Imkern und Zecken

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    Ich tröste mich damit, daß Zecken und die Gattung homo seit hunderttausenden von Jahren koexistieren und weder die eine noch die andere Art ausgerottet wurde.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Ich tröste mich damit, daß Zecken und die Gattung homo seit hunderttausenden von Jahren koexistieren und weder die eine noch die andere Art ausgerottet wurde.

    Ja das schon, ich hatte früher auch nie bedenken und habe die Zecken einfach rausgezogen mit einer Zeckenzange, aber in den letzten 20 Jahren übertragen die wirklich immer öfter Krankheiten wie FSME und Borreliose. Ich kann jeden, der öfter Zecken hat, nur empfehlen sich gegen FSME impfen zu lassen und ab und zu einen Arzt drüberschauen zu lassen ob Borrelien übertragen wurden und ggf. behandlen lassen...

  • Ich war erst kürzlich auf einer reisemedizinischen Tagung und der "Zeckenreferent" hat erzählt, dass die FSME-Infektionszahlen in Deutschland steigen. Die FSME hat sich in den letzten 10 Jahren um 4 Wochen vefrüht und hört 4 Wochen später auf, es gibt also eine um 2 Monate verlängerte Übertragungszeit. Zusätzlich gehen Zecken im Gebirge inzwischen höher. Klimaerwärmung läßt grüßen.

    Ausgerottet wird die Menschheit dadurch nicht, aber so `ne fette Hirnhautenzündung ist auch kein Spaß.

    Männer sind übrigens von schwereren Verläufen bedroht ;-)


    Also - don`t panic aber sei wachsam..... ist eigentlich alles schon gesagt jetzt.....


    VG

  • Ich tröste mich damit, daß Zecken und die Gattung homo seit hunderttausenden von Jahren koexistieren und weder die eine noch die andere Art ausgerottet wurde.

    Ja, aber bei manchen Tieren, z.B Zecken, Flöhen, Mücken etc frag ich mich echt, was die Schöpfung sich dabei gedacht hat.

  • Findest du jetzt ernsthaft, dass z.B. die Tierart "Mensch" in Bezug auf parasitäres, lästiges oder schädliches Verhalten für andere Arten und darüberhinaus sogar noch für die eigene Art besser ist?!? Ernsthaft?!?

  • Na jetzt wird’s mir deutlich zu bunt.

    Mit Zecken hab ich auch so meine Erfahrung: Auch schon zweimal Borelien nachgewiesen. Aber kein Ausbruch der Krankheit.

    Ich wechsel aber auch komplett die Wäsche, wenn ich raus gehe - meine Frau besteht drauf.

    Grüße Ralf

  • Ich wechsel aber auch komplett die Wäsche, wenn ich raus gehe - meine Frau besteht drauf.

    Das nennen die Hygieniker dann Schwarz-Weiß-Trennung. So etwas kommt gut bei der Lebensmittelüberwachungsbehörde an, sollte sie einmal kontrollieren.

  • Findest du jetzt ernsthaft, dass z.B. die Tierart "Mensch" in Bezug auf parasitäres, lästiges oder schädliches Verhalten für andere Arten und darüberhinaus sogar noch für die eigene Art besser ist?!? Ernsthaft?!?

    So gesehen hast Du sicherlich recht.

    Aber trotzdem habe ich mich auch schon gefragt, was z.B. eine Mücke oder Zecke oder Floh für eine "Aufgabe" hat.

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Wir wissen es (noch) nicht.

    Aber genau das treibt den Menschen ja an, Forschung zu betreiben.

    Die Erfahrungen in der Vergangenheit haben uns oft genug gezeigt, daß erst das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten klar macht, warum sie eigentlich existierten.

    Vielleicht sind Zecken und Flöhe ja immens wichtig für die Herausbildung unseres Immunsystems? Wer hätte denn bis vor einigen Jahrzehnten gewusst, daß wir ohne einen Großteil der in und auf uns lebenden Mikroorganismen nicht existieren könnten?

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Die Tierchen haben eine Aufgabe, sicher.

    Wieso bildet sich Mensch ein, er muss alles verstehen?


    Wird er nicht. Ist genau so sicher.


    Gruss

    Ulrich

  • Wie kommt ihr darauf, dass Lebewesen "eine Aufgabe" haben müssen?!?


    Warum können bei den meisten Menschen die Objekte unseres Universums, also auch alle Lebewesen, nicht einfach nur "SEIN"? Das ist doch, was wir als einziges sehen können. Alles darüber hinaus sind doch nur haltlose Spekulationen, Hoffnungen, Wünsche, Anmaßungen etc. etc. - sprich Religion.


    Darüber kann man aber nicht streiten und schon gleich gar nicht damit argumentieren. Denn all' die Religionen erwachsen doch gerade aus unserer zwangsläufigen Unwissenheit über das Wesen des Universums und vor allem dem Unvermögen vieler, letzteres einfach zu akzeptieren.


    Für mich bleibt daher, dass Lebewesen einfach nur "leben", also: sich ernähren und vermehen wollen. Machen Zecken, Mücken etc. in diesem Punkt jetzt wirklich etwas anderes als ein Löwe oder Mensch?


    Wenn ihr vermeintliche "Aufgaben" aus dem Verhalten der Lebewesen ableiten wollt, dann fielen mir bei der Frage nach einer eventuellen "Aufgabe" von uns Menschen jedenfalls lauter Dinge ein, die für die Mit-Lebewesen aus unserem Planeten viel schlimmer erscheinen als die Folgen von Zecken-/Mückenstichen.


    Wenn, dann wäre für mich die Sinnfrage hier also vordringlicher...