Abstandshalter nachträglich?

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    Hallo,

    Ich habe einen Ableger mit dem ich auch sehr glücklich bin.

    Jedoch ist auf an den Rähmchen leider kein abstandshaltet (pilzkopf) o.ä verbaut worden. Was leider dazu führt das ich ab und an eine Biene an der Wand zerquetsche...


    Nun frage iczbmich ob ich nachträglich welche rein machen könnte.


    Die Rähmchen sind natürlich voll ausgebaut und auch mit Brut in jedem Stadium... gibt es eine schonende Methode?


    Ich habe Angst das ich sonst mal ausversehen die Königin zermatsche.


    Vllt hat jemand Erfahrungen mit so etwas oder einen Tipp für mich.


    Liebe Grüße

  • Sind das evtl. Rähmchen mit Hoffmann? Da würde kein Abstandshalter ran gehören.


    Es gibt auch Abstandshalter zum Anstecken an den Oberträger.


    Ansonsten würde ich die Rähmchen einfach bei nächster Gelegenheit z.B. bei einer TBE oder einfach im Rahmen der normalen Bauerneuerung tauschen.

  • Hi,

    Das mit der Zange könnte evtl sogar gehen.


    Nein sind keine Hoffmann.


    Ich meine auch denn Abstand zur Beutenwand, hatte ich vorher vergessen genau zu definieren.


    Ich werde sie auch aussortieren sobald es möglich ist weil es ohnehin nicht mehr die schönsten sind.


    Trotzdem will ich möglichst keine bis dahin quetschen.


    LG

  • Hi!


    Bienen abschütteln und Pilzköpfe einhauen! Wir sind hier nicht bei der Mund zu Mund Beatmung der Bienen. Besser einmal Tabula rasa, als ständig Bienen zu quetschen.


    Die Frage ist nur, ob die Abstände noch stimmen. Die Futterkränze werden ja gerne weiter ausgezogen!


    Grüße,

    Marco

    And that's the way it is (Walter Cronkite)

  • Wenn die Oberträger passen, kann man ganz gut mit Zanderklemmen arbeiten. Ich nutze die für DNM.

    4 Völker Carnica in Segeberger (eine rote, drei grüne Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Das mit der Zange könnte evtl sogar gehen.

    Mit ner Pumpenzange funktioniert das sogar ganz sicher.

    Damit habe ich schon öfter bei einem voll mit Bienen besetzten Rähmchen nen Pilzkopf reingedrückt, wenn mal einer fehlte.

    Die Seitenabstandshalter sind nur ein Nice-to-have und eigentlich nicht nötig.

    Bei Dadant hast du ja nie alle Rähmchen drin und entsprechend Platz in der Zarge. Versuch mal, das Rähmchen erst etwas um die y-Achse (die senkrechte) zu drehen, bevor es rauf oder runter bewegt wird. Dann quetscht du auch keine Bienen zwischen Rähmchen und Zargenwand.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿

  • Ja genau, ich dreh sie momentan auch so.

    Nach welchem Nagelplan hast Du die denn angebracht?

    Bei diesem Plan ist es egal, wie herum man die Rä. einhängt. Mindestens eine Rä.seite hat Abstandshalter, die zumindest auf dieser Seite den beespace garantieren:

    http://www.bienenweber.de/Abstandhalter1.html

    Wenn man auf dieser gesicherten Seite anfängt zu schieben, um die Rä. zu lockern, quetscht man keine Biene und benötigt auch keine Abstandshalter auf der anderen Rä.-Seite bzw. der Beutenwand.

  • Ich habe Angst, dass ich sonst mal aus Versehen die Königin zermatsche.

    Bei imkerlichen Sonderaktionen, die die Kö. gefährden könnten, kann man diese vorsorglich herausnehmen und während der Aktion sicher verwahren (Fangkäfig, Streichholzschachtel o.ä).. Ich habe das manchmal getan bspw. bei Eingriffen in die Schaubeute unseres Vereins (Quetschgefahr beim Einsetzen der Plexiglasscheibe) oder bei Sprühbehandlungen mit MS/OX. Normales Rä-rücken ist keine Sonderaktion, da muß es auch ohne Wegsperren gehen. Anschließendes Einlaufenlassen der Kö. nicht vergessen - peinlich, wenn die Streichholzschachtel abends vor dem Duschen aus der Arbeitshosentasche fällt (mangels Imkerinnen-Dekollete`) und noch lebendig ist...


    p.s.: #13 kann ich nicht mehr berichtigen. Es muß präziser lauten: "Rä. leicht hebeln", nicht "schieben".