Fragen zur Buckfastbiene

  • Wie kommt die Buckfastbiene eigentlich zu ihrem Namen? Was bedeutet er und wie spricht man ihn richtig aus?
    Was ist das Besondere an der Buckfastbiene, aus welchen Gründen könnte ich mir für oder gegen diese Rasse entscheiden?
    Gibt es bestimmte Beutenmaße, die zu bestimmten Rassen besonders passen und welches wäre es bei der Buckfastbiene? Viele Fragen einer Anfängerin. Naja in ein paar Jahren werde ich mich vielleicht kaputtlachen wenn ich lese was ich heute schreibe. Wenn ich doch endlich Bienen hätte. Die würden mir sicher viele Fragen im Flug beantworten.

  • Wie kommt die Buckfastbiene eigentlich zu ihrem Namen? Was bedeutet er und wie spricht man ihn richtig aus?
    Was ist das Besondere an der Buckfastbiene, aus welchen Gründen könnte ich mir für oder gegen diese Rasse entscheiden?
    Gibt es bestimmte Beutenmaße, die zu bestimmten Rassen besonders passen und welches wäre es bei der Buckfastbiene? Viele Fragen einer Anfängerin. Naja in ein paar Jahren werde ich mich vielleicht kaputtlachen wenn ich lese was ich heute schreibe. Wenn ich doch endlich Bienen hätte. Die würden mir sicher viele Fragen im Flug beantworten.

  • Hallo Christa


    besuche doch mal die Seite buckfast.de (ist noch im Aufbau) oder suche nach Buckfast im Internet, da sind verschiedene Seiten vorhanden.

  • Hallo Christa


    besuche doch mal die Seite buckfast.de (ist noch im Aufbau) oder suche nach Buckfast im Internet, da sind verschiedene Seiten vorhanden.

  • Hallo Christa,


    vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
    Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
    Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
    Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
    Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.


    Grüsse


    Michael

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Christa,


    vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
    Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
    Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
    Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
    Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.


    Grüsse


    Michael

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-

  • Hallo Christa! Für einen „Anfänger“ stellst Du untypische Fragen – oder sind dies die übrig gebliebenen? Nun, sei es wie es sein soll. Die Buckfast ist im Regelfall keine degenerierte Bienenrasse und ist auch nicht auf „Schönheit“ gezüchtet. Merkmale wie Sanftmut, Brutfreudigkeit, schöne Honigstapelung, Langlebigkeit, Findigkeit kann man immer voraussetzen. Neuerdings wird ergänzend versucht, das besondere Putzverhalten der Primorskybiene (~ Varroaresistenz) in die Buckfaststämme zu integrieren. Es wäre nun aber falsch diese guten Eigenschaften immer vorauszusetzen, wenn man eine Buckfast erhält. Denn leider gibt es viele (zu viele) Vermehrer, welche meinen Züchter zu sein! Bei der Kaufentscheidung sollten deshalb Fragen an den Züchter, wie Zuchtstoffabstammung, Zuchtauslese, gehaltene Zuchtvölker, gehaltene Wirtschaftsvölker, laufende „Versuche“ und künstliche Besamung dabei sein. Schnell kann man die Ernsthaftigkeit der züchterischen Sachlage so sondieren. Gerade bei dem „Erstkauf“ wäre deshalb ein persönlicher Kontakt wichtig. Man kann auch Imkerkollegen fragen, wo diese einkaufen. Wird häufig gewechselt so stellt sich die Frage warum? Ich schreibe dies deshalb, weil infolge neuerlichen „Machtmissbrauches“ von einigen Gruppierungen „Aktionen“ angeboten werden, welche den Organisationen helfen – nicht aber der Buckfast! Hier sollte man wissen, dass dies eigentlich „Hilferufe“ sind, welche von einer 100%igen Inkompetenz der gesamten D.I.B. – Funktionärsebene provoziert werden. Obwohl z.B. in der Satzung des bayerischen Landesverbandes keine Regelungen und Vorgaben zu einer bestimmten Bienenrasse vorhanden sind, ist doch eine klare Ausrichtung auf die Carnica, eine aus Österreich und dem Balkan eingeführte „ursprüngliche geographische“ Bienenrasse gegeben. Viele, zeitgemäße Imker suchen in Ermangelung von guten Informationen nun nach Informationsquellen. Hier ist das neuerliche Potenzial an „neuen Buckfastgruppen“ zwar positiv, aber diese Informationen kosten zusätzliches Geld (Beiträge). Ich halte dies im Sinne einer kurzfristigen „Übergangsregelung“ durchaus für sinnvoll (Beispiel: Zuchtobleute und Funktionäre müssen erst mal sich mit anderen Rassen beschäftigen können, bevor man sich dazu äußern kann [ganz nebenbei fehlen diese immer bei derartigen Tagungen!].), meine aber, dass der D.I.B. mit seinen Landesverbänden, diese Informationslücke endlich schließen müsste. Durch diese bedauerliche Ausgrenzung z.B. beim Landesverband Bay. Imker werden fast täglich neue Alternativen entwickelt, neue Gruppierungen geplant und somit ein langfristiger Wissensabfluss aus dem Landesverband ständig verstärkt. Denn wir müssen wissen, dass diese aktiven Imker für künftige Positionen in einem Orts- oder Kreisverband nicht mehr zur Verfügung stehen! Da helfen auch keine „Signale im Sinne von Lippenbekenntnissen“ von der D.I.B. – Spitze! Nun darfst Du Dich Christa ruhig fragen, warum ich dies schreibe. Wichtig für den Anfänger ist eine als ein umfangreiche, solide Ausbildung zu bekommen! Wenn das Grundwissen (meine Ausführen zählen dazu) sitzt, dann besucht man verschiedene Imkerein um die Praxis kennen zu lernen. Man liest viele Bücher um einen Überblick zu sehen. Dann – und nur dann – sollte man Investitionen tätigen. Letztlich entscheiden über einen dauerhaften und kontinuierlichen Erfolg die Verbindung zwischen Betriebsweise, Bienenrasse und eingesetzten Materialien. Misserfolge durch Witterung, imkerliche Fehler, etc. kommen immer von alleine! Insoweit widerspreche ich allen Ansinnen, dass man mit einer Dadantbeute, einer guten Buckfast und z.B. einer Carnica – Betriebsweise langfristig