Varromed Erfahrungen

  • Varromed ist doch ein Präparat aus Zuckerlösung, Oxalsäure und Ameisensäure.

    Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass die teilweise auch mit in die Brut wirkt.

    Allerdings hab ich beim Verdampfen von Oxalsäure ebenfalls immer mal wieder Jungmilben (helle Milben) auf der Windel.

    Eine Wirkung von der Ameisensäure halte ich schon vom Wirkstoffgehalt für völlig unwirksam. Was wären das, 0,4% oder so.


    "Der Anteil der Ameisensäure ist zu niedrig, um auf die verdeckelte Brut zu wirken, er soll lediglich dazu beitragen die Wirkdauer der Oxalsäure zu verlängern und die Verträglichkeit zu verbessern. Daher wirkt VarroMed® trotz Ameisensäureanteil nur bei den bereits geschlüpften Tieren."

    https://www.wir-sind-tierarzt.…lung-neue-mittel-leipzig/

  • Derzeit habe ich es den dritten Herbst in der Anwendung.

    Die Wirkweise kann ich nicht erklären, aber durch die Menge der Varroen, die noch fällt, darunter auch helle Tochtermilben, funktioniert es gut. Überwintert haben bisher alle, damit behandelten Völker einwandfrei.

    Die Dosierung halte ich etwas niedriger als angegeben. Je nach Varroenmenge die noch fällt, wird mehrfach behandelt, im Abstand v. 6-7 Tagen.

  • Moin,


    Je mehr ich lese umso mehr werde ich vom Saulus zum Paulus.


    Ich werde es definitiv nächstes Jahr auch einsetzen, gerade letztes Wochenende hatte ich ein Volk mit vereinzelt aufsitzenden Milben. Bei 18 Grad und Sonne hab ich noch ein Schwammtuch geschmissen, was auch scheinbar gut gewirkt hat. Aber da hätte ich mir schon eine Alternative gewünscht.


    Beste Grüße


    Peter

  • Eine Sache habe ich noch nicht ganz verstanden:


    Wenn man im August anstelle von AS Varromed benutzt oder im September nachfolgend der AS Varromed benutzt, kann man dann im Dezember trotzdem noch Oxalsäure träufeln oder ist man dann bei sprühen (Milchsäure oder Oxalsäure) oder sogar bedampfen?


    Ich las hier im Forum das man nur einmal im Jahr OX-lastige Produkte träufeln sollte.


    me.

  • Theoretisch kann man sich das Mittel doch auch selber zusammenrühren, oder?

    Die Bestandteile sind ja bei der EMA einzusehen.

    Kosten sind bei 555ml unter weit unter 1 Euro?

    Aber nur theoretisch.

    Varromed ist ein zugelassenes Arztneimittel für den Einsatz bei Honigbienen.

    Wenn Du es selbst zusammen braust ist es ein willkürliches Gemisch und nicht mehr als Artzneimittel zugelassen und nicht einsetzbar.

    Außdem gebe ich zu bedenken, bei EMA sind neben den beiden Hauptkomponenten mit Mengenangaben eine Liste von Zutaten ohne Mengenangaben.


    Ich weiß ich bin eine unverbesserlicher "Spielverderber".

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

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  • Ich habe es auch wieder eingesetzt, da ich einen Ausreißer (nach dem Nassenheimer) mit 25-35 Milben pro Tag habe.

    Durch Varromed sind jetzt noch richtig viele Milben gefallen.


    Bei meinen anderen WV wo im Schnitt 0 - 0,5 Milben/Tag gefallen sind, kommt durchaus auch noch nach einer Behandlung einiges runter.

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hallo,

    ich habe mir heute ne Flasche für 28€ in der Apotheke bestellt. Habe auch einige Völker wo die tägl. Varroazahl überschreitet...

    Mal ne Frage: was wäre wenn man es sprühen würde?

    Und

    Wieviel ml träufelt ihr jetzt-klar, dass der Hersteller gerne mehr angibt, aber wie viel ist min. nötig um max. Erfolg zu haben?

    Gruß Andreas

    Jungimker

    Zander und Zadant, Einräumig

    Rheinland-Pfalz

    Donnersbergkreis