Was hilft, Völker in ihrer Überlebenskraft zu unterstützen?

  • Hallo Sulz,


    All die Jahrmillionen sind Völker gestorben, und nicht wenige, nur die Vermehrungsrate war hoch genug, dass die Art erhalten blieb. So entsteht eine natürliche Selektion. Natur funktioniert gar nicht, wenn immer alles am Leben bleibt. Aber wir sehen es als Scheitern an, wenn ein Volk stirbt. Ist es das, was Du meinst?


    Herzliche Grüße,

    Thanaidh

  • Guten Morgen Thanaidh.


    Das meine ich schon mal ganz sicher nicht. Das "sterben lassen" von Bienenvölkern, bringt uns nicht weiter, und ist daher Sinnlos.


    Das Leben und Sterben, gehört zu der Strategie der Evolution, welche in sehr grossen Zeiträumen geschieht. Aus der Evolution, sind alle Verhaltensweisen und überlebensstrategien, der heute vorhandenen Lebewesen entstanden.....Auch die überlebensstrategie der Honigbienen.


    Und um diese geht es. Und dann letztlich darum, wo man die Bienen diesbezüglich unterstützen kann.


    Ich gebe mal 2 Beispiele.


    -Vorratswirtschaft

    -Brutnest/Brutpflege


    lg Sulz.

  • Vorratswirtschaft: Was schlägst Du der Imkerschaft vor, die Bienen in dieser Beziehung zu unterstützen, um deren Überleben zu verbessern?

    Brummest/Brutpflege: Was ist dein Vorschlag? Welcher Bruttaum ist der bienengerechtere? Wie soll auf die Brutpflege eingewirkt werden?


    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Der Mensch kann das Tier künstlich am Leben erhalten, mag auch längere Zeit funktionieren.

    Überleben auf Dauer kann das Tier nur selbst, wenn der Mensch nicht künstlich eingreift.


    Rolf

    Konfuzianer:

    "Man soll ein anständiges Menschenleben führen, aus dem einfachen Grund, weil man ein anständiges Menschenwesen ist."

  • Der Mensch kann das Tier künstlich am Leben erhalten, mag auch längere Zeit funktionieren.

    Überleben auf Dauer kann das Tier nur selbst, wenn der Mensch nicht künstlich eingreift.


    Rolf

    Worauf stützt sich deine Behauptung? Was ist eine „längere Zeit“?


    Grüße vom Apidät

  • Rolf meint sicher mehrere Millionen Jahre.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Evolution geht sehr schnell. Braucht in der Regel nur wenige Generationen.

    Das kann durchaus so schnell passieren, das sind dann aber absolute Ausnahmefälle. In aller Regel dauert das deutlich länger, andernfalls wären sich verändernde Umweltbedingungen für kurzlebige Tiere wie die meisten Insekten, Kleinsäuger etc. kein größeres Problem.

  • Evolution geht sehr schnell. Braucht in der Regel nur wenige Generationen.

    Das kann durchaus so schnell passieren, das sind dann aber absolute Ausnahmefälle. In aller Regel dauert das deutlich länger, andernfalls wären sich verändernde Umweltbedingungen für kurzlebige Tiere wie die meisten Insekten, Kleinsäuger etc. kein größeres Problem.

    Warum? Aussterben geht doch seeeehr schnell...

  • Evolution ist ein weiter Begriff und Zeit ist relativ. Hundezucht geht schneller und einfacher als Bienenzucht. Gemessen an der Zeitspanne die es Bienen auf Erden gibt, hat der Mensch schon viel durch Zucht und Auslese verändert, siehe Bruder Adam in nur einem Menschenleben. Aber gut 40 Jahre schlagen wir uns schon mit der Varroa herum, ohne wirklich durchgreifenden Erfolg. Trotzdem sind wir jetzt auch einen guten Weg. Etwas Geduld braucht es noch. VG