Welche Material für Eigenbaubeute/ Bezugsquelle

  • Im Inneren der Beuten wird von den Bienen im Laufe der Zeit alles mit Propolis beschichtet.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Selbr bauen ist so eine Frage für sich. Ich habe auch ein paar selbst gebaute Kisten mitlaufen, gebaut eher als Sinnvoller Zeitvertreib (was soll man auch mit den Holzkisten als Styroimker) und kann dabei nur sagen, arbeitet Ordentlich oder aber lasst es sein.
    Stumpf verschraubte Bretter sind einfahc nicht wirklich stabil, bzw. wenn ihr es so macht müsst ihr richtige Konstruktionsschrauben nehmen, Spax reicht da nicht.
    Am besten gefällt mir definitiv die Verzinkung, aber die ist auch sehr aufwendig. Als gute und schnelle Alternative hat sich aber sonst auch eine Doppelfalz bewährt, damit bekommt man schon vor dem Schrauben, nur mit Leim, eine Stabilität hin die der von Stumpf+Spax entspricht. zwei Spax pro Ecke und es ist wesentlich Stabiler. Lebt man jedoch in einer Region wo die Beute durchaus auch ein paar Jahre länger (hier im Seeklima nicht wirklich) halten, würde ich mir aber die Arbeit mit der Verzinkung machen.

  • Lebt man jedoch in einer Region wo die Beute durchaus auch ein paar Jahre länger (hier im Seeklima nicht wirklich) halten, würde ich mir aber die Arbeit mit der Verzinkung machen.

    Das passgenau in einer Kleinserie hinzubekommen ist schon aufwendig, oder du benötigst die notwendigen Maschinen, beides ist nicht rentabel für ein paar Beuten, da würde ich lieber kaufen. Aber auch ein einfacher Falz und Feder, geleimt und verschraubt, ist gut genug. Einige meiner so gefertigten Beuten sind schon 20 Jahre alt und immer noch in gebrauch...

  • Lebt man jedoch in einer Region wo die Beute durchaus auch ein paar Jahre länger (hier im Seeklima nicht wirklich) halten, würde ich mir aber die Arbeit mit der Verzinkung machen.

    Das passgenau in einer Kleinserie hinzubekommen ist schon aufwendig, oder du benötigst die notwendigen Maschinen, beides ist nicht rentabel für ein paar Beuten, da würde ich lieber kaufen. Aber auch ein einfacher Falz und Feder, geleimt und verschraubt, ist gut genug. Einige meiner so gefertigten Beuten sind schon 20 Jahre alt und immer noch in gebrauch...

    Naja, geht da baut man sich einmal die Führung für und dann hat man die für immer und aufwendig ist es auch nicht.

    Man braucht aber entweder eine Oberfräse die man an einen Tisch schraubt (oder ne Richtige Tischfräse) alternativ gibt es auch spezielle Blätter für die Kreissäge (Dado), die das ermöglichen, aber das geht nicht mit allen und hat auch seine eigenheiten.

  • Naja, geht da baut man sich einmal die Führung für und dann hat man die für immer und aufwendig ist es auch nicht.

    Hast Du schon einmal so eine Führung gebaut und die Zeit gerechnet? Wenn die für immer halten soll und genau sein soll, dann muss die schon aus Metall gefertigt werden. Wenn Du dann >50 Beuten baust bin ich bei Dir, aber für 5-10 Beuten rechnet sich das nicht, vor allem nicht wenn man auch noch die Maschinen dazu benötigt.

    Hat man natürlich sowieso eine Profischreinerei zu Hause und wenn man diese Maschinen und die Zeit nicht mit einrechnet, dann sieht die Rechnung auch anders aus ;-) - aber ist das dann reel gerrechnet oder Augenwischerei?


    Gruß

    Franz


    P.S.: 5-10 Beuten kosten komplett zwischen 600 und 1400 Euro, da sind keine 10-15 Stunden für den Bau von Werkzeug drin...

