Standortfrage

  • Roland84 , sprich doch einfach einmal mit dem potentiellen "Obstbäume/Reben Nachbar", wie er mit dem Spritzen verfährt, was er verwendet und ob er bereit ist dies "bienenfreundlich" zu machen... - wenn man mit den Leuten spricht dann lernt man sie auch kennen, das kann zur Entscheidungsfindung beitragen.

    Ferner kannst Du noch bei der Gemeinde/Stadt fragen ob die Flächen haben für Dich wo du Bienen hinstellen darfst...

  • Beitrag von Lavender ()

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  • Selten so ein Blödsinn gelesen. Wenn da jemand 100 Völker wirtschaftlich führen kann, ist da auch Platz für fünf weitere. Das ist quasi der Top Indikator dafür, daß es da 'geht'. Und wer eher Krankheiten verbreitet, jemand der da von Leben muß und den ganzen Tag nix anderes macht als Imkern, oder der Anfänger, der seine drei Völker mit Kamillentee und Esoterik gegen die Varroen beschützt, das sei Mal dahingestellt. Wenn der Rest in dem Honigkurs auf dem gleichen Niveau war, würde ich mein Geld zurück verlangen.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Mein post liest sich wohl missverständlich - sorry !

    Die Grundaussage war, dass bei einer Völker Massierung an einem Standort das Krankheits Risiko

    steigt, völlig egal ob Hobby Imker oder Berufsimker. In der Tat wäre mir persönlich , wenn ich die

    Wahl hätte, der Erwerbs- / Nebenerwerbs Imker, auch lieber als Nachbar, weil ich davon ausginge,

    dass er sich effektiv und kundig kümmert. Die Empfehlung, sich dort mit den Bienenvölkern zu positionieren , wo nicht schon XX Andere stehen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Für mich geht

    die Rechnung an meinem, vermeintlich unattraktiveren ( Honigertrag ) Standort auf .

    Was den Honig Kurs betrifft : ich hab´ jetzt schon den zweiten gemacht , 1x in Bawü , 1x in Rhld.Pfalz.

    Beide letztendlich enttäuschend und unbefriedigend, zumindest für das , was man als Anfänger erwartet. Mit der Meinung stehe ich nicht alleine da.Nützt ja aber alles nichts, interessiert auch keinen.

    Alles gut. Luft ablassen. Bodenkontakt.

    Schönen Tag allerseits !

  • Konventionelle Landwirtschaft ist doch zu 90% in Deutschland. Es kann immer mal zu Spritz Schäden kommen, aber ob das nun jeder Imker mitbekommt, vorallem wenn er nicht immer vor Ort ist?

    Zu Spritzschäden kanns übrigens auch in Biobetrieben kommen. Du hast dann einfach nur die Gewissheit, dass das Spritzmittel eben biologisch (z.B. durch Bakterienkulturen) und nicht durch chemisch hergestellt wurde.

  • Räusper, schleichwerbung für Network Marketing, Räusper.

    Hallo Luis,

    stimmt - denn es ist gut, über Netzwerke gute Dinge zu tun und in diesem Fall für ökologische Produktion / Hersteller und letztlich für alle. Prinzip Weitersagen anstelle zum Beispiel Google das Geld zu geben.

    Sonnige Grüße, Lavender

    Alles gut, wollte dich nicht Kritisieren dafür. War auch mal ein paar Monate im Network Marketing aktiv und habe ein Paar Freunde/Kollegen die sogar davon leben.


    Aber Lebensmittel aktiv im Internet zu bestellen wiederstrebt mir ein bisschen. Mal ne Einmal-Bestellung von nem sehr guten Wein den mein Hießiger Wein-Dandler nicht hat, oder sowas, das mache ich auch.

    Aber aktiv Lebensmittel-Verbrauchsgüter im Netz zu bestellen, und das jeden Monat wieder, wiederstrebt mir ein wenig. Einmal im Monat komme ich auch in den lokalen Bio-Laden.

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Hallo alle im Gespräch,

    mein voriger Post hier wurde wegen Schleichwerbung für einen online-bioladen gelöscht, das kann ich auch verstehen - wenn ich es auch schade finde.

    Dennoch möchte ich noch einmal an geneigte LeserInnen appellieren:

    Was wir ImkerInnen unmittelbar selbst gegen die Verwendung von Pestiziden TUN können ist:

    den eigenen Konsum ändern und Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft (von Bioverbänden, EU-bio vom Discounter hilft weniger) einkaufen.

    Und wer mutig ist, ermuntert auch andere dazu! Das Klagen über die Verwendung von Pestiziden hat ein "Geschmäckle", wenn man die Dinge selbst kauft.

    Sonnige Grüße, Lavender

    Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,

    Vom Morgensonnenstrahl beschienen! Wilhelm Busch

  • Konventionelle Landwirtschaft ist doch zu 90% in Deutschland. Es kann immer mal zu Spritz Schäden kommen, aber ob das nun jeder Imker mitbekommt, vorallem wenn er nicht immer vor Ort ist?

    Zu Spritzschäden kanns übrigens auch in Biobetrieben kommen. Du hast dann einfach nur die Gewissheit, dass das Spritzmittel eben biologisch (z.B. durch Bakterienkulturen) und nicht durch chemisch hergestellt wurde.

    hallo,

    kannst Du mir das mal erklären?

    Warum sind solche Spritzmittel, die in der Öko-Landwirtschaft / -Obstbau zugelassen sind für Bienen gefährlich?

    Durch Bakterien hergestellte Spritzmittel? Kannst Du dafür Beispiele nennen?

    Gruß

    Harald

  • Hallo

    Auch der Bio-Landbau kann mit (und wird) mit Spritzmittel betrieben. Zugelassene Stoffe müssen sich aber auf Basis natürlicher Vorkommender Lebewesen herstellen lassen. Ökologische Pflanzenschutzmittel sind zwar meist "flüchtiger" als ähnliche chemische, bieten aber ebenso Gefahren bei Falschanwendung (Töten von Nützlingen, Bienenverluste).

    Ein Beispiel ist Spinosad, welches Actinomyces-Bakterien hergestellt wird. Daneben gibt es noch Wirkstoffe mit Bt-Toxinen, ebenfalls aus Bakterien hergestellt oder Pyrethrine, welche aus Chrysanthemen-Arten gewonnen werden.

  • Mittel mit kupfersulfat haben wohl massive negative Auswirkungen auf den Naturhausalt(Boden, insekten, Wirbeltiere). Alles Mist was aufs Acker kommt. Ob nun Konventionell oder Bio. Die nächsten Generationen werden das Ausmaß dessen was heute schön geredet und mit aller Härte ignoriert wird, ausbaden müssen.


    Ich gehe jetzt mal Kartoffelkaefer sammeln.