Welche Material für Eigenbaubeute/ Bezugsquelle

  • Wie zinkst du deine BR, mit ner in die Werkbank eingebauten Oberfräse und Schablone?

    Gibt ja so allerlei Lösungen, aber irgendwie erscheint es mir zu aufwendig, zu zinken, weshalb ich die nächsten mit Feder/Nut bauen werde (es sei denn, es leeren sich ein, zwei Kisten über den Winter oder FRühling, was ich nicht hoffe).

  • na ja, ich ahb mir bei Ebäh ne alte Zinkenfräse für 100 Euronen geschoßen.

    Mit ner Baumarkt Oberffräse würd ich mich das nicht trauen, zumindest nicht bei mehr als einer Kiste.

    Die könnte abqualmen.

    Ich denke das in jeder größeren Imkerei ne taugliche kleine Formatsäge nicht fehlen darf. Damit ist das Zinkenschneiden nicht sonderlich schwer.

    So in etwa

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    Gibt noch mehr von so Filmchen

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  • So in etwa

    So muss das sein, dann macht die Arbeit auch Spaß. Und man hat auch lange Freude an seinen selbstgebauten Kisten.


    beeg

    Ich hab auch mal ne Verzinkung mit der Oberfräse gemacht. Mit ner vernünftigen Schablone funktioniert das schon ganz gut, zeitlich aber kein Vergleich zu ner anständigen Säge.


    Gruß Chris

  • Ich könnte mir einen solchen Schlitten basteln, wie im Video, so sollte es ähnlich funktionieren. Mit dem Sägeblatt sicher etwas flotter, aber mit einer guten Oberfräse und passender Fräse ginge das sicher auch in passabler Zeit.

  • Na ja, der Film zeigt eindrucksvoll wie ungenau und wie ausgefranset solche Instrumente/Holzlehren/Maschinenzusätze arbeiten können. Das wäre mir nicht gut genug. Wenn mann dann auch sieht welches Holz er verwendet hat, dann ist mir klar das diese Beute nicht länger als 3-6 Jahre halten sollen.

    Wenn das der Anspruch ist - dann kann man das so machen...

  • Na ja, der Film zeigt eindrucksvoll wie ungenau und wie ausgefranset solche Instrumente/Holzlehren/Maschinenzusätze arbeiten können. Das wäre mir nicht gut genug. Wenn mann dann auch sieht welches Holz er verwendet hat, dann ist mir klar das diese Beute nicht länger als 3-6 Jahre halten sollen.

    Wenn das der Anspruch ist - dann kann man das so machen...

    Wenn zusammen genagelte bretter als BR mittlerweile 15 jahre in Nutzung sind, werden die Kisten dieses Mannes vermutlich mindestens genaus so lange halten! ;)

    Aber man kann natürlich auch hohe Ansprüche des individuellen Möbelbaus einbringen!:)

  • Das mit dem Holz(Sorte) ist ja besser möglich.

    Der hat die Bretter passgenau zusammen bekommen, wo ist das denn ungenau? Zeig mal bitte wo!

    Und warum soll ein bischen ausgefranzt die Haltbarkeit beeinflußen?

    Mir wäre das und den Bienen ist das egal!

    Ich würd sogar noch eins draufsetzen und vielleicht sägerauh nehmen.

    Den Bienen wiederum ist das egal.

    Latürnich möchte ich dich/euch nicht mit solch ungehobelten Kisten belästigen, denn Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.;)

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  • Der hat die Bretter passgenau zusammen bekommen, wo ist das denn ungenau? Zeig mal bitte wo!

    Na ja, er hat:

    • mindestens einen Millimeter zu tief gefräst, beim verleimten Ergebnis stehen die Zinken an der Aussenseite entsprechend über. (Evtl. hat er dazu Aufmaß gegeben dann kann das OK sein.)
    • Er hat am Anfang mit 0,5 - 1 mm Versatz angefangen, daher blieb ein Steg mit diesem Maß stehen. (Erkennbar bei den kurzen Teilen, da blieb der Steg stehen - daher hat er auch so betont das die Oberseite mit dem Kreuz zu markieren ist - damit gleicht er das aus, sofern die Lehre immer mit dem gleichen Versatz arbeitet, wenn er aber den Überstand abreist, wie im Video, dann fehlt natürlich dieses Teil, oder die Zargen passen doch nicht so genau zusammen...)

    Ob er das passgenau zusammenbekommen hat sieht man nicht. Man kann natürlich die fertigen Zargen noch einmal oben und unten abhobeln damit das stimmt, wenn man am Anfang ein entsprechendes Aufmaß gegeben hat. Dann muss aber die Hobelmaschine bei 12er Dadant mindestens 510mm breit hobeln können, das hat nicht jeder in seiner Werkstatt - oder man hobelt das mit der Hand nach, dann braucht man aber entsprechend Zeit...


    Ich habe aber auch schon Bausätze gesehen, da passen die Zinken um mehrere Millimeter nicht zusammen...


