Agastache / Duftnessel

  • Da ich von dieser Staude (Sorte: Blue Fortune) maßlos begeistert bin, wollte ich ihr ein eigenes Thema widmen.


    Im Frühjahr diesen Jahres ließ ich sie mir aufquatschen. Da unser kleiner Steingarten ohnehin noch etwas Farbe nötig hatte und die Balkonbienen von uns allen gern an unseren Blumen und Sträuchern beobachtet werden, kaufte ich mir drei davon.


    Und was soll ich sagen? Das sind wahre Alleskönner. Sie sehen in voller Blüte wunderschön aus, kommen mit Trockenheit gut klar und locken - ich übertreibe nicht- alle Hummelarten aus der Umgebung an.

    Was mich aber noch zusätzlich umhaut: Die haben ab Anfang Juli bis heute durchgeblüht und auf den inzwischen völlig zerfledderten Blüten kommen jetzt auch noch vermehrt Bienen vorbei, und lassen die Phacelia dafür links liegen.

    Sind sowohl für Töpfe und Staudenbeete geeignet.

  • Ich liebe Agastachen. Ich habe auch verschiedene Sorten hier - in Töpfen auf der Terrasse und auch im Garten. Alle wachsen problemlos ohne viel Pflege, sind super winterhart, ein richtiges Insektenmagnet und vermehren sich auch sehr gut selbst -> die verbreiten sich sehr schnell im ganzen Garten. Das ist auch der einzige Nachteil wie ich finde - man muss aufpassen dass sie nicht alles überwuchern ^^ . Aber die Pflanzen die "übrig" sind kann man "mit Hintergedanken" verschenken.

  • Hallo!

    Wie macht sich die Duftnessel im Schatten bzw. unter Bäumen?

    Ich bin noch auf der Suche nach ein paar Stauden für die Damen in den (teilweise sehr) schattigen Zonen des Gartens...


    Gruß

    Peter

  • Hallo,

    eigentlich sind das Sonnenanbeter. Laut meinem Pflanzendealer mögen sie gerne sonnige, trockene Standorte mit gut durchlässigem Boden. Allerdings hat sich gerade die oben erwähnte "Blue Fortune" bei mir im ganzen Garten verbreitet. Sie hat sich auch halbschattige Orte mit lehmigen Boden ausgesucht, aber man sieht schon Unterschiede. Am vollsonnigen Standort auf der Dachterrasse mit der richtigen Erde werden die Pflanzen doppelt so groß und viel üppiger als im Halbschatten im Garten bei teilweise lehmigem Boden. Aber sie wachsen und blühen dort auch sehr schön. Ich schüttle auch immer mal die abgeblühten Rispen über noch offenem Boden in der Hoffnung dass die Samen da keimen und das tun sie auch verlässlich. Im Halbschatten kannst du es ja mal ausprobieren, aber für sehr schattige Bereiche ist das glaube ich nicht die richtige Pflanze.


    Aja, man kann Agastachen im Frühling auch super aus Samen vor ziehen und dann raus setzten. Vielleicht sollte man mal eine "Imkerforum-Samentauschbörse" ins Leben rufen ;-).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von TineB () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Agastache im Schatten und auf schwerem Lehmboden geht nicht gut - ausprobiert. Ich mag die auch sehr, aber bei mir bleiben die nach wenigen Jahren wieder aus.


    Schatten und Bienenfutterpflanzen geht nicht gut zusammen. Wiesenraute, die sonnig steht wird intensiv beflogen, die gleiche Art, die im Schatten auch sehr gut blüht, wird dort keines Blickes gewürdigt.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Bei mir bleiben gepflanzte Exemplare 1 bis 3 Jahre, je nachdem wie nass die Winter sind. Sie werden auch in der Literatur als kurzlebig beschrieben. Aber es kommen auf lehmigem Boden keine Sämlinge hoch und damit stirbt der Bestand aus.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Nein, dann bietet es sich an, nach Pflanzen zu suchen, die auf dem Platz besser klarkommen. Alles andere ist nur Geigelei ;-)

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Bei mir die Astern. DiE in der Sonne Bienenmagnet, die im Schatten warten auf die Bienen vergeblich...

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....