Wieviel könnens denn sein ?

  • Wer weiß Antwort
    Bei wieviel Bienenstiche wirds gefährlich für einen normalen Mensch ?

  • Hallo,


    weiss ich ehrlich gesagt nicht, aber ich bekam beim Auflösen eines extrem bösartigen Volkes das ich geerbt hatte schon mal 50 Stiche. Da war mir nicht mehr ganz wohl zu mute, aber ich habs gut überlebt :smile:. Wer hat noch mehr erlebt? Wer natürlich allergisch ist, hat da wohl schon viel eher ein Problem.

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  • Hallo Herby und Rainer,


    Die Gefahr bedrohlicher toxischer Reaktionen besteht ab ca. 50 Stichen bei Kindern und ab 100-500 Stichen bei Erwachsenen. In diesem Fall müssen die Patienten hospitalisiert werden.


    Dieses Zitat stammt aus der PDF-Datei Alles um das Biengift, die man hier bei der Forschungsanstalt Liebfeld
    runterladen kann.


    Mit freundlichen Grüßen
    Frieder


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frieder Hummel am 2002-04-01 11:07 ]</font>


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frieder Hummel am 2002-04-01 11:08 ]</font>

    Mit freundlichen Grüßen
    Frieder


    ____________________


    Der Bienenstaat gleicht einem Zauberbrunnen;
    je mehr man daraus schöpft, desto reicher fließt er (K.v.Frisch)


    Es irrt der Mensch, solang er strebt (J.W.v.G.)

  • 50 Stiche?
    Waren das die Verwandten der Killerbienen?
    :wink: :wink:


    Nein, im Ernst, wenn man so viele Stiche abbekommt ist das wahrlich kein Honigschlecken :sad:


    Ich möchte gerne wissen, WO du die meisten Stiche abbekommen hast bei diesem Angriff?


    Ich vermute: um den Mund- und Nasengegend.
    Stimmt?


    Mit imkerlichen Gruss
    Charles

  • Hallo Charles,


    ja, es waren Killerbienen :smile:! Also bei uns schwirren manchmal Schwärme umher die an Bösartigkeit wohl in Mitteleuropa kaum zu übertreffen sind. Dem Aussehen nach sind es Carnica, aber ich vermute, dass es sich um Einkreuzungen der Mellifera/Braunelle handelt, die ja in Tirol/Salzburg recht weit verbreitet ist (bin ja nur zwei km von der Grenze weg).


    Wo ich die meisten Sticher erhalten habe? Überall, und das war wirklich so! Ich war übersät mit angreifenden Bienen. Nachdem ich meist ganz ohne Schutzkleidung arbeite und mir in diesem Fall schon mal den Schleier angelegt hatte, kassierte ich die meisten Stiche an den Händen/Armen, im Nacken wo das Netz anlag und an den Beinen, weil dort die Bienen in den Hosenbeinen hochkrabbelten. Auch das T-Shirt war für diese Teufel kein Hindernis. Das ist halt auch Lehrgeld, dass man zahlt wenn man ein fremdes Volk einfach so bearbeitet. Viele Stiche wären zweifelsohne auch im Gesicht fällig gewesen, aber da bin ich vorsichtig, denn da ists ja wirklich schmerzhaft und am nächsten Tag will ich mich auch wieder in der Arbeit sehen lassen :roll:


    Zum Thema Beuten, finde ich es schade, dass du dich für Styropor entschieden hast, aber wie du schon sagtest, jeder muss selber damit zurecht kommen. Vielleicht trifft man sich ja mal "irl" um a bisserl ratschen zu können.

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  • Grüß Gott,


    bei der Angabe der Stiche bitte etwas vorsichtig sein, es gibt Menschen die sind allergisch auf das Bienengift und wissen dies NICHT. Mein Vater hat sein Leben lang geimkert und war stets allergisch auf das Bienengift, ab 3-5 Stiche hatte er mit dem Kreislauf zu tun und spätestens nach 20 Stichen war er bewußtlos. Bei meinem Großvater und mir hat (hatte) sich nach einer gewißen Zeit eine gewiße Resistenz aufgebaut. Aber testen würde ich es trotzdem nicht wollen ab wann ich umfalle. Angaben wie hier oben zitiert stammen zwar von Toxikologen, aber diese betrachten nur die toxische Wirkung bei 'normalen', 'durchschnittlichen' Menschen. Aber wer entspricht dem wohl?

  • Hallo,


    klar, das man da mit den Angaben aufpassen sein muss, aber wer weiss, dass er da empfindlich ist, der ist wohl ohnehin etwas vorsichtiger.


    Mehr würde mich zu diesem Thema interessieren ob denn noch Medikamente mit Bienengift im Handel sind. Vor Jahren gab es ja von Mack, Illertissen nicht nur gute Binen sondern auch die Forapin-Creme und noch mehr. Gibts die huete noch?

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  • Halole,
    kenne einen Imker, dem sind vor vielen Jahren beim Wandern die Beuten vom Anhänger in einer Kurve gerutscht.
    Er hat dann die Rähmchen und Waben gleich wieder ohne Schutz versorgen wollen.
    Er hat mächtig was abbekommen. Über 100 Stiche lacht der nur noch.
    Die Straße wurde übrigens gesperrt und im Radio kamen Warnmeldungen.


    Er ist 2 Tage gelb im Bett gelegen und am 3. Tag war er wieder bei den Bienen. Ein Nichtimker hätte das vielleicht umgebracht.


    Also aufpassen beim Wandern.


    Grüßle
    Franky


    Es gilt nicht Jahre dem Leben hinzuzufügen sondern Leben den Jahren.

    Grüßle
    Franky ( Erfinder des Apinaut-Systems )