TBE bei Kö Ableger

  • Entschuldigung, da hat mich mein browser und das ständig bei Regen abstürzende Internet verlassen. Ich hab den Text nochmal offline geschrieben, wenn ich wieder Zuhause bin, stelle ich ihn ein.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • So, hier endlich der Text, schnell einstellen, bevor beim nächsten Regenguss wieder keine Verbindung mehr da ist....




    Ich bin leider etwas leer im Kopf zur Zeit, die beginnende Palliativversorgung meines Vaters nimmt mein Denken in Anspruch.



    Daher kann es sein, dass ich einen Block im Kopf habe, und auf nahliegende Lösungen nicht komme.


    Vorgeschichte:

    Wirtschaftsvolk, Ableger eines SB Ablegers aus 2017. Bei Erstellung 2017 mit OS Sprüh behandelt, dann bis Oktober 17 kein Varroabefall messbar ( mehrfach Gemülldiagnose). Im Oktober 11 Milben/ Tag. Bei Außentemp von 20 ° eine gut sitzende AS Behandlung LD Dispenser über 3 Tage durchgeführt, lief gut durch, 20 % Fall korrellierte mit Befall.

    Im Dezember aber wieder erhöht, daher OS geträufelt.

    Kam trotz allem mit erhöhtem Fall in die Auswinterung, entwickelte sich sehr gut, trägt viel Honig ein.

    Im Frühjahr als einziges meiner Völker stärker mit Milben befallen als meine anderen Völker. Drohnenbrut geschnitten.


    Aktuell:



    Wegen mehrfacher Schwarmzellbildung am 16.5 einen KöAbleger gebildet und aus dem Flugradius verbracht.

    gefiel mir auch deswegen, weil ich dadurch ein Volk mehr habe.



    2 Tage später Gemülldiagnose über 3 Tage ( ich mache jeden Monat eine) : Keins meiner Völker auffällig, nur dieses ( das Brutvolk) hat 9 Milben / Tag. Nun würde ich gerne eine vorgezogene TBE machen. Beide Teile mit OS behandeln, HR vorher abräumen, den Rest, den sie noch eintragen, können sie behalten.


    Aber jetzt ist ja die Kö im Kö Ableger.


    Und das Volk mit den Schwarmzellen hier. ( von denen ich noch alle bis auf eine brechen müsste)



    Meine Idee ist jetzt, dass ich den Kö Ableger zurückholen muss , um mit allen Bienen einen Kunstschwarm zu machen, die Kö dazuzusetzen und die Brutwaben nach Brutfreiheit zu behandeln.



    Denn das nun weisellose Volk kann ich ja nicht zur TBE verwenden, oder habe ich einen Denkfehler?


    Den Kö Ableger zu belassen und dem Brutvolk nach Kunstschwarm eine neue begatte Kö zugeben geht nicht, da ich frühestens am 5.6 an eine neue Kö komme.


    Sorry, wenn das gerade so unsortiert klingt, ich hoffe, Ihr versteht, was ich meine.


    Und macht eine so frühe TBE Sinn?



    Danke für Eure Einschätzung,

    Bettina

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Den Brutling könnte ich ja, kurz nachdem die Kö in Eilage ist, auf frische Waben setzen.

    Aber mit dem Kö Ableger kann ich das ja nicht machen. Und die haben ja dauernd verdeckelte Brut drin.

    AS möchte ich nicht verwenden.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Den erhöhten Milbenfall hast Du aber nur beim Brutling – oder habe ich das falsch verstanden? Bei diesem wird es ein kurzes Zeitfenster ohne verdeckelte Brut geben, in dem Du mit Oxalsäure behandeln kannst, wie DadantGerd geschrieben hat. Wie hast Du denn den Königinnenableger gebildet? Mit einer Brutwabe und Leerwaben? Falls ja, würde ich mir überlegen, die Brutwabe als Fangwabe zu betrachten, aus dem Volk zu entfernen und dann mit Oxalsäure zu behandeln, bevor die Brut auf den weiteren Waben verdeckelt wird. Hilft das?

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • Danke schonmal für die Tipps DadantGerd und swissmix  

    Beim Kö Ableger hatte ich den Varroabefall noch gar nicht gemessen. Den hatte ich mit 2 BW und der Kö und LW / MW gebildet.

    Von den 2 BW war eine aber nur bestiftet. Die könnte ich tatsächlich als Fangwabe entnehmen, bin aber in Sorge, ob das , was dann übrig bleibt ( 1 BW voll mit verdeckelter Brut und etlichen Bienen) plus dem, was sie jetzt natürlich neu bestiftet, ausreicht , um das Volk in Einwinterungsstärke zu bekommen. Ist mein erster Kö Ableger.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....

  • Dein Königinnenableger schaffts jetzt noch problemlos auf Einwinterungsstärke ohne die eine Brutwabe. Es ist ja erst Mai, da klappt das sogar noch mit einer unbegatteten Königin problemlos.

    Wenn die sehr viele Milben haben solltest Du aber auch noch behandeln (zusätzlich zur Fangwabe).


    Viele Grüße

    Alex

  • Solange die Jungkönigin im Brutableger nicht begattet und in Eilage ist, würde ich keine TBE machen; denn es braucht ja Bienen bis dahin. Am 16.5. Beginn der Nachzucht - Schlupf Ende Mai - Begattung eine Woche später, so dass in der 2. Juniwoche Stifte da sein sollten. Zwischenzeitlich ist aber der größte Teil der Brut geschlüpft, sodass mit einer Behandlung vor neuer Verdeckelung die Milbenlast stark reduziert werden sollte. Als geeignete Methode ist OXS Sprühen oder Sublimieren gut wirksam. Mit Milchsäure habe ich keine guten Ergebnisse erzielt.


    Die TBE wäre m. E. überflüssig.


    Beste Grüße


    Rainer

  • Danke! Ihr habt meinen Denkknoten befreit. So werde ich es machen.

    Brutling OXS sublimiert, wenn neue Kö in Eilage, Fangwabe beim Kö- Ableger entnehmen und je nach Befall auch nochmal behandeln.

    Schnurrdiburr--da geht er hin.....