  • Hat man natürlich sowieso eine Profischreinerei zu Hause und wenn man diese Maschinen und die Zeit nicht mit einrechnet, dann sieht die Rechnung auch anders aus ;-) - aber ist das dann reel gerechnet oder Augenwischerei?

    ich hab das mal ziemlich genau gerechnet. Finanziell lohnt es sich nicht, aber wenn man da Spaß dran hat, warum nicht. Nur aufpassen, das der Spaß beim Bauen nicht durch Frust beim jahrelang mit dem Material arbeiten müssen negiert wird. Grade anfangs, wenn alles knapp ist schleppt man solche Fehlkonstruktionen mangels Alternativen ewig mit durch die Jahre.


    Zitat

    Das ist die Serie 1, da passen nur die Böden, nee der Fütterer geht nur bei den Kisten etc....

    Grausam.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Und wenn dann die Kisten übereinander stehend noch kippeln, weil die Auflageflächen nicht absolut planparallel sind.

    Muss aber jeder für sich entscheiden, was Sinn macht oderr nicht.


    Gruss

    Ulrich

  • Naja, geht da baut man sich einmal die Führung für und dann hat man die für immer und aufwendig ist es auch nicht.

    Hast Du schon einmal so eine Führung gebaut und die Zeit gerechnet? Wenn die für immer halten soll und genau sein soll, dann muss die schon aus Metall gefertigt werden. Wenn Du dann >50 Beuten baust bin ich bei Dir, aber für 5-10 Beuten rechnet sich das nicht, vor allem nicht wenn man auch noch die Maschinen dazu benötigt.

    Warum soll das aus Metall sein, Holz ist völlig ausreichend, so eine, Führung hat man in 10 Minuten gebaut.

  • Holz ist völlig ausreichend, so eine, Führung hat man in 10 Minuten gebaut.

    Naja, auch ganze Zargen sind keine Raketenwissenschaft. Muß halt reproduzierbar sein, immer und immer wieder, da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Weil man findet ja Dinge, die man verbessern kann. Nachher hat man eine evolutionäre Entwicklung von Serie 1 bis Rente. Und nix paßt zusammen. Die Schablone/Lehre ist da echt nicht das Problem.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Nachher hat man eine evolutionäre Entwicklung von Serie 1 bis Rente.

    Das funktioniert aber auch bei gekauften Teilen. Sogar beim gleichen Händler.

    Wenn man nicht von Anfang an eine super durchdachte eigene Abwandlung erfinden will, und bewährtes dreist kopiert, sind die Evolutionen geringfügig, auch bei Eigenbau.


    Es gibt sogar Schreinermeister, die "Resthölzer" an langen Winterabenden mit Muße in brauchbare Beuten verwandeln, hab ich gehört.

    Hat man keine langen Winterabende, weil man vor denen flüchtet, sieht das ganze schon wieder anders aus.

  • Da gibts für DD Anleitungen zum Bau mit verbindlichen Maßangaben, versehen mit der Warnung blos nicht kreativ abzuweichen.

    Ich hab mich genau daran gehalten und habe mir keinen Ärger eingebaut.

    Den ahb ich wenn ich aus Faulheit zukaufe und das dann nicht genau (das ist gewollt und passt auch nicht wenn ich von verschieden Händlern kaufe) passt, oder das Zeugs nach dem ersten Runterfallen auseinanderfällt...!

    Meine DDBrutraum kosten 7€ an Material, die sind aus Strobe und gezinkt.

    Hongraum ergo die Hälfte.

    Boden Nicot (ich sag ma:)) 10€

    Fütterer das gleiche:)

    Blechdeckel (eingeklebter Hartschaum) 10€

    Gitter 1,10

    Kaufe ich den Spass zahle ich mindestens das Doppelte. (quallität?)

    Nun kann man" ja aber" sagen...

    Ich denke: mit dem "notwendigen Geschick und anhaltendem Willen" geht was.

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen