Drohnenzelle / Drohenenbrut

  • Normalerweise gibt es ca. 10% Drohnenbrutzellen - das wäre das natürliches Verhältnis und daher gibt es Imker die bei jeder Mittelwand ein Dreieck abschneiden das ca. 10% ausmacht damit die Bienen ggf. dort bauen können was sie möchten... ;-) :-)

  • Moin


    Wenn Du Drohnenbrut schneidest, bist Du ein Varroa-Züchter!

    Imker sind bessere Varroa-Züchter als sie Bienen-Züchter!

    Gruß

    Patrick

    Was zu beweisen wäre....

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Normalerweise gibt es ca. 10% Drohnenbrutzellen - das wäre das natürliches Verhältnis und daher gibt es Imker die bei jeder Mittelwand ein Dreieck abschneiden das ca. 10% ausmacht damit die Bienen ggf. dort bauen können was sie möchten... ;-) :-)

    Das glaub ich nicht. Naturbau mit 15% Drohnenbrutzellen wäre schon ein guter Wert. Wenn ich in ner Dadantkiste 6 ausgebaute Mittelwände hab und ein nacktes Rähmchen einhänge, bauen die dort komplett Drohnenzellen, das sind schon knapp 15%. Und die haben weitere Drohnenecken auf den anderen Waben.

  • Ich habe mir die Wabe noch mal etwas genauer angesehen. (Ist noch in der Kühltruhe)

    Wenn man genauer hinsieht erkennt man schon Unterschiede in der Zellengröße.

    Das lässt darauf schließen das auch Arbeiterinnen im Drohnennrahmen sind.

    Der Tipp ein Rahmen ohne Draht zu verwenden ist gut und daran werde ich in Zukunft

    denken. Ich habe daran bislang nicht gedacht, da ich fertig gedrahtete Rahmen verwende. Bin halt noch Neuling. Danke für den Tipp

  • Hallo Ralf,

    Der Draht ist ja im Rahmen schon drin wenn man die fertig kauft.

    Deswegen überlege ich den vorher schon raus zunehmen damit

    er beim schneiden nicht stört.8)

  • sie bauen das, was sie brauchen...

    leider ist bei den Bienen bei diagonal geteilten MW auch im ersten HR Drohnenzellen Liebling, was man merkt, wenn die Zarge zum Brutraum wird im Frühjahr.

    wenn man bei enger Anpassung den Baurahmen gibt, sieht man ob sie mehr Arbeitsbienen oder Drohnen möchten. Eine zusätzliche MW ins Brutnest wird dann gerne genommen.


  • Der Draht ist ja im Rahmen schon drin wenn man die fertig kauft.

    Deswegen überlege ich den vorher schon raus zunehmen

    Der Kauf von Rä. in Teilen + selbst zusammentackern wäre eine Alternative, bei der man gleich auf die schmaleren SparRä. (zzgl. passenden Abstandhaltern, die man da seltsamerweise sogar in Edelstahl bekommt) zugreifen kann. So ist das BauRä. sofort identifizierbar, ohne daß man es noch zusätzlich markieren müßte.

  • Normalerweise gibt es ca. 10% Drohnenbrutzellen - das wäre das natürliches Verhältnis und daher gibt es Imker die bei jeder Mittelwand ein Dreieck abschneiden das ca. 10% ausmacht damit die Bienen ggf. dort bauen können was sie möchten... ;-) :-)

    Das glaub ich nicht. Naturbau mit 15% Drohnenbrutzellen wäre schon ein guter Wert. Wenn ich in ner Dadantkiste 6 ausgebaute Mittelwände hab und ein nacktes Rähmchen einhänge, bauen die dort komplett Drohnenzellen, das sind schon knapp 15%. Und die haben weitere Drohnenecken auf den anderen Waben.

    Ich experimentiere immer noch mit dem Naturbau. Die 10-15% sehe ich aber schon als möglich an...vermutlich eher 15%, von mir aus auch 20%. Mehr aber eigentlich nicht.

    Doch was die bauen ist von vielen Faktoren abhängig:

    a) Wer baut überhaupt?

    Schwarm, Ableger, überwintertes Volk, KS

    b) Wo ist die Baustelle?

