Adam Fütterer - Bienen sitzen drin

  • Guten Abend


    Ich habe eine Dadant 12er Mod. Beute.

    Darauf steht der Adam-Fütterer von Bienen Weber drauf. Da füttere ich immer kleinere Mengen vom Sirup ein. Nun ist es immer so,dass in dem Fütterer ganz viele Bienen drin sitzen und ich die jedes Mal Rausklopfen muss, obwohl da zumindest für das Auge nichts mehr drin ist.

    Gibt's da Tipps und Tricks,wie das besser funktioniert?

  • Hallo,

    mein Tip: die kleine Haube über dem Dom abnehmen und den Fütterer ohne Außendeckel und Haube offen stehen lassen. Wenn man das bei ca. 20 Völkern nach einander macht sind anschließend beim ersten schon alle Bienen raus. (siehe auch R. Zimmer).

    Klappt gut!

    Bei nur ein paar Völkern geh kurz nen Kaffee trinken danach s. o..

    Viel Spaß beim füttern...

    Ps: es sollte absolut kein Futterrest mehr im Fütterer sein sonst Räubereigefahr!

  • Beim Adam Füttere nehme ich die Glocke(n) ab und lasse die Bienen erst mal mit aufgesetztem Deckel alles ausputzen. Dann wird nach dem Abheben des Fütterers ein- bis dreimal mal kräftig dagegen geschlagen und fast alle Bienen fallen ab. Die restlichen fliegen in ein paar Minuten weg und man kann das Volk schließen.


    Nicht zuviel Gedöns machen....


    Beste Grüße


    Rainer

  • Beim Weber Adamsfütterer ist der Spalt zwischen Glocke und Boden zu groß. Ich habe mit dem Imkermeissel etwas ausgeklinkt, sodaß die Glocke in der nun entstandenen Nut etwas tiefer sitzt.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Darauf steht der Adam-Fütterer von Bienen Weber drauf. Da füttere ich immer kleinere Mengen vom Sirup ein. Nun ist es immer so,dass in dem Fütterer ganz viele Bienen drin sitzen

    In diesem Falle würde ich Dir raten, keinen Adamfütterer dafür zu nehmen, punkt.


    Der ist gut für Vollvölker, die in ein paar Fütterungsschritten je größere Mengen bekommen/aufgefüttert werden.


    Wenn man in vielen Kleinschritten füttert, weil man kleine Einheiten hat, die noch unter simulierter Trachtsituation = dünnfüttern stetig wachsen sollen oder wenn man einfach auch bei überschaubaren Wirtschaftsvölkern oder nach TBE das gerne täglich in Kleinschritten dosiert machen möchte,

    dann empfehlen sich Futtergeschirre für kleinere Mengen, die nicht unbedingt über die ganze Fläche gehen, also höhere Spiegel bilden und jeden Tag bzw Abend schnell bienenfrei nachfüllbar sind.


    Sowas hier z.B., diese dann über Spundlochdeckel oder Loch in Folie über dem Bienensitz aufsetzen und in einem Raum wie z.B. einer aufgesetzten Honigraumleerzarge, Deckel drauf reicht, weil der Fütterer da drin ja zu ist.


    Die Auflagen am Dom des Adamfütterers kürzen geht natürlich auch, dann bleiben darin allerdings Reste, je nachdem was, dann gammelt das, sehr unschön! Beute mitsamt Fütterer evtl so an einer Ecke auf einen kleinen Stein stellen, dass der Schwerpunkt an der DomAufstiegsseite liegt, Futterlösung sich also hier sammelt..dann bleibt nur ein Minirest, der evtl weggewischt werden kann, wenn es mal zu alt wird.


    Gruß


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Das ist aber für tägliches Füttern von zB 250 ml Futterlösung schon ganz schön viel Gedöhns mit jedesmal den Adamfütterer runternehmen und Bienen abschlagen/ Volk öffnen.:cool:


    Die eigentliche Funktion des Adamfütterers wäre damit ad absurdum geführt. Es böte sich eher eine Futtertasche an: dazu auch täglich aufmachen, die ist dann allerdings nach Kleinportion vom Vortag in etwa bienenleer.


    Gruß


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • bei kleinen Mengen und häufigem Füttern sind die Industriegläser mit Twist-off-Deckel (0,35 -1,7l Marmelade-Gurke) einfacher zu händeln, da müssen maximal paar Bienen vom gelochten Deckel geschüttelt werden.

