Was tun mit dem Futter/Honig das anfällt beim Sonnenwachsschmelzen?

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    Ich werde einige behalten (bisher habe ich 4 schöne aussortiert, die einzuschmelzen ich nicht übers Herz gebracht habe), aber da ich nur einen einzigen Ableger geplant habe (in einem anderen Thema hier: von DN auf Dadant), sind die 4 schon zu viel.

    Du kannst weiter FWs im Sommer/Herbst zum Zufüttern oder zum Auffüttern mit verwenden, einfach wieder reinhängen and den Rand...

  • OK, dann werde ich die besten mal behalten, in meinem Kühlraum (augenblicklich 6 Grad C.), bis der bald ausgeschaltet wird, wenn die dort gelagerten Kartofefln nicht mehr essbar sind und die neuen gepflanzt sind.

  • Hallo Aloha,

    alles was nichts unedles an sich hat. Am Besten Edelstahl, das bleibt immer ideal, mit Emaille geht auch, aber wenn es angeschlagen ist, dann wird Dein Wachs am Eisen eine unschöne Farbe bekommen. Plastik geht auch so la la.

    Grüße

    Peter

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • ich muß mir einen anderen Behälter anschaffen, um die alten Waben mittels des Dampftapetenlösers einzuschmelzen.

    Vielleicht klärst Du uns erst einmal auf wie viel Waben Du so pro Saison schmelzen musst, wie wäre das?

    Es macht doch einen Unterschied ob man jedes Jahr nur 10-20 Waben einschmelzen muss oder mehr als 100... - Das Du keine 2000 Waben im Jahr hast, kann ich erahnen, aber für alles andere wären etwas mehr Infos nützlich.

  • Wie lange kann man die überhaupt verwenden? Als Futter für den nächsten Winter ja wohl nicht.

    Doch, das geht auf jeden Fall... Und wenn eine Wabe dann mal doch nicht durchhält, weil sie zu viel Wasser zieht, kannt Du sie dann ja doch immer noch wegtun... oder auswaschen und das Wachs gewinnen.

  • Wie lange kann man die überhaupt verwenden? Als Futter für den nächsten Winter ja wohl nicht.

    Doch, das geht auf jeden Fall... Und wenn eine Wabe dann mal doch nicht durchhält, weil sie zu viel Wasser zieht, kannt Du sie dann ja doch immer noch wegtun... oder auswaschen und das Wachs gewinnen.

    Dem möchte ich wiedersprechen.

    Wo soll der Sinn sein eine Futterwabe bis zum nächsten Winter aufzuheben?

    In Einer Wabe sind ca. 2 kg Futter, das ist nicht mal ein Euro Futterkosten. Sogar wenn ich das Edelfutter von Nord.... oder Süd..... kaufe.

    Wie willst Du feststellen wie viele Hefen da schon drauf erblüht sind? Wie stellst Du fest dass die Wabe zu viel Wasser gezogen hat? Bzw. ab wann ist sie nichts mehr und bis wann ist alles O.K.?

    Für einen Euro riskiere ich doch nicht, dass mir der Honig im Jahr drauf im Lager gärig wird.

    Dafür staple ich doch den Sch... nicht das ganze Jahr Bienendicht rum und kontrolliere immer wieder ob schon Motten drin sind oder nicht.

    Da fällt mir nur ein Satz von Guido Eich ein. ( Genau, der mit dem Recycling von ........ )


    Alten Scheiß einschmelzen, frisches Material verwenden, frisches Futter rein wenn das Volk es braucht. Die sollen ein hochwertiges Lebensmittel produzieren und dafür brauchen sie was gscheits!

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.

  • Er muss es ja nicht - ich halte es aber für machbar. Es gibt auch viele Imker, die ihren Sirup aus den letzten Jahren nach zwei Sommern im knalleheissen Schuppen und mit scharfem Frost im Winter problemlos verfüttern, obwohl auch davon abgeraten wird.


    Einen Sinn sehe ich darin auch nicht, ich würde nie Futterwaben für den Winter vorproduzieren - es ging ja nur um die Frage, ob er sie wegwerfen muss.

    Erblühende Hefen oder Wasser würde ich daran erkennen wollen, dass das Futter nicht mehr vollständig verdeckelt und dickflüssig ist, oder mit dem Refraktometer.


    Für einen Euro riskiere ich auch gar nichts, aber wie kommt das Futter denn mit dem Honig in Kontakt? Entweder rein in Ableger im Wachstum - will er ja nicht - oder eben im Spätsommer zur Auffütterung. Ist schon umgearbeitet und vorbereitet. Bei mir kam auch noch nie eine Futterwabe weiter als bis Juli. Motten hatte ich auch noch nie in Futterwaben - ich meine keine mit ein bisschen Restfutter, sonder die 3-4-Kilo-Teile, die bis zum Rand voll verdeckelt sind.


    Er muss es ja nicht tun....

  • In starken Ablegern die keinen Honigraum haben, kann man durchaus Futterwaben für den Winter oder langsamere Ableger vorproduzieren. Die aber dann nicht im Lager rumstehen lassen. Entweder im Volk lagern, oder im Kühlraum, da kann sich nichts entwickeln. Wenn man sehen kann dass sich das Futter verändert hat, dann ist eh alles zu spät. Ich würde zu behaupten wagen, dass die Futterwaben (die in einem lauwarmen Schuppen oder schwitzigen Keller rumstehen) schon massiv mit Hefen kontaminiert sind, bevor man wirklich was sehen kann.


    Es ist ja nicht so, dass es unmöglich ist, dass zwischen Futteraufnahme und Honig eintragen kein Querverkehr zwischen Brutraum und Honigraum stattfinden würde. Ich glaube zwar nicht, dass nennenswert Futter umgetragen wird, aber diverse Sporen und Zeugs was im Überfluss vorhanden ist, wird sicherlich im Volk seine Transportwege finden. Wie geschrieben, bei vollen Futterwaben und richtiger Lagerung bin ich da schon bei Dir, das ist sicher nicht das Problem, aber die Meisten Wabenlager sind wohl nicht geeignet dafür.

    Dann unterscheide ich schon auch noch die Herkunft.

    Hab ich aus einem Volk was raus das proppenvoll am rödeln ist und leicht was abgeben kann, oder hab ich hier ein paar eingegangene Völker, die noch so schöne dicke Futterwaben übrig gelassen haben. Wo auch niemand sagen kann an was die verendet sind. Das hänge ich doch nicht in ein anderes Volk rein. Einschmelzen, desinfizieren, fertig. Das hatte ich gemeint.

    Man kann ohne Bienen leben, aber wie halt.