    HR, Brutnestrand, mitten im Brutnest

    c) Volksentwicklung und Jahreszeit

    Volksaufbau, oder Erweiterung/Wachstum? Volkseigene Drohnen vorhanden?

    d) Tracht-/Futterquelle

    Tracht? Massentracht? Zucker 1:1 oder 3:2? Futterteig?


    Da spielt schon einiges mit, so viel weiß ich. Alles durchschaue ich aber noch nicht.

  • Komm bei mir vorbei und zähle die Varroen in 100 Stck. verdeckelter Drohnenbrut, gleichzeitig die Anzahl der Varroe in der selben Anzahl verdeckelter Arbeiterinnenbrut.

    Hast Du jemals eine Kontrolle Deiner Varroen in der Drohnenbrut gemacht?

    Gleichzeitig aber auch mal über den Zaun geguckt und geschaut was in der Arbeiterinnenbrut los ist?

    Das Verhältnis beider zusammen ist höchst interessant.

    Da brauche ich keine weiteren wissenschaftlichen Beweise aus unsren Instituten.

    Ich kenne auch noch das Verhältnis Varroen in Drohnen- und Arbeiterinnenbrut aus den Anfängen der Varroa.

    Wenn du die Anfänge der Varroa in Deutschland mitbekommen hättest, würdest Du ähnlich wie ich reagieren!

    Wir Imker haben uns mit dem ständigen Drohnenschneiden aller Volker, die letzte Möglichkeit genommen, Varroen ohne Einsatz von Chemie, aus einzelnen Völkern im Sommer kurzfristig zu entnehmen.


    Ansonsten: nimm mal Kontakt mit dem Lippischen Landesverband auf: der hat vor einigen Jahren festgestellt, das in der Drohnenbrut fast keine Varroen mehr vorhanden sind.

    Die Varroen jetzt dafür aber in der Arbeiterinnenbrut sitzen...

    Warum meinen wir Imker eigentlich, das eine Selektionszucht bei Varroen nicht funktionieren sollte?


    Gruß

    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935

  • Hier isses nicht so. Massive Varroen in Drohnenbau, deutlich weniger in Arbeiterbrut. Ich schneide trotzdem nur sehr selten.


    Die Hühner finden's halt toll.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife


  • Der Draht ist ja im Rahmen schon drin wenn man die fertig kauft.

    Deswegen überlege ich den vorher schon raus zunehmen

    Der Kauf von Rä. in Teilen + selbst zusammentackern wäre eine Alternative, bei der man gleich auf die schmaleren SparRä. (zzgl. passenden Abstandhaltern, die man da seltsamerweise sogar in Edelstahl bekommt) zugreifen kann. So ist das BauRä. sofort identifizierbar, ohne daß man es noch zusätzlich markieren müßte.

    Stimmt. Das habe ich mir auch schon überlegt. Gerade die schmalen Rahmen mit zusätzlichen Abstandhaltern finde ich interessant. Ich erhoffe mir damit das Risiko

    die Bienen zu quetschen deutlich reduzieren kann. Werde mir beim nächsten Besuch beim Händler mal Satz kaufen und das mal ausprobieren.

  • Ich Schmelze gerade die verkunstschwarmten Brutscheunen ein und habe mal einen Blick auf den Naturbau geworfen.


    Beginnen wir mit einem Schwarm aus Juni 17 - eingeschlagen auf ZaDant mit Anfangsstreifen.

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    Auf den 7 Waben am Rand Drohnenbrut, insgesamt mehr als ein einzelner Drohnenrahmen.


    Leerrähmchen gegeben Ende März 18 in ein Zander-Volk

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    Leerrähmchen gegeben im April

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    Eine total bekloppte Idee sind Anfangsstreifen oder halbe Mittelwände im Mai in ein WV

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    Ableger kommen mit Anfangsstreifen aber gut zurecht. Die Wabe musste aber für eine Weiselprobe herhalten und Varroen fangen.

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    Aktuell bauen die Völker wieder nach der TBE. Die Spitzenreiter sind mit 8 Zanderwaben fertig - ohne Drohnenbrut bei dünner Fütterung. Nächstes mal schiebe von denen Bilder nach.

    Die Völker auf ZaDant tuen sich etwas schwerer und bauen auf ihren 5-6 Waben etwas Träger...mal schauen. MW sind aber gegossen für die Einfütterung.