Rasse: Buckfast - Schweden

  • Hallo zusammen,
    Was ich jetzt wieder über die "Mehler-Buckfast" gelesen habe,stärkt mich in meinem Beschluß,die "Mehler-Buckfast" abzudrücken.
    Bei mir hält sich der Schaden in Grenzen,da ich mir (Gott sei Dank!!!)nur eine Königin hab schicken lassen.
    Wie schon gesagt,die Königin hat zwar ein schönes "Volk" aufgebaut,aber das mit dem Futterverbrauch ist bei dem "Volk" auch so wie bei Sabi(e)ne.
    Da die Bienen zudem nicht sonderlich friedlich sind,fliegt die Königin bald ein paar Etagen höher!
    Hallo Sabi(e)ne,
    hab bei den Suchanzeigen gelesen,daß sich jemand an Deinen Ablegern zu schaffen gemacht hat.
    Tut mir für leid für Dich!
    Hoffentlich hat der,oder die Blödmänner wenigstens von Deinen Bienen noch ordentlich auf die Knochen gekriegt.
    Vielleicht wars auch ein verbohrter Anhänger einer anderen Rasse,was ja zwischenzeitlich auch nicht mehr auszuschließen ist.
    Oh Gott,jetzt hab ich eine Vermutung ausgesprochen!! :roll:
    Es sollte sich aber kein Imker aus diesem Forum angesprochen fühlen!


    Mit imkerlichem Gruß
    Dieter



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Dieter am 2002-07-28 17:07 ]</font>

  • Hallo,
    nein, leider haben die bösen Buben nichts abgekriegt, weil sie die ganzen Ablegerkisten ca. 15 Meter einen Bahndamm runtergeworfen haben, und das morgens um halb vier...

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Imker
    Ich habe vom Problem Kalkbrut gelesen und möchte dazu einen Hinweis geben. Die Kalkbrut ist ein Pilz der sich hartnäckig in d Waben hält. Am sichersten ist es, wenn man die befallenen Waben einschmilzt. Ich habe auch gelesen, daß Pilze sehr empfindlich gegen PH-Wert Änderungen reagieren. Da ich seit Jahren keine Kalkbrut auf meinen Ständen habe konnte ich das folgende noch nicht ausprobieren. Ein Imker schrieb, er habe für die Fütterung abgestandenes Kalkwasser (vom Bau) mit einen PH-Wert von 8,0 mit Zucker (1:1) angerührt und es den Bienen verfüttert. Er hatte seither keinen Kalbrut befall mehr bemerkt.
    Ich glaube ein Versuch wäre es wert.


    Mit freundlichen Grüßen Walter

    Hallo Systemweisel
    Ich bin zwar schon seit einigen Jahren bei Euch registriert, aber offensichtlich gibt es in der Datenbank einen fehlerhaften Link. In der Mitgliederliste bin ich als Nr. 50 eingetragen.
    Ich habe meinen letzten Eintrag als Anonym

  • Lieber Walter,


    aber ja kein CaO oder Ca(OH)2, denn die sind auch für Bienen toxisch!


    Wenn überhaupt, dann CaCO3!


    Gruss FB

  • Hallo Friedhelm
    Danke für den Hinweis, ich habe bei meinen Bemerkungen in Klammer (Bau) geschrieben, da es sich um Wasser von abgesetztem Löschkalk handelt und daher ist das CaOH3


    Mit freundlichen Grüßen Walter

  • Lieber Walter,


    das ist leider nicht richtig!


    Löschkalk wird nur durch CO2 (z. B. Kellerluft) zu CaCO3.


    Die gesättigte Löschkalklösung sind 1,7 g / l, in flüssiger Form bleigt das sehr lange Ca(OH)2. Deshalb wird z. B. in Österreich Löschkalk nur flüssig angeboten, damit es nicht Karbonatkalk wird!


    Löschkalk ist giftig für Bienen!


    Gruss Friedhelm

  • Hallo, zusammen,
    was Neues von meinen Mehler-Bienen! Ich hab zwei Wochen lang nur nach genug Futter und nicht ins Brutnest geguckt, heute abend kam die Überraschung: alle drei Völker (!) haben je eine "stille Umweiselungszelle" angesetzt, bereits verdeckelt!
    Das paßt mit meiner Beschwerde von Ende Mai wg. viel zuviel Drohnenzellen für eine diesjährige Königin überein.
    Die entscheidende Frage ist jetzt, was mache ich?
    Bei den Carnies hatte ich sowas Ende August noch nie. Kaufe ich jetzt schleunigst noch Königinnen und versuche ganz schnell umzuweiseln, oder pokere ich und laß es drauf ankommen?
    Zu Hilfe, Expertenrat gefragt!


    _________________
    Gruß aus dem Sauerland, Sabi(e)ne


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: sabi(e)ne am 2002-08-22 23:20 ]</font>

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    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabine,
    da Deine Mehler-Bienen kalkbrütig sind, würde ich neue Königinnen einweiseln und auf keinem Fall die Königinnen aus dem Volk schlüpfen lassen.


    MfG
    G. Wustmann

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Hallo Sabi(e)ne,


    na, da hat sich dein „Mehler“-Problem ja erledigt, wenn auch nicht unbedingt so, wie erwünscht.
    Ich würde allerdings nicht „pokern“, sondern mir andere Königinnen besorgen und umweiseln. Da, wie du schreibst, die Völker kalkbrütig sind, schliessen sie sich sowieso von der Nachzucht aus. Eine Annahme Ende August, Anfang September sollte problemlos vonstatten gehen. Ich persönlich halte mir immer aus der letzten Zuchtserie 3-4 Königinnen in Reserve, weil ein solches stilles Umweiseln um diese Jahreszeit so ungewöhnlich ja nicht ist.
    Wenn ich die Königinnen nicht benötige, kommen sie im „Huckepack“ als Kleinableger auf ein anderes Volk und überwintern dann meist so.



    Grüsse


    M.



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Michael am 2002-08-23 11:02 ]</font>

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck


  • Hallo Sabi(e)ne,


    Wenn Bienenvölker jetzt noch umweiseln wollen, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, daß sie die Königinnen für minderwertig halten und befürchten, nicht mit ihr über den Winter zu kommen.


    Ich weiß nicht wie die Drohnensituation in deiner Gegend ist, aber grundsätzlich besteht die Gefahr daß die neuen Königinnen nur unzureichend begattet werden und die Völker im Frühjahr drohnenbrütig sind. Ich habe jedoch auch sehr späte Umweiselungen erlebt, die vollkommen problemlos abliefen. Da im September ausfliegende Jungköniginnen extrem selten sind, reichen die wenigen vorhandenen Drohnen eventuell noch aus.


    Andererseits könnte man an Hand der neuen Königinnen eventuell beurteilen, ob es sich bei den von Mehler vertriebenen Bienen um eine durchgezüchtete Buckfastlinie oder um irgendwelche "wilden Kreuzungen" handelt. Nur -ob die Beantwortung dieser Frage es wert ist, drei Völker zu riskieren, bezweifele ich.


    Grüße


    Ulrich