Entdeckelungsmaschine für kleinere Imkereien

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    Eines noch zur Diskussion.


    Ich habe aufgehört für Imkerei Ausgaben jeden Euro umzudrehen.

    Es ist halt meine Passion.


    Wir leben in einer Freizeitgesellschaft wo es in Ordnung ist für diesen Bereich viel Geld auszugeben.

    Freunde haben um 50.000€ einen Neuen Camper gekauft der die meiste Zeit in einer extra angemieteten Garage steht. Die Kosten dafür + Steuer und Versicherung laufen das ganze Jahr. Die 3000€ Ebikes am Radlständer hintendrauf (inkl. Versicherung für den Akku + Diebstahl) sind da noch die geringsten Kosten.

    Damit wird dann 2x im Jahr übers Wochenende verreist.

    Ich hab noch nicht erlebt das denen einer die Kosten vorgerechnet hat.

    Ein anderes Beispiel sind die zahllosen Fitness-Studio Verträge. Nach einen viertel Jahr geht keiner mehr hin, die laufen aber 2 Jahre oder verlängern sich zumindest nach einen Jahr nochmal. Alles in Ordnung, die können es sich leisten und tun es einfach!


    Zurück zur Imkerei:

    Aber die armen Bienen müssten jeden Euro wieder erwirtschaften den ihr Technik verliebter Imker ausgibt. Es muss sich alles rentieren.

    Mein Ansatz ist ein anderer.

    Solange ich es nebenberuflich machen kann und nicht davon leben muss rüste ich meinen Betrieb bestmöglich aus. Honig und Rücken schonend.

    Mein Antrieb bei der Sache ist nicht das Geld dass ich verdiene sondern wie viel Honig ich ernte als Indikator für gesunde Völker. Zum anderen verschenke ich meinen Honig nicht gerade, es kommt auch wieder Geld rein.

    Ich möchte nicht die doppelte Zeit als nötig im Keller stehen sondern lieber nochmal Ableger machen.


    Jemand hat hier in etwa folgendes Zitat in der Signatur.


    "Imkerei hat natürlich etwas mit Geld zu tun, aber in erster Linie ist es eine Lebenseinstellung."


    Das beschreibt ziemlich gut meine Intention!


    Gruß Max

    Wer die Bienen wirklich retten will, der helfe den Imkern!

  • Zurück zur Imkerei:

    Aber die armen Bienen müssten jeden Euro wieder erwirtschaften den ihr Technik verliebter Imker ausgibt. Es muss sich alles rentieren.

    Mein Ansatz ist ein anderer.

    Solange ich es nebenberuflich machen kann und nicht davon leben muss rüste ich meinen Betrieb bestmöglich aus. Honig und Rücken schonend.

    Jup, das ist das schöne daran so lange es ein Nebenerwerb ist.

    Mir haben sie dieses Jahr neben ihren Kosten, jetzt schon das Auto (den Sprit leider nicht) und die diesjährigen Anschaffungen bezahlt (und mein bester Kunde alleine schon den Abfüller).


    Also nächstes Jahr Ableger verkaufen und davon n Kran kaufen + Schleudertechnik, hmm mir Schwahnt übles, aber n groben Plan gibt es schon.


    Was meint ihr wo Rase wär wenn er nicht nur Organisch wachsen würde, sondern auf 100%+ reinvest hätte.

  • .Was meint ihr wo Rase wär wenn er nicht nur Organisch wachsen würde, sondern auf 100%+ reinvest hätte.

    rase will aber so klein wie möglich bleiben. Ich will 'ne kleine, feine Imkerei wo alles sauber ineinander greift und schön rund läuft. Quantitatives Wachstum ist einfach, qualitatives find ich da deutlich schwieriger.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Als jemand der seine Diplomarbeit über qualitative und quantitave Kennzahlen im Controlling geschrieben hat, möchte ich nur anmerken, dass beides immer in einem Bezug steht.

    Viele.unsere Manager verstehen nicht, dass wenn man nur in Output und Masse denkt, oft man die Qualität verliert. Stimmt diese nicht, schaffen sie sich in der Zukunft ihr eigenes Grab, weil der Kunde eben nur das minderwertige Produkt im Kopf hat.

    Hat man sich einmal den Ruf versaut, ist es sehr sehr schwer diesen wieder herzustellen und anständige Preise zu erzielen. So jammert die Wirtschaft, sie würde kein qualifiziertes Personal finden. Schaut man sich die Bewertungen dieser teilweise sehr bekannten Firmen im Internet an, wundert es einen nicht.

    Daher bin ich bei Rase. Als Berufsimker benötige ich auch meine Kundschaft an der ich Geld verdiene morgen noch.

    Für mich als Hobbyimker stellen sich bestimmte Fragen erst gar nicht.

    Der feine und kleine Schleuderraum mit Inventar wird seinen Reinvest bei der Völkerzahl nie erreichen.

    Dennoch stelle.ich mir wohl auch berufsbedingt bei jeder Anschaffung die Frage, welcher Nutzen mir meine Handlungsweise bringt.

    So kann ich den Wunsch nach einem Entdeckelungsgerät absolut verstehen.

    Das Entdecken ist glaube ich einer der arbeiten bei der Imkerei, die nervt.

    Neben den Kosten sollte man aber auch der Prozess oder die Betriebsweise im Blick haben. Das erkennt man schon anhand der Kommentare hier im Thread.

    Der eine willl eine Männerhand voll haben und der nächste mag es grösser. ;)

    Nicht alle Wünsche lassen sich optimal umsetzen.

    Dadant hat da sicherlich einen Vorteil. Aber bei den Anschaffungskosten war das eh nie eine Option für mich.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.