Agastache / Duftnessel

  • Hallo zusammen,

    toller Bericht.

    Was macht ihr im Herbst mir den Stauden/Pflanzen???

    Macht ihr die dem "Erdboden" gleich oder lasst ihr die Staude stehen? Ích hätte einen tollen, sonnigen Streifen mit etwa 100x3m welcher jetzt immer nur grün war. Diesen würde ich sehr gern etwas Bienenfreundlicher machen, allerdings muss dieser leider 1-2 x jährlich gemäht werden. Den Sommerschnitt kann ich übergehen, den Herbstschnitt leider nicht ....

    lg

  • Dann würde ich da eine Wildblumenwiese ansäen.

    Haben wir auch bei einem Streifen in ähnlicher Abmessung gemacht. Wir sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis im nächsten Jahr.

    Gibt einie Onlineshops im Netz die fertige Mischungen anbieten.

    Kostet aber auch 30-50€/kg.

  • Hallo all

    In der Hoffnung das der ein oder andere den Tipp gebrauchen kann, empfehle ich für Wildblumenwiese, Bienenweiden usw. die Wildackerfibel findet ihr unter www. Wildacker. de

    Es ist viel günstiger als die 10gr. Tütchen aus dem Samenständer.

  • ....die Wildackerfibel findet ihr unter www. Wildacker. de.....

    Was mich an der Fibel stört: Es wird eine Vorbereitung der Fläche mit einem Herbizid empfohlen. In einer früheren Version stand da sogar eine Empfehlung für Round Up. Nun ist sie allgemein, produktunspezifisch gehalten.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • @Kuden Imker


    Ich nutze die Sämereien in meinem Garten und da wird gar nix gespritzt bis auf Wasser. Ich kann mir auch nicht so recht vorstellen warum gespritzt werden sollte. Wahrscheinlich ist das noch ein Überbleibsel aus vergangener Zeit. Egal ob ich Hasen oder Rehfutter aussäe wird es wohl egal sein wenn da ein paar andere Pflanzen zwischenstehen.

  • Hi @all,

    naja, das mit dem Spritzen ist eher eine logische Sache ... und wird so wie in der Landwirtschaft gehandhabt.

    Umpflügen, einsähen, keimen lassen und dann spritzen. Auf diese Art werden alle "Unkräuter" fern gehalten und die Nutzpflanze - in unserem Fall die Bienenblume XY hat beste Voraussetzungen sich optimal zu entwickeln.

    Das oben erwähnte RoundUp tötet ja nur gewisse Pflanzen, andere bleiben weiterhin bestehen - so wie vermutlich alle die in der Mischung drinnen sind ;)

    Für den Hersteller ist eine optimale Keimung der Samen wichtig - der Rest spielt keine Rolle :(

    In unserem Fall, wir die auf unsere Bienchen und andere Insekten schauen kommt das nicht in Frage. Bei uns ist es glaube ich aber auch nicht tragisch, wenn statt der versprochenen 98% nur 50% keimen weil andere Unkräuter die "guten Saaten" verdrängen ...

    Lg

  • Hallo ehemalige Tirolerin 😂😉,

    ja genau, aus dieser Ecke komme ich 👍🏻👍🏻

    Einer der beiden Gärtner ist seit Jahren schon mein Anlaufspunkt bei Stauden usw.

    Ich habe ihm heuer schon einige Pflanzen abgenommen, damit ich die doch eher „monotone Gegend“ meines künftigen Standes etwas „aufforsten“ kann ...

    Wobei das was ich mache ist „jammern auf höchstem Niveau“ ... ich denke einfach - zu viel kanns nicht sein und ein paar bis 10-15 m hoch werdende Pflanzen, die erst nacht der Obst zu blühen beginnen, schadet nicht!! ;)

    Dies tut aber nichts zum Thema ;)...


    Zum Thema:

    Wenn man im www stöbert kommt man gefühlt auf 1.000 verschiedene Samenmischungen, ...

    Diese kann man teils pur verwenden, teils werden sie mit Klee oder anderem vermischt ... und eben die Duftnessel ...

    Ich tendiere langsam soweit, dass ich auf dem Streifen beides anpflanze. Erst alles umgraben, teils mit Samen und zwischen durch 1-2 qm mit zb Duftnesseln platziere.

    Viele Blumenwiesen die ich gefunden habe sollten ja 1-2mal gemäht werden - was auf dieser Fläche auch so sein muss . Duftnesseln und Stauden dann stehen lassen und erst beim zweiten Schnitt im Herbst mit „abmähen“...


    Ich glaube langsam, das Konzept beginnt zu „stehen“...

    danke

    lg