Honiggeruch

  • Honiggeruch

    Guten Abend,

    ich habe ein Problem mit meinem fertigen Cremehonig...

    Ich bin jetzt im 3. Imkerjahr und besitze ca. 5 Stöcke auf Zander Jumbo (Honigraum Flachzarge).Meine Stöcke sind heuer vorwiegend in der Obstblüte gestanden und die Frühtracht war ganz gut. Ich habe mich dann entschieden den Honig mit 16% Wassergehalt cremig zu rühren. Das cremig rühren geschieht bei mir aufgrund der kleinen Menge per Hand. Den Honig habe ich vor dem Rühren geimpft. Nachdem der Honig jetzt fertig abgefüllt ist gibt es ein großes Problem. Beim öffnen des Honigglas habe ich einen säuerlichen Geruch, ähnlich wie Essig bemerkt. Vom Geschmack her ist er sehr gut. Er ist auch nicht ganz so fest wie sonst geworden. Nur so trau ich mir den nicht zu verkaufen. Was ist mir passiert ? Voriges Jahr hatte ich Raps gerührt ohne Probleme. Der Honig wird bei mir in Plastikhobbocks kühl und trocken gelagert. Ich habe aufgepasst keine Luft in den Honig einzuführen. Habe diesen Geruch das erste mal. Hoffe ihr könnt mir helfen.

    Vielen Dank

    Didi

  • Hallo,


    1. es könnte sein, dein Honig hat einen zu hohen Wassergehalt und beginnt zu gären. Das halte ich aber mit 16% Wassergehalt nach so kurzer Zeit eher für unwahrscheinlich.


    2. es könnte sein, dass der Anteil an Löwenzahnblüte relativ hoch ist. Löwenzahnhonig schmeckt gut, Der Geruch ist aber "gewöhnungsbedürftig". Ein unumstritten Honigsachverständiger aus dem schwäbischen sagt zu dem Geruch von Löwenzahnhonig, er "seichelet".

  • Hallo hids77,


    Sorry, wir wissen nichts von Dir, nicht woher Du kommst und somit nicht wohin Du Dich wenden kannst. Dies und die Höflichkeit bedingen eine kleine Vorstellung !:/


    Honig kann genauso unterschiedlich riechen, wie auch seine habtische Konsistenz unterschiedlich ist. :!:


    "Zander Jumbo" 8o läst mich auf einen Schluchti tippen.


    GdBK

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.

  • Vielleicht kommt der Essiggeruch gar nicht aus den Honig, sondern vom unzureichend aufgewaschenen Glas bzw. (noch wahrscheinlicher) vom Deckel, dessen Innenflächen vorher zur Abdeckung essighaltiger Inhalte diente? Solche Deckel (bes. TO-Deckel) verlieren einmal angenommene Aromen trotz mehrerer Geschirrspülgänge nur schwer oder nie, die Gläser selbst dagegen schon. Man merkt das oft nur, wenn man saubere, leere Gläser längere Zeit mit solchen aufgeschraubten Deckeln stehen läßt und dann sofort nach dem Aufschrauben - leer/ohne Honiginhalt - hineinschnüffelt. Bläst man die abgestandene Luft aus dem sauberen Glas anschließend heraus bzw. versieht es mit einem neuen Deckel -> bleibt alles neutral. Der aromatisierte Deckel hingegen bleibt weiter aromatisch. So berichten jedenfalls erfahrene Mehrwegglas-Verwender.

  • Ja Schluchti:P. Sorry hab vergessen mein Profil auszufüllen, sollte jetzt passen. Wassergehalt war und ist in Ordnung, Gläser kann ich auch ausschließen, verwende keine gebrauchten Gläser mehr, mir ist der Geruch auch schon beim rühren bzw. beim öffnen des Hobbockdeckels aufgefallen, nur halt nicht so stark. Im Glas wirkt er jetzt intensiver. Also wenn man nicht daran riecht wäre das eigentlich ein guter Honig. Nur wie erkläre ich das meinen Honigabnehmern , falls da etwas bzgl. Geruch kommen sollte. Bin mir nicht sicher ob ich den hergeben soll ???

    Honiganalyse wäre mein nächster Schritt gewesen. Möchte unbedingt wissen wo das herkommt. Kann mir die Untersuchung bzgl. Geruch auch weiterhelfen ?

    Danke euch schon mal für eure Antworten.