Bienenpflanze am Regenrückhalteteich

  • das sind doch pöse Neophyten!


    Blutweiderich geht genausogut, samt sich zuverlässig aus und kann sich dank verholzender Wurzelstrünke auch ziemlich lange gegen das Schilf halten. Ist bei mir der absolute Bienenmagnet. Nur die Blütezeit ist kürzer als beim Springkraut.

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Ich hole das Thema nochmal hoch, da ich hinter meinem Haus die identische Situation habe. Günstigerweise habe ich dort einen mit dem Auto befahrbaren Standplatz auf einer Gemeindefläche (kürzlich eingezäuntes Regenrückhaltebecken) bekommen.


    Das Regenrückhaltebecken wurde im Herbst vergrößert und komplett ausgebaggert (wie hier ja auch einige als Denkanstoß schon berichtet haben). Daneben ist zu beachten, dass wir hier in der Gegend eine regionstypische Heckenlandschaft haben, die sich durch einen entsprechenden Pflanzen-/Baumring auch um das Regenrückhaltenbecken fasst. Dies soll berücksichtigt werden.


    Es gibt einen ca. 8m breiten Streifen zwischen meiner Grundstücksgrenze und dem Zaun des Regenrückhaltebeckens. Dort verläuft ca. 1m unter der Oberfläche eine Regenwasserleitung (Kunststoffverrohrung). Zur Verlegung der Leitung mussten auf etwa 4m Breite einige jüngere Flüsterpappeln weichen. Dadurch guckt man von der Terrasse inzwischen auf einen farblich unglücklich gewählten silbernen Zaun (2m Höhe). Diese Lücke würde ich gerne bienennützlich zumindest für die Frühling bis Herbstmonate optisch verschließen wollen. Mein erster Gedanke wäre Sal-Weide, die hier auch heimisch wäre, allerdings habe ich Bedenken bzgl. der Beschädigung der Regenwasserleitung trotz "Flachwurzler". Gibt es hierzu Erfahrungswerte oder Alternativen? Im Idealfall möchte ich gerne die Randzeiten des Trachteintrags (sprich März oder Spätsommer) mit einem Bienenangebot bestücken. Neophyten würde ich dabei gerne vermeiden. Im Zweifelsfall nehme ich sonst die hier im Thread bereits erwähnten Blutweideriche, Sumpfdotterblume und Mädesüß mit. Wasserdost habe ich bereits an anderer Stelle bei mir im Garten angepflanzt.


    Daneben möchte ich gerne das Trachtangebot insgesamt rund um das Regenrückhaltebecken verbessern und würde demzufolge mit der Gemeinde abstimmen wollen, ob ggf. weitere Sal-Weiden, Krokusse, die o.a. Pflanzen etc. auf eigene Kosten angepflanzt werden dürfen.


    Als kleine Randnotiz sei erwähnt, dass seitens der Gemeinde klar die Vereinbarkeit einer technischen Anlage (Regenrückhaltebecken) mit einem Beitrag zur Förderung der Natur (Bienen/Bestäubungsleistung) hervorgehoben wurde und man sich aktiv um die Organisation aller Voraussetzungen kümmerte. Damit möchte ich eigentlich nur dazu aufrufen auf die Gemeinden zuzugehen. Wenn ich die Kriterien zur Standplatzauswahl von rase aus seinem Montagsstream zur Platzwahl heranziehe, lassen sich mitunter gute und kostenlose Standplätze auftreiben (eingezäunt & abgeschlossen, mit dem PKW befahrbar, Wasserquelle, Flugkreismix aus Dorffläche, Viehweiden, Wald & Agrarflächen u.a. mit Raps).