  • Leerzarge, Folie mit umgeschlagener Ecke

    Plastikschale mit einer Schicht Schaumglas. Gibts bei Ebay.

    Schaumglas wird nicht verbaut wie es mit Korken gern machen. Auch wenn noch Bienen in der Schale sitzen, einfach vorsichtig auffüllen. Die Bienen schwimmen mit dem Granulat auf.

    Meist sitzt aber keine Biene mehr in der leeren Futterschale mit diesem Schaumglas, bei Kork sind sie trotzdem drin.

    Kann man am Ende der Saison gut spülen und trocknen, ist immer wieder verwendbar, könnte man auch abkochen.


    Gruss

    Ulrich

  • Beim Weber Adamsfütterer ist der Spalt zwischen Glocke und Boden zu groß. Ich habe mit dem Imkermeissel etwas ausgeklinkt, sodaß die Glocke in der nun entstandenen Nut etwas tiefer sitzt.


    Liebe Grüße Bernd

    So musst du ja den Fütterer extra noch mal öffnen, um den Dom zu entfernen, damit die Bienen den Fütterer putzen können.

    Der Sinn des Spaltes ist doch gerade der das die Bienen den Fütterer putzen können. Wenn die Beute nicht 100% gerade steht muss der Aufstieg an der tiefsten Ecke sein, ansonsten ertrinken Bienen im Fütterer. Das liegt dann aber nicht an der 'schlechten' Futterzarge sondern am Imker der den Fütterer nicht verstanden hat.


    Ansonsten geh ich bei den Bienen vorbei und entferne die Deckel und gehe dann in Ruhe das Futter anrühren. Wenn Futter fertig geht's zu den Bienen zurück, Futter rein, Deckel wieder drauf und gut. Alles ohne Bienenkontakt. Man könnte auch gleich wieder beim ersten Volk anfangen einzufütter, wenn man das Futter schon fertig hat.

    Das geht auch mit kleinen Mengen und warum sollte man die Völker ständig wieder öffnen um an der Futtertasche zu kleckern oder extra Schüsseln und irgendwelches Gedöns vorhalten.

    In meinen Zargen sind Rähmchen drin und die paar ohne reichen dann nicht für alle Völker.

    Eine Tasche kann man für Ableger verwenden wenn man denn welche macht.

    Zum Notfüttern auch noch zu gebrauchen aber ansonsten eigentlich recht unnütz.


    Nichts doppelt anfassen, auseinander nehmen oder sonst wie verschlimmbessern. Imkern kann so einfach sein!

    Klar mit 2-3 Völkern kann man schon rumspielen aber wenn es dann über 10 geht fällt jeder extra Handgriff schon auf. Der Adamfütterer mit Kunststoffdom funktioniert prima!


    Beste Grüße Stephan

  • Das ist aber für tägliches Füttern von zB 250 ml Futterlösung schon ganz schön viel Gedöhns mit jedesmal den Adamfütterer runternehmen und Bienen abschlagen/ Volk

    ... Logo - bei so kleinen Mengen braucht's keine Futterwanne; da reicht die FTasche .

  • Das ist aber für tägliches Füttern von zB 250 ml Futterlösung schon ganz schön viel Gedöhns mit jedesmal den Adamfütterer runternehmen und Bienen abschlagen/ Volk öffnen.:cool:

    Wieso wollt Ihr denn jeden Tag füttern???

    Bummelig alle 7 Tage reicht doch völlig!

    Hallo Robert!


    Wenn Du nur 1 oder 2 Völker dein eigen nennst ist das doch kein Problem die andauernde Bemutterung...

    :saint:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Ich meinte damit, dass ein Adamfütterer nicht dazu da ist, den jedesmal vom Volk runter zu nehmen, selbiges somit zu öffnen zum Füttern, und den Adamfütterer anzuschlagen, um die Bienen da rauszubekomnen.


    So wie Stefan es schreibt funktioniert es einwandfrei. Und Reste lässt man mit Unterschieben eines Keils, Steins oder ähnlichem in die Aufstiegsecke laufen.


    Es ging um Adamfütterer von Weber.

    Hab ich auch, die sind mit Kunststoffhaube und bei meinen müsste ich da noch nichts verändern, der Spalt ist korrekt.


    Ansonsten hab ich Futtergeschirre für die Spundlöcher im Innendeckel in Betrieb für kleinere

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper