Versuch buckelbrütiges Volk zu vereinen

  • Hallo Bernhard,

    Glaube so hätte ich es auch gemacht. Vermute das es so klappen könnte.

    Weis es leider nicht sicher da ich bisher noch kein drohnenbrütiges Volk hatte.


    Chris


    PS. Über "Dateianhänge" kannst du Fotos anhängen.

  • Pinky69

    Moin Chris
    Ich hatte bislang auch noch kein buckelbrütiges Volk, aber es ist ja auch erst mein 2. Imkerjahr mit eigenen Bienen. Nun mußte ich in diesem Jahr bereits zum zweiten mal mit dieser Situation kämpfen.

    Wenn es nicht so traurig wäre, so Bienen zu verlieren, könnte man es als reinen Erfahrungswert markieren. Leider gehen aber durch Rettungsversuche immer Bienen verloren, im schlimmsten Fall das komplette Volk.


    Gruß

    Bernhard

    Imkern ist kein Hobby - imkern ist eine Lebenseinstellung!<3

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Leider gehen aber durch Rettungsversuche immer Bienen verloren, im schlimmsten Fall das komplette Volk.

    Hallo, nur einmal zum Nachdenken: Wenn bei einer Rettungsaktion das ganze Volk drauf geht, dann solltest Du überlegen ob es das wert war - das nächste mal dann am Besten anders verfahren...

  • FranzXR


    Natürlich war es dann die ganze Sache nicht wert, aber ich unterstelle jedem, das er mit seinem vorhandenem Imkerwissen erstmal alles Versucht um das Volk, oder zumindest Teile davon zu retten.

    Erfahrung ist die Sammlung der gemachten Fehler!

    Imkern ist kein Hobby - imkern ist eine Lebenseinstellung!<3

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Also, ich habe gerade nochmal bei mir geschaut. Schätzungsweise 3/4 der Bienen ist in mein Ableger gewandert. Es hat aber auch am Flugloch eine "Sortierung" gegeben.

    Für den ersten Moment sehe ich es als Erfolg aber wissen kann man es erst in 1/2 Wochen.

    Zumindest haben meine fleißigen Bienchen angefangen die etwas verdreckten Rähmchen vom buckelbrütigen Volk zu reinigen. Auch das sehe ich erstmal als Erfolg.


    Ein kleines Häufchen "Buckelige" sind zurückgeblieben. Die werden wohl bis morgen weg sein.

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hallo Edgrr,


    Allles richtig gemacht. Jetzt erstmal die Finger aus dem Volk und in einer Woche nachsehen ob gescheite Stifte da sind.

    Auf die Weise hast du wenigstens einen Teil der Bienen retten können.

    Es tut einen in der Seele weh, ein Volk so aufgeben zu müssen, gerade wenn man noch in den Anfängen steckt.

    Nicht aufgeben.

  • Es tut einen in der Seele weh, ein Volk so aufgeben zu müssen, gerade wenn man noch in den Anfängen steckt.

    Nicht aufgeben.

    Danke dir! Ja war schon ein blödes Gefühl aber ich wollte die Mädels einfach nicht ganz aufgeben.

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hast du Rähmchen mit der Drohnenbrut ins Volk gehängt?

    Natürlich nicht. Die habe ich gerade eingeschmolzen.

    Nur reine Futterwaben habe ich zum Ableger gehängt

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • ich drücke die Daumen :)


    beim nächsten mal ruhig auf Minimum 25meter abfegen, dass die Drohnenmutter weniger Chancen hat zurückzufliegen.


    grüße Stefan

    Ok das hätte man wissen sollen :)

    Danke dir!

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Über die effektive Entfernung scheiden sich die Geister.

    Über den Hintergrund des Abfegens auch. Der Gedanke ist, die Afterweiseln können nicht zurück wegen der Flugfähigkeit.

    Beweise gibt`s nicht so wirklich.


    Man könnte auch behaupten, die Tanten da drin sind alle so alt, die müssen also unbedingt alle eingeflogen sein.

    Selbst eine Königin kann fliegen - und die erkennt jeder an der Anatomie. Auch hier wird die Hungerkur mit Stift-Pause vor einem Schwarmabgang postuliert. Doch es gibt die abgeschwärmte Kiste mit frischen Stiften bis zum Take-Off oder?

    Die Afterweiseln erkennt keiner an Äußerlichkeiten, sie sehen aus wie eine normale Arbeiterin. Schon immer habe ich micht gefragt:

    Warum soll eine Afterweisel eigentlich nicht fliegen können?


    Wie wäre es mit der Überlegung, es ist recht schnurz ob man 15 m oder 55 m entfernt abfegt. Es geht darum, diejenigen, die sowieso einen Job im Flugbereich oder im Innendienst haben, als erste am Flugloch (welches auch immer) zu haben.

    Es geht um die Volksauflösung, um das Herausbringen von allen aus der Beute. Klassich ohne dann noch vorhandenen Heimatpunkt und somit Zwang, es woanders zu versuchen. Wer nicht woandershin mag und im Gras zu lange hocken bleibt und verklammt, hat Pech gehabt.

    Kommen nun verzögert, weil ja jetzt auf den neuen Job des Stiftens fixierten Afterweiseln dann an Flugloch xy an, dann dürfen sie bei einer intakten Fluglochwache ihr Testament schreiben.


    Natürliche Selektion mit Umverteilung der Restbienenmasse.

    Oder?


    Am alten Platz in bisherigem WAbenbau etc. bekommt man da nichts geregelt, weil man die Drohnenmütterchen nicht raus bekommt. Aufsetzen ist murks, weil man die Tucken dann direkt ins aufnehmende Volk schleust und nicht an der Fluglochwache vorbei filtert. Das ist viel gefährlicher.


    Gruß


    Marion


    (mir fällt ein, ich wollte schon immer nach einer Studie Suchen zu dem Phänomen Afterweisel...)

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper