaktion sprechen wird.

    Ich glaube nicht, dass da jetzt irgendwer in eine seriöse Recherche einsteigen wird, aber ich warte es mal ab.

  • das sagt mir eigentlich, dass die Sommerbehandlung nicht besonders wirksam war und du im Herbst, bei Brutfreiheit (schräges Wort!), die Milben dann doch gekriegt hast

    Hallo Jörg,

    ja, wenn wir die Behandlung ab Ende Juli als Sommerbehandlung sehen, und es ist ja auch so,

    sie dient nur um die Milbenlast zu dezimieren , ist aber Erforderlich, um ausreichend nicht geschädigte Winterbienen, ( ohne TBE ) zu haben. Leider ist es Unumgänglich, da sonst wie auch schon zu Lesen war , Futter war genügend da , aber der Kasten ist leer.

    Ursache, Unbekannt oder , die Unerfahrenheit beginnt danach zu Suchen.

    Ich Wünsche Euch einen schönen 2. Adventsonntag,


    Gruß Jürgen

  • Nach meinen diesjährigen Erfahrungen halte ich Varromed für eine gute Ergänzung die Varroa im Herbst erfolgreich zu behandeln, wenn dies aufgrund einer zu hohen Milbenlast notwendig wird. Dies so llte allerdings bei richtigen Massnahmen bereits im Sommer gar nicht erforderlich sein. Meine "Sommerfehler" habe ich bereits weiter vorn benannt. Es ist mir gelungen die Milbenlast von 1000 im September auf 50 im Dezember zu reduzieren. Die hohe Milbenlast im Frühherbst hat jedoch dazu geführt, dass weniger gesunde Winterbienen in den Völkern vorhanden sind. VG

  • Auf Grund des Artikels in der Zeitschrift usw. hatte ich mich auch für die Behandlung der Brutscheunen

    im Spätsommer mit Varromed entschieden. Hatte dann aber nicht mehr mit viel Erfolg gerechnet, da die Ergebnisse hier nicht so gut ausvielen und in Celle auch schlecht darüber berichtet wurde.

    Nach dem jetzt die Winterbehandlung mit OX Träufeln beendet ist, sind nach ca. 2 Wochen nur um die 40- 50Milben/ Brutscheune gefallen.

    Bei der 3 maligen Behandlung mit Varromed im Vorfeld waren es ingesamt um die 1500Milben bei jeden von den 3 Brutscheunen.

    Bei den Völkern wo die Brut entnommen wurde, fielen jetzt im Schnitt 350 Milben pro Volk. Alle mit der selben OX Lösung behandelt.

    Mal abwarten, wie es dann im Frühjahr aussieht. Aber so schlecht finde ich das Ergebnis nicht.

    Machten gestern bei dem Flugwetter auch alle einen vitalen Eindruck.