erfolgreich sein kann. Ich behaupte aber, dass man in einer 10er Zanderbeute mit Absperrgitter, der Buckfast und angepasster Betriebsweise gute Erträge erhalten kann. Man muss dann aber auch dazu sagen, dass man dabei keine Zuchtarbeit leisten kann! Der Imker muss wissen, dass er für die Einfütterung Halbzargen benötigt! Leider fehlen diese Informationen immer für den Anfänger! Der erfolgreiche Imker hat es irgendwo (meist nicht bei Instituten und Verbänden) erfahren oder selbst über Jahre diese Informationen gewonnen. Es ist also wieder der Grundsatz wichtig als Anfänger eine solide Ausbildung zu erhalten! Insoweit darf ich nun auf Deine Fragen antworten: 1) Name: Im englischen Kloster „Buckfast“ lebte „Bruder Adam“, welcher sich den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Armbrusters (Deutschland) stellte. Die im Laufe der Zeit entstandene Biene erhielt den Namen des Klosters. [Buchtipp: Bruder Adam – Meine Betriebsweise.] 2) Eine Entscheidung trifft man immer für sich – ich werde mich hüten für die Buckfast zu missionieren! Etwas gutes wird man sich halten. Man kann auch z.B. mit der Carnica glücklich werden. [Buchtipp für den Interessierten: Bruder Adam – Auf der Suche.] Die Entscheidung für eine Bienenrasse trifft man immer in Verbindung mit seinen persönlichen Zielen! Um Dir also einen „Tipp“ geben zu können, müsste ich Deine Ziele kennen. Ganz nebenbei sei darauf hingewiesen, dass sich einige Carnicazüchter in den letzten Jahren der geistigen Arbeit von Armbruster und Adam angenommen haben und dabei sind Verbesserungen in der „C-Zucht“ zu bringen. Aber auch diese Leute „übersteuern total“, wenn nun ein Carnicazuchtverband entstehen soll in Deutschland. Denn die Austauschforen in den Verbänden bestehen für den Carnica - Züchter bereits – neue Verbände schaffen nur neue Hindernisse. Deutsche Imker haben inzwischen reichlich davon und Imker haben wir immer weniger! (Warum wohl?) 3) Diese Frage gibt es nicht! Habe ich eine leistungsstarke Bienenkönigin, dann muss ich angepasst Platz geben können! Kann ich dies nicht, so provoziere ich Disharmonie im BIEN! Dies zu erkennen und auszugleichen ist eine Kunst und macht nur zusätzliche Arbeit. Eine normale Buckfastkönigin kann man in der Honigsaison gut in einer 10er Zanderbeute (1 Brutraum!) halten. Bei der Einfütterung ist der Raum aber zu klein! In Verbindung mit getrenntem Wachskreislauf und Erzeugung von Sortenhonigen kann ich nur unterschiedliche Rähmchen empfehlen – eine Vermischung ist dann ausgeschlossen. Insoweit bietet sich das Dadantmass (meist modifiziertes Dadant) durch die Flexibilität an. Wir wissen ja nicht was die Zukunft bringt. Bei Dadant bleibt man unabhängig und kann moderne Betriebsweisen zeitsparend nutzen. Vielfach wird diese Erkenntnis inzwischen u.a. in der Zanderbauweise eingesetzt. Man kann daran wieder „Wissen“ und „Unkenntnis“ erkennen, denn die entsprechende Betriebsweise ist nicht anwendbar! Dabei darf ich den Beutenherstellern nicht die Schuld geben (...es wird das produziert, was sich besser verkaufen lässt!). [Buchtipp: Meine Betriebsweise mit der Buckfastbiene – Günter Ries] Nun ja, es hat einiges an Platz benötigt, um in Ansätzen auf Deine Fragen einzugehen. Wichtig ist und bleibt ein solides Grundwissen zu erhalten und die Flexibilität auf Dauer nicht zu verlieren. Über Deine Aussage mit dem Kaputtlachen zu den gestellten Fragen gebe ich Dir recht. In Bezug auf die Antworten, wirst Du dies nicht sagen können. Jede Fehlinvestition kostet Zeit und Geld. Und beim Geld hört der Spaß bekanntlich auf. TIP: Zeit nehmen und in Ruhe, z.B. die vorgeschlagenen Bücher lesen. Besuche Tagungen, Imkereien und Imkerveranstaltungen. Warte lieber bei Unklarheiten noch ein Jahr.

