Erfahrung mit Rotklee

  • Hallo Saxonicus !


    Schön, dass Du Rechtschreibung und Fachbegriffe so gut kannst!

    Und vor allem, dass Du so viel Fachwissen aus der Literatur und den einschlägigen Lehrgängen vorweisen kannst. Dieses "lieber Herr Luff" kannst Du dir aber sparen, weil es einfach auch nicht so gemeint war von Dir.


    Das Buch Phänomen Honigbiene schrieb übrigens auch nicht Prof. Trautz. Ändere das mal in deinem Profil, bevor Du hier bei anderen verbessern willst.

    :wink:


    Und wer der beste Imker aktuell ist, da kann man sicher geteilter Meinung sein.

    Wenn Du, Herr Saxonicus, den Eugen Neuhauser meinst, dann bist Du sicher bei einem der ganz Guten. Sag ihm einen Gruß von mir.


    Und ob die Caucasica DIE Biene ist, das wage ich dennoch zu bezweifeln.


    Wäre sie das, dann wäre sie weiter verbreitet, als nur im Kaukasus.

    Sicherlich hat sie einige sehr gute Eigenschaften und der Eugen wird diese Eigenschaften in seinen Kombinationen berücksichtigen. Da bin ich mir sicher!

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • Caucasica und nicht Caucasia8o

    Dieser Streit ist lästig. Es geht hier nicht um Rechthaberei. Übrigens ist nach Wikipedia die Röhrenlänge 9 - 10 mm und somit auch für eine Caucasica zu lang. Wir Imker leiden auch unter Schreibtischtätern, welche Jahrzehnte Wahrheiten verbreiten ohne diese überprüft zu haben.


    Letztes Jahr lag der Anteil der Rotkleepollen bei mir in demselben Gebiet bei <3%.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Von welchem Rotklee sprecht ihr denn?

    Das was da ausgesäht wird ist Viehfutter und darauf hin (Masse) gezüchtet.

    Ich bezweifle sehr das da was für den Imker bei rauskommt.

    http://www.imkerpate.de › bienenrassen

    Ich bin mir nicht sicher, ob es die benannten (Bienen) Varianten in beschriebener Form und mit ihren spezifischen Eigenschaften "Heute" noch gibt.

    Es hat sie mal gegeben, sicher, Optimierungsversuche haben aber genauso sicher den Urtyp in seiner genetischen Breite verändert.

    Altgeschriebenes stimmt Heutzutage da möglicherweise nicht mehr, auch beim Klee nicht.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Die schreiben auch nur ab.

    Was wahr ist sollte man sagen. Die Reihe der Imkerlichen Schreib-/Keybordtäter ist groß. Erkennungsmerkmale: Mit der Mittelwandpresse 60 Waben in der Stunde, Aus dem Entdecklungswachs kann man seinen Mittelwandbedarf decken. Diese Themen hier nicht weiter diskutieren.


    Remstalimker

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Das ist auch so, der Rotklee bietet reichlich und wertvollen Pollen ! Ich schrieb ja schon, dass ich viele Jahre in den Rotklee gewandert bin. Honig haben wir selten geerntet, Pollen gab es für die Völker immer !

  • Meine Bienen stehen an meinen Feldern, wo auch schon mancher Rotklee angesät wurde und ich habe noch nie beobachtet das der beflogen worden wäre.

    Ich weiß nicht haben manche andere Bienen als ich oder einen anderen Rotklee.

  • Ich weiß nicht haben manche andere Bienen als ich oder einen anderen Rotklee.

    Gleich mal vorneweg:

    Ich weiß es nicht sondern plapper nur nach, was ich mal gelesen habe!;)


    Bei Trockenheit im Stadium der Blütenentwicklung KANN es vorkommen, daß die Blüten kürzere Röhren ausbilden.

    Je nach Kleesorte und Bienenrasse soll es unter diesen Umständen dann möglich sein, daß die Bienen den Nektar erreichen können und auch der Rotklee honigt.



    Und noch eine selbstausgedachte Anmerkung:

    In vielen Kleegrasmischungen ist neben Rotklee auch Weißklee, der aber in der Unterschicht wächst und u.U. übersehen werden kann.

    Das könnte dazu führen, daß ein Imker Kleehonig erntet und glaubt, dieser würde von gut sichtbaren Rotklee stammen, der viellecht des Pollenwegens beflogen wurde.



    Beide Situationen würden erklären warum manche Imker ohne zu dichten oder gar zu lügen behaupten, daß Rotklee Honig (manchmal) bringt.

  • Wir haben auf der Insel Poel / bei Wimar, einen Saatgutvermehrungsbetrieb,

    der auch im größerem Umfang Rotklee anbaut.

    da die Ostsee sich im laufe des Sommers erwärmt, sinken die Nachttemperaturen kaum unter 20°+C ab, somit entsteht in den frühen Morgenstunden eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die den Nektarstrom bei Rotklee auslöst.

    Somit gleichbleibende Temperaturen bringen dort sehr gute Honigerträge.

    Wanderplätze sind sehr begehrt, und vor allem Rar.


    Gruß Jürgen