Wann Weiselnäpfe bei Nicot auf Zuchtrahmen umstecken?

  • Ja, und wie hast Du die dann gekäfigt ohne die Sockel?

    Ich habe neulich eine Jungfernwabe oben in den HR gehängt und die Kö dort eingesperrt. Die hat das Teil auch bestiftet. Aber wie schon gesagt, so super geschickt habe ich mich beim Umlaven wohl auch nicht angestellt. Hab dann bis jetzt 2 Mal dran geübt, die Larven in die Nicot-Näpfchen zu befördern. Muß wohl aber weiterüben. Alternativ könnte ich aber parallel noch mal ein paar Wabenstreifen in den Anbrüter packen. Mal sehen, was rauskommt. Habe die Kö erst am Sonntag wieder in den Brutraum zurückgesetzt und die Restwabe vom Üben einem königinlosen Volk gegeben, das ich irgendwann wieder mit seiner abgeschwärmten Hälfte vereinigen will, die gerade woanders wohnt. Mal sehen, ob ich am Donnerstag schon brauchbares Material im Brutraum vorfinde. Könnte sie heute dann vielleicht in die Wabentasche sperren. Die nächste Experimentalserie muß bis spätestens zum 5.7. morgens geschlüpft sein. Dann bin ich 5 Tage weg. Wird mal wieder knapp.

  • Gar nicht. Ich habe sie rechtzeitig auf Begattungseinheiten verteilt. 8) Ich verschiebe meine nächsten Versuche auf 2019. Die Ausbeute an Königinnen reicht gerade und das Saisonende naht bereits mit grossen Schritten … Viel Erfolg Dir! :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Danke.

    Habe gestern 6 Königinnen aus meiner Handumlavaktion gekäfigt. 3 andere sind noch in der Warteschleife. Weiß noch nicht, ob sie was werden, eine von den vier späteren war gestern schon leer. Aber man weiß ja nicht, ob sie dann alle auch Belegstellenreife erlangen und wieviele dann von dort zurückkommen. Hätte gerne noch etwas Reserve. Von den 8, die ich letztes Jahr zur Belegstelle gebracht hatte, habe ich vier ordentlich begattet zurückbekommen und auch erfolgreich eingeweiselt. Wenn ich jetzt wenigstens 6 ordentliche EWKs zusammenkriege, denke ich noch mal über Norderney nach (die nehmen bis 18.7. an), ansonsten über eine Landbelegstelle (Birkenmoor hat noch bis in den August rein Annahme). Aber Stress ist es schon, besonders, wenn noch so viele andere Termine dazwischen kommen, die man auch noch bei der Erstellung des eigenen Zuchtkalendes berücksichtigen muß. Wollte für die Zucht die drei nötigen lückenlosen Generationen zusammenbekommen und außerdem Geschwistervölker zur Zuchtwertschätzung. :) Nächstes Jahr fange ich lieber schon Ende April oder Anfang Mai mit meinen Versuchen an.

  • Habe gerade mal bei Karl Weiß nachgesehen. Das Risiko der Methode besteht darin, daß eine Kö nicht schlüpft oder fehlerhaft ist, und für mich, daß ich ewig nach ihr suche, um sie zu zeichnen.;) Die beste Zeit, Weiselzellen in Begattungseinheiten zu setzen, sei etwa zwei Tage vor dem Schlupf, dann sind sie nicht mehr so empfindlich. Meiner Meinung nach ist es einen Versuch wert, wenn alles andere nicht gut funktioniert.

  • Hi Swissmix, hast Du Deine Begattungseinheiten vorher in Kellerhaft gestellt? Habe bei meiner letzten Umlarvaktion per Hand am Samstag mit Larven einer anderen Kö plötzlich so viele Weiselzellen bekommen, daß ich vor Schreck nicht weiß, was ich damit machen soll. Hatte wieder bloß mit einzelnen gerechnet. Wenn die am 5.7. nicht rechtzeitig wie geplant bis 18Uhr schlüpfen, bin ich nämlich für 5 Tage weg, Blitzverkauf von unbegatteten Kös kann ich dann auch nicht machen. Habe jetzt überlegt, ob ich so viele EWKs wie möglich fertig mache und dann vor meinem Abflug die Weiselzelle hineintue.

  • Ich habe die Begattungseinheiten mit Futterteig und mit je einer schlupfreifen Zelle in den Keller gestellt. Was ich getan habe, ist aber sicher nicht die Referenz; war ja mein erstes Mal ... :oops:

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Gut, ich werde es mal so probieren. Ein anderer Imker hat gemeint, ich soll sie doch einfach mit Begleitbienen und Futter auf dem Rahmen lassen. Das ist aber sicher schlechter für die Königin, als hinterher mühsam die Königin im EWK zu suchen.:) Hab ja auch erst mit der Zucht angefangen und muß Erfahrungen machen.