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein

  • Hallo Christa! Für einen „Anfänger“ stellst Du untypische Fragen – oder sind dies die übrig gebliebenen? Nun, sei es wie es sein soll. Die Buckfast ist im Regelfall keine degenerierte Bienenrasse und ist auch nicht auf „Schönheit“ gezüchtet. Merkmale wie Sanftmut, Brutfreudigkeit, schöne Honigstapelung, Langlebigkeit, Findigkeit kann man immer voraussetzen. Neuerdings wird ergänzend versucht, das besondere Putzverhalten der Primorskybiene (~ Varroaresistenz) in die Buckfaststämme zu integrieren. Es wäre nun aber falsch diese guten Eigenschaften immer vorauszusetzen, wenn man eine Buckfast erhält. Denn leider gibt es viele (zu viele) Vermehrer, welche meinen Züchter zu sein! Bei der Kaufentscheidung sollten deshalb Fragen an den Züchter, wie Zuchtstoffabstammung, Zuchtauslese, gehaltene Zuchtvölker, gehaltene Wirtschaftsvölker, laufende „Versuche“ und künstliche Besamung dabei sein. Schnell kann man die Ernsthaftigkeit der züchterischen Sachlage so sondieren. Gerade bei dem „Erstkauf“ wäre deshalb ein persönlicher Kontakt wichtig. Man kann auch Imkerkollegen fragen, wo diese einkaufen. Wird häufig gewechselt so stellt sich die Frage warum? Ich schreibe dies deshalb, weil infolge neuerlichen „Machtmissbrauches“ von einigen Gruppierungen „Aktionen“ angeboten werden, welche den Organisationen helfen – nicht aber der Buckfast! Hier sollte man wissen, dass dies eigentlich „Hilferufe“ sind, welche von einer 100%igen Inkompetenz der gesamten D.I.B. – Funktionärsebene provoziert werden. Obwohl z.B. in der Satzung des bayerischen Landesverbandes keine Regelungen und Vorgaben zu einer bestimmten Bienenrasse vorhanden sind, ist doch eine klare Ausrichtung auf die Carnica, eine aus Österreich und dem Balkan eingeführte „ursprüngliche geographische“ Bienenrasse gegeben. Viele, zeitgemäße Imker suchen in Ermangelung von guten Informationen nun nach Informationsquellen. Hier ist das neuerliche Potenzial an „neuen Buckfastgruppen“ zwar positiv, aber diese Informationen kosten zusätzliches Geld (Beiträge). Ich halte dies im Sinne einer kurzfristigen „Übergangsregelung“ durchaus für sinnvoll (Beispiel: Zuchtobleute und Funktionäre müssen erst mal sich mit anderen Rassen beschäftigen können, bevor man sich dazu äußern kann [ganz nebenbei fehlen diese immer bei derartigen Tagungen!].), meine aber, dass der D.I.B. mit seinen Landesverbänden, diese Informationslücke endlich schließen müsste. Durch diese bedauerliche Ausgrenzung z.B. beim Landesverband Bay. Imker werden fast täglich neue Alternativen entwickelt, neue Gruppierungen geplant und somit ein langfristiger Wissensabfluss aus dem Landesverband ständig verstärkt. Denn wir müssen wissen, dass diese aktiven Imker für künftige Positionen in einem Orts- oder Kreisverband nicht mehr zur Verfügung stehen! Da helfen auch keine „Signale im Sinne von Lippenbekenntnissen“ von der D.I.B. – Spitze! Nun darfst Du Dich Christa ruhig fragen, warum ich dies schreibe. Wichtig für den Anfänger ist eine als ein umfangreiche, solide Ausbildung zu bekommen! Wenn das Grundwissen (meine Ausführen zählen dazu) sitzt, dann besucht man verschiedene Imkerein um die Praxis kennen zu lernen. Man liest viele Bücher um einen Überblick zu sehen. Dann – und nur dann – sollte man Investitionen tätigen. Letztlich entscheiden über einen dauerhaften und kontinuierlichen Erfolg die Verbindung zwischen Betriebsweise, Bienenrasse und eingesetzten Materialien. Misserfolge durch Witterung, imkerliche Fehler, etc. kommen immer von alleine! Insoweit widerspreche ich allen Ansinnen, dass man mit einer Dadantbeute, einer guten Buckfast und z.B. einer Carnica – Betriebsweise langfristig erfolgreich sein kann. Ich behaupte aber, dass man in einer 10er Zanderbeute mit Absperrgitter, der Buckfast und angepasster Betriebsweise gute Erträge erhalten kann. Man muss dann aber auch dazu sagen, dass man dabei keine Zuchtarbeit leisten kann! Der Imker muss wissen, dass er für die Einfütterung Halbzargen benötigt! Leider fehlen diese Informationen immer für den Anfänger! Der erfolgreiche Imker hat es irgendwo (meist nicht bei Instituten und Verbänden) erfahren oder selbst über Jahre diese Informationen gewonnen. Es ist also wieder der Grundsatz wichtig als Anfänger eine solide Ausbildung zu erhalten! Insoweit darf ich nun auf Deine Fragen antworten: 1) Name: Im englischen Kloster „Buckfast“ lebte „Bruder Adam“, welcher sich den wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Armbrusters (Deutschland) stellte. Die im Laufe der Zeit entstandene Biene erhielt den Namen des Klosters. [Buchtipp: Bruder Adam – Meine Betriebsweise.] 2) Eine Entscheidung trifft man immer für sich – ich werde mich hüten für die Buckfast zu missionieren! Etwas gutes wird man sich halten. Man kann auch z.B. mit der Carnica glücklich werden. [Buchtipp für den Interessierten: Bruder Adam – Auf der Suche.] Die Entscheidung für eine Bienenrasse trifft man immer in Verbindung mit seinen persönlichen Zielen! Um Dir also einen „Tipp“ geben zu können, müsste ich Deine Ziele kennen. Ganz nebenbei sei darauf hingewiesen, dass sich einige Carnicazüchter in den letzten Jahren der geistigen Arbeit von Armbruster und Adam angenommen haben und dabei sind Verbesserungen in der „C-Zucht“ zu bringen. Aber auch diese Leute „übersteuern total“, wenn nun ein Carnicazuchtverband entstehen soll in Deutschland. Denn die Austauschforen in den Verbänden bestehen für den Carnica - Züchter bereits – neue Verbände schaffen nur neue Hindernisse. Deutsche Imker haben inzwischen reichlich davon und Imker haben wir immer weniger! (Warum wohl?) 3) Diese Frage gibt es nicht! Habe ich eine leistungsstarke Bienenkönigin, dann muss ich angepasst Platz geben können! Kann ich dies nicht, so provoziere ich Disharmonie im BIEN! Dies zu erkennen und auszugleichen ist eine Kunst und macht nur zusätzliche Arbeit. Eine normale Buckfastkönigin kann man in der Honigsaison gut in einer 10er Zanderbeute (1 Brutraum!) halten. Bei der Einfütterung ist der Raum aber zu klein! In Verbindung mit getrenntem Wachskreislauf und Erzeugung von Sortenhonigen kann ich nur unterschiedliche Rähmchen empfehlen – eine Vermischung ist dann ausgeschlossen. Insoweit bietet sich das Dadantmass (meist modifiziertes Dadant) durch die Flexibilität an. Wir wissen ja nicht was die Zukunft bringt. Bei Dadant bleibt man unabhängig und kann moderne Betriebsweisen zeitsparend nutzen. Vielfach wird diese Erkenntnis inzwischen u.a. in der Zanderbauweise eingesetzt. Man kann daran wieder „Wissen“ und „Unkenntnis“ erkennen, denn die entsprechende Betriebsweise ist nicht anwendbar! Dabei darf ich den Beutenherstellern nicht die Schuld geben (...es wird das produziert, was sich besser verkaufen lässt!). [Buchtipp: Meine Betriebsweise mit der Buckfastbiene – Günter Ries] Nun ja, es hat einiges an Platz benötigt, um in Ansätzen auf Deine Fragen einzugehen. Wichtig ist und bleibt ein solides Grundwissen zu erhalten und die Flexibilität auf Dauer nicht zu verlieren. Über Deine Aussage mit dem Kaputtlachen zu den gestellten Fragen gebe ich Dir recht. In Bezug auf die Antworten, wirst Du dies nicht sagen können. Jede Fehlinvestition kostet Zeit und Geld. Und beim Geld hört der Spaß bekanntlich auf. TIP: Zeit nehmen und in Ruhe, z.B. die vorgeschlagenen Bücher lesen. Besuche Tagungen, Imkereien und Imkerveranstaltungen. Warte lieber bei Unklarheiten noch ein Jahr.

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein

  • Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
    Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
    Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
    Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.

  • Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
    Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
    Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
    Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.

  • Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
    Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
    Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
    Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.

  • Also Klaus, Du scheinst bei Deiner Antwort zu vergessen, daß ich Anfängerin bin. Was weiß ich von Imkerverbänden und sonstigem Gerangel? Nichts!
    Trotzdem vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich hoffe, sie bleibt lange genug hier stehen, bis ich das meiste begriffen habe. Eines der empfohlenen Bücher konnte ich mir inzwischen auch ausleihen. Es befinden sich darin auch Baupläne für Dadant. Eine Frage noch an Dich: Kannst Du mir denn eine gute Ausbildung empfehlen? Wo finde ich sowas, wie groß sind Zeit- und Geldaufwand?
    Du fragst nach meinen Zielen. Die lassen sich sehr einfach formulieren: Wir haben ein Stück brachliegendes Ackerland gepachtet, das ordentlich ausgebeutet und heruntergewirtschaftet wurde. Es stellt sich im Augenblick als eine Waldlichtung dar, von Quecken überzogen. Erste Pflanzversuche -Gemüse, Blumen,Obstbäume - waren durchaus erfolgreich. Doch wünsche ich mir vor allem eine bunte blumen- und kräuterreiche Wiese dort. So hat sich in den letzten Jahren der Eindruck verdichtet, daß dieses Land Bienen braucht, und da selbige mich schon lange intessieren begann ich eifrig zu lesen. Doch die praktische Umsetzung ist sehr viel schwieriger, wenn da Keiner ist, der einem Entschiedungshilfen gibt oder bereit ist über die Schulter zu gucken. Deswegen bin ich um den Stammtisch und ein paar weitere Imker-email-Kontakte schon sehr froh. Also nochmal zu meinen Zielen:
    Ich möchte gesunde Bienen fliegen lassen,diese wohl versorgen und wenn möglich meiner Familie ein wenig eigenen Honig auf den Tisch stellen und bei alledem keine gravierenden Fehler begehen, die meine Bienen gefährden. Wenig Ziele? Nein finde ich gar nicht. Hohe Ziele meiner Meinung nach. Und was denkst Du dazu? Auf Antwort freue ich mich, Christa.

  • Hallo Christa!
    Deine einstellung ist genau die richtige!
    Der imker, die bienen und die natur müssen
    eine symbiose eingehen. Erst dann fällt für alle etwas ab.
    Grundvoraussetzung imker zu werden ist die einstellung zu den bienen.
    Ich kann dir empfehlen dich in einem imkerverein anzumelden. Suche dir einen erfahrenen imker der ordentlich und gewissenhaft arbeitet. Frage ihn ob du ihn
    im bienenjahr begleiten darfst. Du wirst viel
    von ihm lernen können. Der vorsitzende in einem imkerverein wird dir auch adressen und lehrgänge nennen können die für dich interessant und lehrreich
    sind.
    Bedenke das jeder anderst imkert, suche für dich das beste raus. Es ist sehr wichtig
    das du deinen eigenen stiel entwickelst.
    Welches das beste rähmchenmaß ist, das beutenmaß und die richtige bienenrasse
    muß zu Dir passen. Volle honigräume die du nicht heben kannst, bienen die leicht schwärmen und beuten die nicht genug platz
    für die bienen bieten helfen dir nicht.


    Viel spaß und volle honigräume!
    Mit imkerlichem gruß
    Andreas Hoppe

  • Hallo Christa!
    Deine einstellung ist genau die richtige!
    Der imker, die bienen und die natur müssen
    eine symbiose eingehen. Erst dann fällt für alle etwas ab.
    Grundvoraussetzung imker zu werden ist die einstellung zu den bienen.
    Ich kann dir empfehlen dich in einem imkerverein anzumelden. Suche dir einen erfahrenen imker der ordentlich und gewissenhaft arbeitet. Frage ihn ob du ihn
    im bienenjahr begleiten darfst. Du wirst viel
    von ihm lernen können. Der vorsitzende in einem imkerverein wird dir auch adressen und lehrgänge nennen können die für dich interessant und lehrreich
    sind.
    Bedenke das jeder anderst imkert, suche für dich das beste raus. Es ist sehr wichtig
    das du deinen eigenen stiel entwickelst.
    Welches das beste rähmchenmaß ist, das beutenmaß und die richtige bienenrasse
    muß zu Dir passen. Volle honigräume die du nicht heben kannst, bienen die leicht schwärmen und beuten die nicht genug platz
    für die bienen bieten helfen dir nicht.


    Viel spaß und volle honigräume!
    Mit imkerlichem gruß
    Andreas Hoppe