Buckfast oder Carnica

  • Es gibt sogar Vereine, die das fest in ihrer Satzung verankert haben, dass man die liebe Carnica hat.......

    Hat mir damals 3-malige "Abmahnung" beschert.


    Falls einen interessiert, was bei raus kam:

    ......

    die Satzung wurde geändert

    ......

    8o

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Und wieder mal 20+unzählige Beiträge, die dem Fragesteller in keiner Weise weiterhelfen. Deshalb ist es auch wirklich mühselig, sich durch die immer wieder empfohlenen 'hatten-wir-doch-schon' und 'benutz-mal die-Suchfunktion' - Beiträge zu quälen ... Geht mir selbst auch so: Ich mache kein neues Thema auf, ich benutze die Suchfunktion ! .... In den angezeigten Threads kämpfe ich mich dann jeweils durch 238 Beiträge, um am Ende festzustellen, dass maximal die ersten vier etwas mit der eigentlichen Frage zu tun haben.

    Zurück zur eigentlichen Frage von Hermann_Baessmann : Fange mit den Bienen (Rasse, Art, Unterart völlig wurscht) an, die die Imker in Deiner Region bevorzugen. Wenn die Anderen Carnica haben, und Du fängst mit Buckfast an, läufst Du Gefahr, dir es von Anfang an mit Deinen Kollegen zu versch***en ...

    Da wird schnelle Hilfe suchen dann schwer.

    Wenn Du nicht neben einer Belegstelle wohnst und Standbegattung vorhast, kriegst Du ohnehin entweder Bucknica oder Carnfast ....

  • jetzt mach ich es mal wie Rase und hole mir Popcorn....;)

    bin mal gespannt wie es weitergeht!

    Einen haue ich noch rein: ein vor einiger Zeit verstorbener Züchter sagte mal im Abendgespräch zu mir ….Carnica ist leider mittlerweile wie ein überzüchteter Schäferhund....



    grüße Stefan

  • Nur mal so...

    Aus Wikipedia

    ..........Aktuell wird „Rasse“ taxonomisch nur noch für Haustiere und Kulturpflanzen verwendet (vgl. Rasse (Züchtung)), ist wissenschaftlich obsolet und kommt mehr und mehr außer Gebrauch. Die Verwendung in der übrigen Biologie ist seit den 1950er Jahren immer seltener und erfolgt dann nicht mehr im taxonomischen Sinn.

    Die natürlich entstandene Vielfalt innerhalb einer Art wird mittlerweile als „genetische Variation“ bezeichnet. ect.


    Wäre doch mal ein Fortschritt sich darauf zu einigen:)

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

  • Wenn schon Buckfast, dann reinrassig, um die Eigenschaften zu erleben, d.h. ich muss spätestens nach 3 Jahren neue Königinen kaufen und die alten abdrücken oder selbst züchten und wie hier in unseren Raum auf die Hochgebirgsbelegstelle im Chiemgau fahren, alles andere ist doch Käse ³.

    Bei Carnica ist das reinrassige bei Standbegattung hier leichter zu erreichen, früher gab es hier keine Buckfast und das Interessante ist eben reinrassige Buckfast zu haben, denn Carnica oder Mixedbienen haben hier ohnehin die meisten und da laufe ich eben mit dem Haufen mit und da reicht es ab und zu zur Belegstelle mit ein paar Könginnen zu fahren und ab und zu eine zu kaufen.

    Das Interesse an soviel intensiver Imkerei mit reinrassiger Buckfast lässt aber meist nach einigen Jahren (bei mir nach ca. 10 Jahre) nach uns so haben dann die meisten einen Buckfast / Carnica Mix, was ja auch nicht schlecht ist, aber eben auch nicht das was ich mir als gewissenhafter Imker ursprünglich vorgenommen habe.

    Nur das allein zählt und sonst nichts.

  • Hallo Herrmann,


    Ich gebe dir die einfache Empfehlung:


    Halte die Biene die dir am besten gefällt und wo du am meisten Spaß dran hast.

    Ich habe Carnica, Buckfast, Bienen aus der Sahara und alles dazwischen.

