Hyperthermieverfahren

  • Hallo,


    verzeiht mir, aber bei Autobatterien ist die Spannung nicht so konstant wie in underem 220V Netzwerk der EVUs.


    Autobatterien haben eine Spannung zwischen 10,8 und 14,4 Volt. Das heißt an einem 10 Ohm Wiederstand entstehen zwischen 11,6 und 20,7 Watt. Passt also auf das Eure 17 Watt Wiederstände nicht durchbrennen 8) .


    Übrigens, noch ein Tip, ich würde eine Abschalter am Beutedeckel verwenden, der bei ca. 42 Grad abschaltet, statt manuell zu kontrollieren und den Stecker zu ziehen... :wink:



    Nichts für Ungut
    Franz

  • Hallo Imker,


    statt der Autobatterie nehmt doch wirklich eine kleinen Stromerzeuger. Der ist schon mit 10 Perizinflaschen bezahlt, Benzin reinfüllen und er bringt 230V mit 2kW.
    Die Widerstände bekommt ihr bei Conrad (ist aber Apotheke :wink: ) oder bei RS-Elektronik.
    www.rs-components.de ;Rubrik Leistungswiderstände oder direkt Bestellnummer eingeben: z.B. 160-770 ; davon halt 4 Stück und gut.


    Werde es im Frühjahr ausprobieren ..... :-?


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

  • Franz Robeller schrieb:


    Übrigens, noch ein Tip, ich würde eine Abschalter am Beutedeckel verwenden, der bei ca. 42 Grad abschaltet, statt manuell zu kontrollieren und den Stecker zu ziehen...


    Letztes Jahr hat der gute alte Äthermemembranthermostat meines (Geflügel-) Brutapparates den Geist aufgegeben. Daraufhin habe ich einen langgehegten Wunsch umgesetzt und den Thermostat durch eine Prozessorsteuerung ersetzt. Auf Grund des trägen Verhaltens der Heizung musste ich meinen ersten Programmieransatz verwerfen, um eine selbstlernende Steuerung zu realisieren. Die Problematik ist, dass beim Geflügel eine sehr konstante Temp. benötigt wird, zu niedrige Temp. den Schlupf verzögert, zu hohe Temp. aber schädigt.


    Ähnliche Thematik sehe ich hier auch. Wenn die Beute einigermassen dicht ist, würde Metallplatte mit > 100° C bestimmt noch einige Zeit nachheizen, wenn erst bei 42° abgeschalten wird. Nun ist die Frage, wie Bienen (und Brut) auf >42°C reagieren. Der Artikel sagt ja

    Zitat

    Vor erreichen der Maximaltemperatur von 42 °C ist der Netzstecker zu ziehen. Die Behandlungstemperatur soll zwischen 41 und 42 °C gehalten werden.


    Sinnvoll wäre ja auch ein Mechanismus, der nach Erreichen der Temp. diese für eine bestimmte Zeit hält und dann abschaltet:

    Zitat

    Schwarmbehandlung ca. 15 Minuten, Varroabrutbehandlung ca. 30 Minuten Dauer der Behandlungstemperatur.



    Gruss
    Mic

  • Hof-Mahler schrieb:


    statt der Autobatterie nehmt doch wirklich eine kleinen Stromerzeuger. Der ist schon mit 10 Perizinflaschen bezahlt, Benzin reinfüllen und er bringt 230V mit 2kW.


    Hast Du auch das Benzin mitgerechnet? Wenn's so weitergeht, wird Perizin bald billiger wie Benzin :( .


    Wie wäre es mit einer umweltfreundlichen unterbrechungsfreien Stromversorgung, wie sie im Computerbereich verwendet wird?


    Gruss
    Mic

  • Hallo Michael,


    ich bin ein Jungimker und interessiere mich für die Wärmebehandlung. Bitte kannst Du mir die Kontaktadresse Deines Kollegen nennen.


    Gruß Siegfried

  • Hallo siegfried
    hier der link, den du von michael wolltest.stand eine seite vorher
    http://www.dueppenweiler.de/Bi…chtverein_Krankheiten.htm
    gruß guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo liebe Imkekollegen !
    Habe schon vor ca.6 Jahren meine Bienen mit Warmluft behandelt. 15 min. lang mit einem Gebläse und elktr.geregelter Heizung die auf der jeweiligen Magazinbeute aufgesetz wurde.Ein Herr Hausstedt war der Entwickler dieser Methode. Wintergrünöl kam dabei auch zum Einsatz( wurde auf ein Tempotaschentuch geträufelt und von der Warmluft umspült). Bin mit der Methode nicht glücklich geworden,das Gerät befindet sich noch in meinem Besitz.Die Temp. im Volk wurde auf 39-40 Grad gestellt.Jetzt behandel ich seit 3 Jahren mit Oxalsäure (2 Winter mit der Verdampfung)bin sehr zufrieden. Die Methode wurde für den Anwender inzwischen ja auch als ungefährlich- Bei Einhaltung der Sicherheits- emphehlungen dargestellt.(von Arbeitsmedizinern geprüft) .Ableger werden nach Auslaufen der Brut mit 3,5% Oxsalsäure beträufelt.Gruß Matthias Asmussen

  • Hallo.
    Mein sohn hat auf seiner Homepage eine Seite zum genauen Anwendungsferfahren der Wärmeplatte eingestellt!!
    Hier der Link: www.haupe.de


    Alle Detailfragen müßten dort recherchierbar sein.


    BITTE DIESE SEITE an alle (besonders die NICHTKOMERZIELLEN) Inker weiterleiten.


    DAs Verfahren ist bewährt, billig und CHEMIEFREI!!


    Auf Rückmeldungen per Email freue ich mich!
    E.haupenthal@gmx.de


    Grüße aus dem SAARLAND, Erich

  • Hallo Bienenfreunde!
    In anbetracht der stärker werdenden Diskussion bezüglich Säurerückständen und Tolerazzucht durch Behandlung mit Säuren kommt immer wieder das Thema Wärmebehandlung durch.
    Einige Links hier sin gelöscht, anderes wurde nicht weiter berichtet.
    In der aktuellen Ausgabe Die Biene wurde dieses Verfahren neu vorgestellt.
    Nun habe ich hier einiges negatives aber auch positives gelesen.


    Auf die Frage zu Tierversuchen kann ich nur subjektiv antworten:
    Ich gehe lieber in die Sauna als dass ich in Säure dusche!
    Ob dass auch für Insekte gilt, kann ich nicht sagen. Aber Verluste durch Säure scheinen häufig vorzukommen.


    Wie sieht es nun mit Wärmebehandlung aus? Praktiziert es noch Jemand hier?
    Hat noch Jemand getüftelt?


    Es gibt kein nutzloses Wissen!

    Ich bin im Forum um zu lernen und zu fragen, nicht um alles zu Wissen!

  • Hallole zusammen,
    hab mir jetzt Wochenlang hin und herüberlegt was denn die einfachte Lösung wäre.
    Ergebniss: ca. 10L heises Wasser in einer untergeschobenen Zarge. :lol:


    Vorteile:
    1. Heises Wasser kann man überall machen.
    2. Das Wasser besitzt eine hohe Wärmekapazität.
    3. der Wasserdampf zieht gut nach oben und bringt auch etwas Feuchtigkeit mit.
    4. Da das Wasser nur noch kälter wird kann auf eine aufwändige
    Themperaturregelung verzichtet werden.
    =>Nach dem Wasserunterschieben könnte man wieder heimfahren.
    5. Zig Völker können mit geringem Kostenaufwand gleichzeitig behandelt
    werden.
    6. Atherische Öle können gleich mit ins Wasser.

    Fraglich ist nur die Anfangsthemperatur und die Wassermenge und das könnte man austesten.
    Hat jemand das schonmal ausprobiert? :oops:

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • Hallo Franky,


    bringst du da nicht jede Menge Wasser(dampf) in das Bienenvolk?
    Sicher ist Wasser nicht giftig, aber die Bienen sind doch ständig bemüht ihren Wasserhaushalt in ihrer Kiste auf einem bestimmten Level zu halten?!


    Gruß
    Werner

  • :o Und 10 Liter reichen auch kochend nicht, die ganze Masse auf 40°C hochzuheizen, weil sie ja nicht nur nach oben Wärme abgeben.
    Und ich hätte auch arge Bedenken, ob die Bienen am unteren Rand damit nicht verbrüht werden.... :x
    Warme Luft ist eine Sache, aber heißer Waserdampf - halt mal die Hand knapp über die kochenden Kartoffeln, ohne Deckel dazwischen!

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallole,
    also das mit dem Wasserdampf hab ich mir so vorgestellt, das nur ein kleiner Teil über Löcher oder Gitter entweicht.
    Ausserdem muss das Wasser ja nicht umbedingt kochen.


    Mit der Energie hab ich mir folgendes gedacht.
    In der Bienenzeitung war von einem 1,600 KWatt Gerät die rede.
    Aufheitzzeit ist unbekannt und danach noch 0,5h Haltethemperatur.


    10 L Wasser auf 100°c zu bringen benötigt 10KW die werden danach durch Abstrahlung langsam wieder abgegeben. Könnte also klappen.
    Ich glaube nicht, dass bei den bisherigen Verfahren auch das Winterfutter komplett aufgeheizt wird. Das wirkt ehr kühlend.
    Oder wisst Ihr näheres?



    Also Sabine natürlich will ich meine kleinen nicht garen.
    Deshalb frag ich ja auch erst mal hier an um alle Fehlermöglichkeitern auszuschliessen die meine Bienchen schaden könnten.
    Perizin hab ich noch nie genommen und meine Varroabekämpfung ist
    1x Ameisensäure und 1x Api Live Var.
    Und hier möchte ich auf jeden Fall die Säure durch was Bienenfreundlicheres ersetzen

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )

  • :o 10 Liter auf 100° 10kW?
    Ähhhhnääähhhh....
    Meine kleine Kochplatte hat 1kW und braucht für 1 Liter etwa 4-5 min, macht für 10 Liter unter einer Stunde, also auch unter 1 kWh.
    Und dazu kommt noch, daß deine Wärme umso schneller an die Umgebung abgegeben wird, je höher das Delta-t ist, sprich, der Unterschied zwischen Umgebung und Wasser.
    Hast du nur einen Temperaturunterschied von 2 oder 3 Grad, dauert es ziemlich lange, bis sich das angleicht, hast du 60 oder 80° Differenz, geht das recht fix.
    Du weißt doch, wie schnell ein Eimer voll heißem Wasser im Winter draußen kalt wird....


    Ich würde mir da eher was mit warmer Luft vorstellen können, aber nicht mit Wasserdampf, zumal am eisekalten Winterfutter eine ziemliche Menge kondensieren wird, und dann auf die Traube tropfen kann.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen