Räuberei nach Einfütterung

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    Die anderen Völker haben mehr an Gewicht zugelegt als ich eingefüttert habe. Dieser "Zugewinn" betrug bei meinem stärksten Volk allein schon 6 kg. Tracht ist keine.

    Da ist doch die (wahrscheinlichste) Antwort, wo das fehlende Futter hin ist und welches Volk die Räuber sind.

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  • Bienenlude


    Rase hat recht, das wird nix vernünftiges mehr. Selbst wenn es mit der Begattung klappt, die Qualität der Drohnen ist um diese Jahreszeit lausig. Hat was mit dem Nahrungsangebot (Pollenvielfalt!) zu tun.


    Bedenke - das Ergebnis ist das Produkt aus weiblicher und männlicher Seite. Ich vermute, Du würdest daran keine große Freude haben, selbst wenn's klappt. Aber Aufwand, den hast Du auf alle Fälle.


    Such mal im Netz nach "Paul Jungels", der hatte mal einen super Vortrag über Qualität der Drohnen auf seiner I-seite...

  • Nachtrag: Ich will hier noch kurz berichten, wie es weitergegangen ist.


    Das drohnenbrütige Volk ist bis Ende Oktober in die ewigen Blütengründe eingegangen.

    In das weisellose Volk mit der Weiselzelle habe ich nicht mehr reingeschaut. Es hat den Winter überstanden, sich im Frühjahr stark entwickelt und im Sommer (ich schleudere nur einmal im Jahr) eine gute Honigernte ermöglicht. Jetzt habe ich es als starkes gut entwickeltes Volk eingewintert.

    Fazit: Das Kerle aus dem drohnenbrütigen Volk haben trotz der späten Jahreszeit ihre Pflicht an der jungen Königin erfüllt. Und aus Jungen, welche von verachteten Müttern abstammen, können doch noch erfolgreiche Männer mit prachtvollen Nachkommen werden :-)

  • Fazit: Das Kerle aus dem drohnenbrütigen Volk haben trotz der späten Jahreszeit ihre Pflicht an der jungen Königin erfüllt. Und aus Jungen, welche von verachteten Müttern abstammen, können doch noch erfolgreiche Männer mit prachtvollen Nachkommen werden

    Dein Fazit, wohlgemerkt. Denn hier hast Du Glück gehabt.

    Ausnahmen bestätigen meist die Regel! Und ich bezweifle stark, dass die Drohnen, welche Deiner Weisel beigewohnt haben, aus einem Drohnen-brütigem Volk stammen da diese in Arbeiterinnenzellen heran wachsen und nicht zu vollwertig reifen können. Mir ist zumindest die Feststellung einer natürlichen Begattung durch Zwergdrohnen nicht bekannt.

  • Weil sie bisher keiner untersucht hat und sich meiner Meinung nach durch eine Untersuchung kein wirklich großer Erkenntniszuwachs ergibt.

    Etwas nicht zu sehen, heißt nie, das es auch nicht da ist.


    Liebe Grüße Bernd.

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Ausnahmen bestätigen meist die Regel! Und ich bezweifle stark, dass die Drohnen, welche Deiner Weisel beigewohnt haben, aus einem Drohnen-brütigem Volk stammen da diese in Arbeiterinnenzellen heran wachsen und nicht zu vollwertig reifen können. Mir ist zumindest die Feststellung einer natürlichen Begattung durch Zwergdrohnen nicht bekannt.

    Vielleicht war es nur Glück.

    Jetzt vergleiche ich mal Bienen mit anderen Lebewesen: Dass widrige Bedingungen wie Mangelernährung und ungünstiges Klima sich nicht negativ auf die Fruchtbarkeit der Menschen auswirken, beweisen die hohen Geburtenraten gerade in den allerärmsten Ländern. Und Wiesen auf magerem Boden zeigen die schönste Blütenpracht ;-)

  • Jetzt vergleiche ich mal Bienen mit anderen Lebewesen:

    Mangelernährung und ungünstiges Klima sich nicht negativ auf die Fruchtbarkeit der Menschen auswirken, beweisen die hohen Geburtenraten

    Wenn wir von Natur aus fliegen könnten, würd ich Dir sehr gern Recht geben.:)

    Zur Sache: Neuerdings vermehren sich die Schwächsten bzw schwärmen die Krüppel???

    Weil sie bisher keiner untersucht hat und sich meiner Meinung nach durch eine Untersuchung kein wirklich großer Erkenntniszuwachs ergibt.

    Etwas nicht zu sehen, heißt nie, das es auch nicht da ist.

    Sprich bitte mal mit denen, die Künstlich besamen. Unreife und schlecht ernährte Drohnen stülpen nämlich nicht. In der Natur kommt noch die Mangelgröße dazu. Würden sie stülpen können, schaffen sie es nicht die JungWeisel zu umklammern und mit ihr ein Paarungsrad zu bilden. Und sollten sie es (rein theoretisch!) doch schaffen, stülpen sie auf Grund ihrer MangelGröße überall hin. Nur nicht erfolgreich in die Stachelkammer der Königin! Das der Samen reif sein muss, und das im Oktober, kommt noch dazu.