    Es hieß immer, Buckfast kannst du nicht in Trogbeuten halten, das geht nicht und jenes auch nicht.

    Bienen ist es sch... egal wo sie her kommen. Sie brauchen entsprechenden Raum damit ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden. Da darf man keine Kompromisse machen. Rähmchenmaß, Beutentyp etc sind denen Bienen egal. Varroabehandlung, genug Futter, Schwarmkontrolle, Erweiterung etc sind das Maß aller Dinge.

    Die Intoleranz steht immer hinter der Kiste. Wer reinrassige Bienen haben will, muss den Weg über künstliche Besamung oder Belegstelle gehen. Anders geht es sowieso nicht.

    Ich würde nur die Finger von all zu exotischen halten. Da findet man als Anfänger wenig Unterstützung und es hat oft einen Grund, warum die breite Masse so etwas meidet.

    Bienen halten ist ein schönes Hobby. Ich wünsche dir viel Spass dabei.

  • Vermutlich sind die meisten Bienen in Deutschland weder reine Carnica noch Buckfast, sondern Mischlinge.

    Und es soll ja sogar Imker geben,die ganz bewusst auf Lokalbienen setzen...

    Der alte Golz hat ja auch nicht weit von Bremen gewirkt.

  • Ich hatte vor 2 Jahren ein Buckfastvolk bekommen auch überlegt, auf Buckfast zu wechseln. Letztlich habe ich meine Carnica-Mädels behalten. Wer nicht in einer Buckfastgegend imkert, hat einen erheblichen Aufwand um die Rasse zu erhalten. Standbegattung ist nicht. Nur Belegstelle oder gekaufte Königin. Und so wirklich große Unterschiede scheint es nicht zu geben. Ich komme mit der Carnica klar und diese mit mir.

    Auch eine eierlegende Wollmilchsau gibt keinen Honig.

  • Ich hatte vor 2 Jahren ein Buckfastvolk bekommen auch überlegt, auf Buckfast zu wechseln. Letztlich habe ich meine Carnica-Mädels behalten. Wer nicht in einer Buckfastgegend imkert, hat einen erheblichen Aufwand um die Rasse zu erhalten. Standbegattung ist nicht.

    Das ist eben der springende Punkt oder das hüpfende Komma 😀

  • Was die Beute betrifft ist es völlig egal was in der Region üblich ist. Ich sehe keinen Grund mit anderen Rähmchen zu tauschen, eher eine Gefahr.

    Und über einen Kunstschwarm ist sowieso alles möglich und man hat einen sauberen Start.

    Für mich käme nur noch Dadant in Frage, Zadant habe ich nur weil ich das Material weiterbenutzen konnte, wobei die längeren Ohren auch von Vorteil sind. Hauptsache aber ein Brutraum. Aber muss jeder für sich selbst entscheiden.

  • Den Unterschied macht der Zuchtweg und was dabei rauskommt, nicht Farbe Flügel etc.

    Wenn ich eine C-Variante dem Zuchtweg Adams unterwerfe, gibt das am Ende ne Buckfast!

    Ich kenne Imkers, die habens sehr erfolgreich gemacht.

    Übrigens, steht der Zuchtweg Adams in den Statuten des DIB drin.

    Worum gehts hier also eigentlich?

    Um Unterschiede in Zuchtlinien/Richtungen, was anderes kanns ja nicht sein.

    Ab hier hat Markus Voll recht, die Biene die mit ihren speziellen Eigenschaften die in die eigene Imkerei am besten passt soll/muß es Ideologiefrei sein.

    Das Beste ist der Feind es Guten.

    Freilich, jemand mit 10 Kisten ohne direkten emotionslosen und über Jahre geführten Vergleich, kann das nicht feststellen, er kann da folglich nur Empfehlungen folgen.

    Xaver,

    es ist also nur die persönliche Frage zu beantworten, ob ich "Landbienen" vermehren will, oder mich nicht damit zufrieden gebe und Zucht betreibe. Das hat nu nix mit Varianten der Zuchtlinien und deren Erhaltung der gebündelten speziellen Eigenschaften zu tun.

    Hab keine Chips mehr

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