Buckfast vs Carnica

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    https://www.immelieb.de/download/dadant-oder-zander/


    Argumente des Hrn. L. (siehe Poster) und meine Beobachtungen bei Dadant US 12er:


    1. Wabenhygiene ist einfach -TBE und gut. Im Übrigen ist eine 2-jährig bebrütete Wabe so gut propolistet, dass die Kö's diese bevorzugen und hervorragende Völker darauf entwickeln.


    2. BN dehnt sich nicht nach unten aus, sondern wächst im FJ ins Futter und damit in die Breite. Das trägt zur Schwarmminderung bei, da sich ein virtuelles BN im 1. HR bilden kann.


    3. Schwarmkontrolle ist einfach bei 5 BW und 1 DR und viel Platz in der Beute. HR muss bei allen Magazinbeuten runter. Kippkontrolle dagegen ist ineffizient und 20 bis 22 BW einzeln kontrollieren. .... Wer will das ?


    4. Waldtracht im BR - kommt bei richtiger Betriebsweise so gut wie nicht vor; denn BN enthält nur den "just in time" Vorrat an Nektar /Honig / Pollen. Und wäre eine BW gefüllt, so kann man sie ja schleudern... (hatte ich im Normalbetrieb noch nie!).


    5. Jungvölker baut man in sog. Ablegerkästen auf, die 6 bis 7 Waben fassen oder in geteilten Bruträumen. Aus Styropor gefertigte Einheiten lassen sich sogar überwintern und im FJ auf Holzkasten umsiedeln - simpel und praktisch.


    Wer immer nur seine eigene Nabelschau betreibt und andere Betriebsweise - hier DD - offensichtlich nicht mal kennt, sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und dogmatisch seine Sichtweise präsentieren.


    Es führen viele Wege nach Rom.


    Beste Grüße


    Rainer

  • WO hast du den Imkerkurs besucht ?

  • Wo ist doch letztendlich egal. Nur soviel - bei einem Verein der das ganze kostenlos anbietet und darüber hinaus auch ein sehr interessantes Programm hat. Der Kurs war auch nicht schlecht, mich stört nur grundsätzlich dass man direkt gegen bestimmte Rassen mit falschen Argumenten hetzt. Ich wusste damals aber noch zu wenig bescheid, sonst hätte ich das direkt angesprochen.


    Mein Dackel ist ja auch kein Kunsthund, nur weil er gezüchtet wurde...

  • Wo ist doch letztendlich egal. Nur soviel - bei einem Verein der das ganze kostenlos anbietet und darüber hinaus auch ein sehr interessantes Programm hat. Der Kurs war auch nicht schlecht, mich stört nur grundsätzlich dass man direkt gegen bestimmte Rassen mit falschen Argumenten hetzt. Ich wusste damals aber noch zu wenig bescheid, sonst hätte ich das direkt angesprochen.


    Mein Dackel ist ja auch kein Kunsthund, nur weil er gezüchtet wurde...

    ok, hat mich jetzt nur ein wenig an MEINEN Imkerkurs erinnert.........

    2 Bruträume , Zander und Carnica, was besseres gibt es nicht

  • Hallo,

    ich frag mich wirklich was dieser Fred und die Sendung dito, grundsätzlich soll.

    Da werden gute Imker gegen einander im TV losgelassen, weil ihre Bienen andere Farben haben und vielleicht in anderen Kisten wohnen. (unter dem Mäntelchen der Aufklärung?)

    Ich behaubte: DIE BIENE gibt es nicht, und wenn, hätte ich die, egal wie die aussieht:!:

    Es gibt gute und schlechte Bienen, und die sind in allen Variationen mehr oder weniger überall vorzufinden.

    Und es gibt gute und schlechte Imker.

    Ich hab andere Probleme, so ein Stess von aussen reingetragen und hier aufgebauscht, braucht doch nu wirklich keiner.

    Am Ende fühlt sich wieder jemand, der aufgehetzt, gemüßigt frefel an anderleut Kisten zu begehen.

    Also, was soll das?

    Schönen Tag noch

    Ein Leidgeprüfter

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Ich mag Bienen, die nicht stechen und wenig schwärmen und viel Honig machen. Da greif ich gerne ein. Das ist ein schöpferischer Prozess. Ganz bewußt.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Keiner will Bienen die Stechen wie Sau, eine unbezwingbaren Schwarmtieb haben, nur Arbeit machen und nix einbringen!

    Das hätten wir ohne Auslese!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Muss Mensch eigentlich in alles eingreifen? Ist es nicht Vielfalt, die Überleben sichert?

    Was denkst du, wie unsere Kulturpflanzen entstanden sind? Unsere Vorfahren sind nicht über Maiskolben gestolpert, die 15cm lang waren oder 5cm lange Getreideähren mit entsprechender Körnerzahl. Wildäpfel sind kaum geniessbar, Wildkirschen haben mehr Stein als Fruchtfleich dran usw, usw. Die Beispiele könnte man beliebig fortsetzen , auch bei Tieren.


    Zucht und Auslese findet statt, seit der Mensch sessahft geworden ist und Angefangen hat, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Diese hat das Überleben und Grosswerden der Menschheit gefördert (ob es >8 Milliarden von uns braucht steht auf einem anderem Blatt). All die Vielfalt an Esswaren, verschiedenen Apfelsorten, Weinsorten, Gemüsesorten etc. das ist alles das Produkt von Zucht und Auslese. Wenn du das ablehnst, kannst du ja mal probeweise auf ein paar Grashalmen rumkauen, um satt zu werden. Guten Appetit.


    Grüsse, Robert

  • Meine Bienen bestäuben zuerst neben den Weiden frühe Mirabellen. Das sieht man an den reichen Früchten, die jetzt gelb bis rot leuchten und zum Essen einladen. Der Geschmack ist fahl, mehlig und man versteht, welche Zuchtarbeit und langwierige Auslese es brauchte, um eine Frucht hervorzubringen, die saftig süß und aromatisch schmeckt. Und analog haben unser Bienen wenig mit den Völkern vor 100 Jahren zu tun - eine Folge von Auslese und Zucht über Jahrzehnte. Das Ergebnis nutzen wir heute und nehmen es als gegeben hin. Ein bisschen mehr Demut vor den Generationen vor uns, die das alles mit erarbeitet haben, ist sicher nicht falsch.


    Ich bin froh, dass wir heute Zugang zu sehr guten genetisch ausgestatteten Königinnen haben und diese zu relativ überschaubaren Konditionen erwerben können.