Räuberei bei meinen Ablegern

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    Hallo Profis,


    ich habe wieder ein kleines Problem dass ich wieder mal meiner eigenen Dummheit zuzuschreiben habe.

    Ich habe am Sonntag 4 Ableger aus 2 Völkern gebildet.

    Nachdem ich Sa(biene)'s Post gelesen hatte, in der sie schrieb, dass sie Ableger immer am selben Stand bildet indem sie

    vor das Flugloch Blätter und Zweige schmeisst, dachte sich der faule Imker in mir, dass ich das auch mal so ausprobieren will.

    Noch schnell wie bei Pia Aumeier 4 Tetrapacks mit 1:1 Zuckerwasser gefüllt und fertig war das Desaster.


    Am Dienstag abend so gegen 8 Uhr checkte ich die Lage am Stand da schwere Unwetter angekündigt waren. Eigentlich wollte

    ich die Tetrapacks nochmal nachfüllen, bemerkte aber, dass die Bienen noch mit abnehmen beschäftigt waren. Als ich eine schwarze Biene

    bemerkte die sich mit einer anderen Biene zoffte schrillten schon mal die Alarmglocken und ich lies das mit dem Flüssigfüttern erstmal sein.


    Als ich heute an den Stand kam kam mir merkwürdig vor, dass bei einem Volk eine riesige Traube Bienen am Flugloch hing bzw.

    aufgeregt umherschwirrte, bei den Ablegern herrschte Aufregung und hektisches Umhergeschwirre.


    3 Tetrapacks à 0,5 Liter waren leer, den 4. halbvollen nahm ich wieder mit.


    Dann 4 Honigwaben aus dem Honigraum geholt, Ableger damit ausgestattet und 3 km entfernt zu meinem Ablegerstandort gefahren.


    Wieder um eine Erfahrung reicher. NIE mehr flüssig füttern, NIE mehr Ableger am selben Standort machen!


    Das einzige was mir jetzt noch Kopfzerbrechen bereitet ist, ob jetzt der Honig in den anderen Völkern bzw. in dem einen Volk mit der Bienentraube versaut ist,

    oder ob sich das gut auf 2 Honig-Zanderzargen verteilt, oder ob die Bienen das Zuckerwasser vielleicht gar nicht einlagern ? :/

    Verdammt, ich ärger mich echt über meine eigene Faulheit!


    Was tun ?


    DAAANKE

  • Nie ist sooo ein Wort.

    Ableger und Wirtschaftsvölker lassen sich kaum bei den 1-5 Völkerimkern auf mehrere Stände verteilen. Und es funktioniert- den Flugbienenverlust muß man bei der Bildung kompensieren durch mehr Bienen.

    Fluglöcher von max 2cm Durchmesser auf halber Wabenhöhe und Fütterung mit Lochdeckelglas von oben ist wesentlich einfacher für schwache Ableger zu bewachen als zu große Bodenfluglöcher und offene Futtergefäße.


    wenn Zuckerwasser nur spät abends und nur soviel sie bis morgens verbrauchen können.

    Mit 1:1 Zuckerwasser habe ich alle Kunstschwärme ab Mitte Juli gefüttert.

    0,7- 1,7l Gurkengläser- 1-2x /Woche


  • Hallo, füttern erst, wenn die Königin Eier legt. Wenn schon Ratschläge von der Pia gemacht werden(eine Wabe ergibt ein Volk), dann auch bitte 100% so wie vorgeschrieben. Es ist ein schmaler Grat und wenn man den verlässt gibt es Chaos.

    Bis bald

    Marcus

  • Ableger mache ich auch am Stand.Ganz wichtig IST, das Tracht herrscht, dann werden Ableger kaum beachtet. Ableger sollten meiner Meinung nach immer stark gebildet werden. Ich nehme mindestestens 3 Dadant Waben mit aufsitzenden Bienen und dazu Bienen aus dem Honigraum. Füttern tue ich nicht, sie bekommen Futterwaben und eine Wasserwabe.