Kondensfeuchte/Kondenswasser in den Beuten verringern

  • Ich hatte Kontakt mit dem Robert Löffler, er meinte zu mir, das Klima System der Langstroth ist gegenüber den anderen Beuten ein deutlicher Vorteil.

    Der Deckel ist wenigstens offen und überstehend, so wie es der Schiffer an seinen Klimazargen gebastelt hat.

    Zum Deinem 1. Satz:

    diese Aussage halte ich schlicht und einfach für unqualifiziert und nicht haltbar. Bitte reiche hier Beispiele nach, wo die deutlichen klimatischen Vorteilen denn sein soll. Es reicht mir, wenn Du mir die deutlichen Vorteile zu anderen Holz-Systemen wie Zander und Dadant erklärst.


    Zu Deinem 2. Satz.

    ....nach meinen Wissenstand arbeitet Robert Löffler mit Zander oder hat sich das geändert? Dann bleibt die Frage ab wann? Oder ist es so, dass er heute etwas anderes verkaufen und anpreisen will und deshalb das 2/3 Flachzargen-System propagiert? Ich meine den Robert Löffler der im Vorstand beim Verein der Magazin-Imker ist.


    Jonas

  • Und was ist dein Rat für alle „Fehlgeleiteten“?

    Ich muss zugeben, dass ich das jetzt nicht verstehe. Mit welchen Beuten arbeiten die "fehlgeleiteten", oder mit welchen nicht? Gehören die genannten Komponenten nicht zur Warré? Das "Geschreibsel" ist nicht genehm und die Empfehlung der Warré ist ebenso falsch?


    Die Abführung der Feuchtigkeit durchs Beutenmaterial im Winter ist bei allen Beutenformen vernachlässigbar. Für die Kondenswasserbildung ist die Wärme-Dämmwirkung und die Oberflächentemperatur des Materials maßgeblich. Der Luftaustausch (ohne Zugluft) in der Beute gehört auch dazu, sowie die Menge der beweglichen Luft im Beuteninneren. Das Volumenverhältnis zwischen besetzten erwärmten, und unbesetzten kalten Bereichen in der Beute. Am wenigsten Probleme gibt es, wenn das Volk in die Beute passt.


    Im Wohnhausbau gibt es schon reichlich Schwierigkeiten um dieser Probleme Herr zu werden.

    Bei Bienenbeuten kommen noch einige zusätzliche Komponennten dazu. Und kosten darf es obendrein dabei dann auch nichts.

  • Vorteile die ich sehe:
    Offener Deckel durch den feuchte abgeführt wird (2,5mm Spielraum zwischen Deckel und Zarge bzw. Innendeckel mit wärmeisolierender Platte, die Feuchte aufnimmt und an die obere Luftschicht abgibt, die an den Seiten austreten kann.

    Schiffer hat das ganz noch schräg gemacht, damit Tropfen abfließen können. Und natürlich die Platte durch ein Warré Kissen ersetzt.

    Wie genau die Unterschiede zu Zander und Dadant sind weiß ich nicht, aber die gehören ja alle zur selben Familie.


    Ich weiß nicht womit er arbeitet, in seinem Shop vertreibt er nur Langstroth. Und wann der Wechsel von Zander zu Langstroth war, habe ich nicht mitbekommen.

  • Offener Deckel durch den feuchte abgeführt wird (2,5mm Spielraum zwischen Deckel und Zarge

    Kommt dann der Kaminkehrer auch einmal im Jahr? Das ist natürlich die Knülleridee. Insbesondere der Holzdeckel in der sonst Vollkunststoffbeute.

    Ich will endlich ein Kopf schüttelndes Smiley zur Auswahl. Hartmut: bittööö. Dann werd ich auch dieses Jahr noch mal Spendierbiene.

  • 'Funktioniert' ist das Synonyme für 'irgenwie gebastelt', oder? ;)


    Hinter die Physik kommt keiner. Kamineffekt ist pure Physik. Wenn Du das brauchst, stimmt irgendwo was grundsätzliches nicht. Die Bienen hassen Zugluft in der Beute.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wat fragst'de mich!? Ich hab weder Spalt, Zugluft noch Schimmel. Und keine Ahnung. Bloß viel Honig (aber so isses halt, die dümmsten Bauern mit den dicksten Kartoffeln. Ungerecht).

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife