Räuberei nach Einfütterung

  • Meine Völker werden auf Zander zweiräumig überwintert.

    Nun mein Problem:

    Ich habe meine Bienen zur gleichen Zeit mit Apiinvert (niemand hat irgendwo vor diesem Zeug gewarnt) in Futterzargen gefüttert. Zwei Völker (Flugloch war eingeengt) hatten riesigen Flugbetrieb, Gedränge aber keine sichtbaren Kämpfe am Flugloch.

    Nach der Fütterung waren diese zwei Völker um drei Kilo leichter (!) als vor der Fütterung. Also doch Räuberei.

    Wenn ich jetzt versuche diese Völker mit Weizensirup neu aufzufüttern, dürfte die Räuberei wieder neu anfangen, weil sie als Futterquelle bei den Spürbienen ja bekannt sind. Einen anderen Platz zum wegstellen in 3 km habe ich nicht.

    Wie sind diese Völker noch zu retten?

    Vielen Dank für alle hilfreiche Antworten.

    Rainer

  • Ich zweifele Räuberei an, denn da wären sie nicht nur drei Kilo leichter, sondern da würden die Räuberbienen nicht aufhören bis sogar das Wachs geschrottet ist.

    Apiinfert ist kein Zeugs vor dem man gewarnt werden muss, sondern hervorragend zur Winterfütterung geeignet und wesentlich harmloser in Bezug Auslösen von Räuberei als Zuckerwasser.

  • Es ist vollkommen normal, dass die Bienen nach der Futtergabe irre viel fliegen. Deshalb Abends in der Dämmerung füttern. Wie wiegst Du? Beidseitig? Billigwaage?

    Räuberei war da jedenfalls nicht im Spiel.

    Wieso jetzt 14+3?



    Gruss

    Ulrich

  • Also z. B.


    Volk 20 kg


    Plus 14


    Macht 34


    Und jetzt wiegt es 17


    Richtig?


    Sind dann überhaupt noch Bienen drin?

    Weiselloses Volk ohne Brut?

    Bodenschieber dicke voll Wachskrümel?


    Nach dieser Rechnung würde ich sagen ausgeräubert.


    Gruss

    Ulrich

  • Mach den Deckel auf

    Egal ob von links, rechts, von vorne oder hinten

    Gib einen Rauchstoß

    Sei mutig, heb den Deckel

    Schau dir an, was Du siehst

    Zieh eine Wabe

    und ?

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck