Ableger füttern?!?

  • Ich hab noch eine Frage zu dem Thema.


    Muss ich beim Auffüllen der Behälter vorher alle Bienen raus nehmen, oder können Bienen in der 1:1 Mischung schwimmen?

    Ich habe bisher so Wassernäpfe für Katzen verwendet, wo der Behälter für die Flüssigkeit kopfüber auf eine Schale gestellt wurde. Da war selten mal im leeren Behälter eine Biene drin. Die nehmen mir aber zu viel Platz weg, also habe ich auf Tetrapacks gewechselt. Gestern habe ich beim Auffüllen aber sehr viele Bienen in diesen Packs gesehen. Ich habe also die Schwimmhilfe (Stöcke) herausgenommen und die Bienen ausgeschüttelt und dann erst aufgefüllt und dann wieder die Schwimmhilfe rein. Ist das notwendig?

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Och nee....es gibt so schöne Futtergeschirre, wo keine Biene mehr absäuft und man kann ohne BeuteÖffnen und bienenfrei nachfüttern.

    Räuberei soll es dann auch noch geben, die so ebenfalls besser vermieden werden kann.


    Und wenn Bienen in Flüssigkeit schwimmen sollten, dann hätten sie so kleine Paddel an den Beinchen

    Meine haben nur Rüssel, Flügel und normale Beine,

    Von daher lass ich sie auch nirgends schwimmen :cool:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Och nee....es gibt so schöne Futtergeschirre, wo keine Biene mehr absäuft und man kann ohne BeuteÖffnen und bienenfrei nachfüttern.

    Kannst Du mal einen Tip für ein gutes geben? Ich bin mit meiner aktuellen Füttermethode noch nicht restlos zufrieden. Falls Du keine Werbung machen willst, nehme ich auch eine PN! ;-)


    Gruß

    Ilu

  • Ich habe Segeberger Beuten in DNM. Fürs Einfüttern überlege ich eine Futterzarge zu nehmen.

    Fürs Füttern zwischen drin wollte ich eigentlich Futtertaschen nehmen. Ich habe auch schon welche, aber die wollte ich vorher lackieren, bzw. habe ich das auch schon gemacht, aber die riechen noch nach Lack. Die Futtertaschen haben so ein gebogenes Edelstahl-Lochblech als Kletterhilfe. Aber da passen auch gut 3l rein. Gibt es etwas praktisches kleines, so bis 1L?

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Moin zusammen,


    ich habe kein Problem mit Bienenkontakt und mag so kleine Futterbehälter, die möglichst nahe am Brutnest stehen (nahe an Oberkante Rähmchen). Toll sind dafür Futtertaschen.

    Mein aktueller Favortit sind aber aus Geiz solche etwas kräftigeren, rechteckigen Mineralwasserflaschen des gehobenen Preissegments. Die sind etwa 2 Waben breit und passen gut zur Dadant-Höhe. Mit ein paar Ästchen ersaufen darin auch keine Bienen.

    Btw: Da wo mehr als 3...4 Bienen ertrinken ist meist etwas faul (Räuberei, Milbenproblem, Weisellosigkeit). Auch deshalb mag ich den direkten Blick ins Volk bei jeder Nachfütterung.

    Natürlich sind solche Spielereien nicht für das Auffüttern von 20kg in 8 Tagen praktikabel, aber in diesem Jahr haben wir ja fast den ganzen Sommer noch Zeit...


    Gruß Jörg

  • Bei mir haben sich die Adam-Fütterer bewährt. Das Prinzip: Futterschale mit Aufstiegsdom, der die Bienen vor dem Ertrinken schützt durch eine darüber gestülpte "Kompottschüssel" - in dem schmalen Spalt zwischen Dom und Schüssel kann der Flüssigfutterspiegel schwanken und die Bienen haben trotzdem ausreichend Kontakt zur Kletterwand des Doms. Beispiel auf dem letzten Foto von #1:

    https://www.mellifera-netzwerk…msf-tterermodule-bacalhau

    Diese Fütterer gibt es in verschiedenen Größen und Materialien. Z.B. die von Lega: 1,5 l oder 6 l = Plastik/gut zu reinigen, aber auch aus Holz im Zargenmaß. Ich nutze die Lega-Fütterer, die ich aber nicht direkt auf die OT der Rä. aufsetze, sondern mit dem Dom auf den Lochausschnitt einer gerahmten Bienenfluchtauflage im Zargenmaß -> aufgesetzte Leerzarge verhindert Räuberei, weil das Futter quasi noch hinter (eigentlich: über) dem Tresor mit den vorhandenen Vorratswaben angeboten wird.

    Da hat sich der Benediktinermönch Bruder Adam etwas wirklich Gutes ausgedacht.

  • Ich habe mit Bienenkontakt auch kein Problem.


    Ein Problem habe ich mit Anfängern, die ihre Zuckerplörre beim jedesmal Beute Öffnen verkleckern, dann ein Räubereiproblem haben

    Oder Fragen, weil die da drin ersaufen, wieviel, was für welche und warum überhaupt Aufsteigshilfen...


    Jedesmal auf bei täglich füttern in so kleinen Einheiten finde ich ungünstig


    Deckel auf, Futtergeschirr oben leer, bienenfrei und schnell Portion dort nachgegeben und alle 10 Tage nachgeguckt, was unten Sache ist,


    das hat was


    Adamfütter sind schon mal halbleer dann halbvoll mit Bienen

    "Wie bekommt man die da raus" etc pp.


    :cool:

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • In meine Adamfütterer kommen die Bienen nur hinein, wenn ich das will. Dann nehme ich die "Kompottschüssel" vom Dom ab und innerhalb von wenigen Stunden haben die Damen alles blitzsauber gemacht. Dann kann ich abräumen, kurz nachwaschen und einlagern, ohne in das Volk eingreifen zu müssen. Futtertaschen erscheinen mir im Vergleich auch nachteilig.

    Zugegeben: 10 Tage sind für meinen 6l-Fütterer wirklich etwas lange. Aber der 7-Tages-Rhythmus hat auch seine Vorteile.

  • Oder Fragen, weil die da drin ersaufen, wieviel, was für welche und warum überhaupt Aufsteigshilfen...

    Ich bin mir nicht sicher, ob das an mich ging. Mir ist bisher noch keine Biene ersoffen. Ich wollte nur wissen, ob ich meine Behälter von Bienen befreien muss, oder ob die auch schwimmen würden, wenn ich die Lösung oben drauf gießen würde.


    Es gibt 100 verschiedene Varianten zum füttern, Dr. Aumeier nutzt Tetrapacks für Ableger, da dache ich, dass das nicht verkehrt ist. Habe mir halt nur Gedanken zu wiederbefüllung gemacht.

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Dr. Aumeier nutzt Tetrapacks für Ableger,

    Die hat auch eine Antwort auf deine Frage.

    Willst Du mir damit sagen, dass es hier niemanden gibt, der Flaschen, Tetrapacks, Futtertaschen, etc. mit Zweigen als Schwimmhilfe bzw. Aufstiegshilfe nutzt, und der mir sagen kann, ob man die Bienen vor dem Auffüllen entnehmen muss?

    2 Völker Carnica in Segeberger (rote Königinen), Ziel für dieses Jahr: mit 6 Völkern in den Winter gehen.

  • Willst Du mir damit sagen, dass...

    Ganz und gar nicht. Da gibt es viele. Aber wenn Frau Dr. diesen Ratschlag mit den Tetrapacks verbreitet und er bei Dir angekommen ist, kann ja auch der Rest von da kommen.

    Um es kurz zu machen:

    In Fertigsirup original treiben die Bienen in einer, durch das Haarkleid entstehenden, Luftblase nach einiger Zeit nach oben. Wird dünnflüssiger gefüttert, kann das auch schief gehen, und die Bienen können (müssen nicht) verkleben.