    Wie gesagt, wenn man sehr viele Zargen fertigt dann lohnt sich der Maschinenpark und die Lehren mit entsprechender Qualität. Aber für 5-10 Beuten lohnt sich das nicht. Aber wenn man Spaß am schreinern hat und die Zeit nicht rechnet, ist das was anderes... ;-)


    Das mit dem Holz(Sorte) ist ja besser möglich.

    Klar, das ist ein seperates Thema.. :-)


    Und warum soll ein bischen ausgefranzt die Haltbarkeit beeinflußen?

    Man kann auch einen richtigen, oder richtig scharfen Fräser nehmen mit einer richtigen Fräse dann geht das auch ohne ausfransen... - Haltbarkeit würde nur beeinflusst werden wenn dadurch Wasser eindringen könnte, aber diese Fransen/Löcher kann man ja auf die Innenseite geben...


    Ich habe nie gesagt das man das nicht hinbekommen kann... - nur ich habe in Frage gestellt ob sich das betriebswirtschaftlich rechnet bei einsprechender Qualität und geringen Stückzahlen. Oft lese ich hier im Forum das man mit einem Lieferanten nicht "happy" ist weil die Qualität oder die Maße nicht stimmen, aber wenn es um Eigenbau geht, dann wird so ein Video, sägeraum oder Baumarktsäge zum Maßstab gemacht - für mich unverständlich diese unterschiedliche Qualitätsansprüche... - aber ich muss nicht alles verstehen... ;-)

  • Na ja, der Film zeigt eindrucksvoll wie ungenau und wie ausgefranset solche Instrumente/Holzlehren/Maschinenzusätze arbeiten können. Das wäre mir nicht gut genug. Wenn mann dann auch sieht welches Holz er verwendet hat, dann ist mir klar das diese Beute nicht länger als 3-6 Jahre halten sollen.

    Wenn das der Anspruch ist - dann kann man das so machen...

    Das Ausfransen in dem Video, lässt sich aber durch Verwenden eines Opferholzes leicht vermeiden/vverringern.

  • Der Junge wird, wie ich, auch auf der Säge abgerichtet haben, DAS GEHT! Ich hab ebenfalls den mm stehen lassen:)

    ur ich habe in Frage gestellt ob sich das betriebswirtschaftlich rechnet bei einsprechender Qualität und geringen Stückzahlen.

    ich ahb immer gesagt.; wer mehr wie 10 braucht, (und 50+bis 70 plant).

    Bei mir hat sich das gerechnet, und so wie ich weiß bei anderen auch.

    Zudem hat nicht jeder die Kohle da liegen um sich 100 Beuten zu kaufen, wenn der sie denn hat(die Kohel) bekommt die dann die Bank.:(:(

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


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  • Sorry, sitze lächelnd vorm Tablett und lese die Kommentare.

    Ich gehöre zu der Fraktion Schreibtischtäter.

    Ich bauche nur eine gescheite Kreissäge aus dem Baumarkt, mit der man einen Winkel schneiden kann. Ich baue damit 11er DNM Beuten mit den Maßen 44,5 x 44,5 cm. Auch werden Fichte/Tanne Bretter aus Leimholz vom Baumarkt verwendet.

    Das Prinzip der Bauart.ist die Hohenheimer mit Rutschleiste und ohne Pfalz.

    Jetzt zum Thema:

    Die Beuten müssen von Außen zweimal mit Lasur gestrichen werden. Damit bleiben sie atmungsaktiv.

    Die Bretter müssen vorgebohrt werden, da das Holz spröde ist und schnell reisst. Die Löcher für die Schraubenköpfe.werden auch vorgebohrt mit dem Ding, dessen Namen ich nie behalte. Als.Leim wird der.D3 verwendet.Der ist wasserfest und überbrückt auch mal einen Spalt. Als Schrauben verwende ich nur Edelstahlschrauben und keine billigen Spax.

    Die Beuten halten nun schon seit 4 Jahren. Da bricht nix auseinander. Das.Holz reisst nicht. Da habe ich gekaufte Beuten gesehen, die haben in der Zeit schon Schrottreife erreicht.
    Natürlich ist da mal der eine oder andere optische Mangel drin. Meine Bienen fühlen sich anscheinend wohl darin und schimmel gibt es auch keinen. Innen wird von den Bienen eh alles propolisiert. Astlöcher sind eh zugekittet und samtliche Fugen abgedichtet. Eine Zarge kann man aus einem Brett bauen, was im Baumarkt unter 7 Euro kostet. Für mich ist das ein Hobby und im Winter kann ich nicht an den Bienen arbeiten. So nutze ich die Zeit im Winter für den Bau der Beuten.

    Wer die Zeit lieber für etwas anderes nutzt, den kann ich allerdings auch verstehen.

    Auch haben meine Beuten immer den Nachteil, dass ich sie nie verkaufen kann.

    Also wenn ich das als.nicht Handwerker kann, könnt ihr das auch.