Wiegen der Beute wie?

  • Beutengewicht: Wenn man grundsätzlich alle Beutenteile mal wiegt und das Gewicht mit Filzschreiber draufschreibt, weiß man immer was eine Beute insgesamt leer wiegt.


    Waage: Am besten ist eine el. Kofferwaage. Die sind nicht teuer, das Display ist beleuchtet und immer gut ablesbar. Der gefundene Wert bleibt auf dem Display stehen bis man ihn sich aufgeschrieben hat.


    Wiegevorgang: Hält man seine Völker im Kaltbau (Waben hängen in rechten Winkel zur Fluglochseite der Beute) ermittelt man das Gewicht der Gesamtbeute indem man diese mit der Waage in der Mitte der hinteren Seite um etwa 10 Millimeter anhebt und das gefundene Gewicht verdoppelt.


    Beachten:

    Abrutschen des Waagehakens kann man verhindern, wenn hinten am Beutenboden mittig eine kleine metallische Öse o.ä. befestigt.

    Auflagepunkt der Beute beim hinteren Anheben sollte direkt unter der vorderen Beutenwand liegen. Dies ist bei Beuten zu beachten, die ein festes vorstehendes Anflugbrett haben.

    Vorne und hinten wiegen macht nur Sinn im Warmbau, weil sich die einzelnen Waben, je nach Position der Wabe in der Beute, im Gewicht viel mehr unterscheiden als die vordere von der hinteren Seite der einzelnen Waben. Im Warmbau würde es Arbeit sparen, wenn man die Beute nur rechts oder links anheben würde. Bei der häufigen Reihenaufstellung der Bienenvölker geht das aber kaum.

    Genauigkeit: Kann man auch übertreiben.

  • Falls man feststellt, dass man vergessen hat, die Beutenteile zu wiegen:


    bei einigen Onlineshops der Imkerei-Händler wird das Gewicht eines Beutenteils angezeigt, wenn man es in den Warenkorb legt/gelegt hat.