Bacillus Thuringiensis Gen-Mais

  • Im Greenpeace Magazin Jan/Februar 2002
    Seite 11,
    fand ich folgenden Artikel:


    "Tod im Maisfeld
    Gentechnisch veränderter Mais gefährdet in Deutschland heimische Schmetterlinge. Zu dem Ergebnis kam die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Darmstadt nach Laborversuchen. Die Forscher stellten fest, dass etwa Larven des Tagpfauenauges und der Kohlmotte starben, nachdem sie Pollen von dem sogenannten Bt-Mais gefressen hatten.
    In das Erbgut des Bt-Mais ist ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus Thuringiensis eingebaut, das Schadinsekten wie Maiszünsler vergiften soll, aber offenbar harmlose Schmetterlinge auch schädigt.
    Bt-Mais tötet zwar nicht alle Tagpfauenaugen und Kohlmottenlarven; die Überlebenden wachsen jedoch langsamer und weniger aktiv.
    Entwarnungen aus den USA, wonach genmanipulierter Mais kaum Einfluss auf Schmetterlinge habe, entkräftete ein Sprecher der Bundesanstalt. Dort habe man speziellen Bt-Mais benutzt, der fast kein "Toxin" enthalte. Die Darmstädter Wissenschaftler wollen ihre Laborergebnisse bis 2003 in Freilandversuchen überprüfen."



    Nun meine Frage: Der Mais könnte genauso gut das Bienenwachstum beeinflussen?
    Weil diese ja auch Pollen vom Mais holen.


    mfG
    Uli Vetter

  • Im Greenpeace Magazin Jan/Februar 2002
    Seite 11,
    fand ich folgenden Artikel:


    "Tod im Maisfeld
    Gentechnisch veränderter Mais gefährdet in Deutschland heimische Schmetterlinge. Zu dem Ergebnis kam die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Darmstadt nach Laborversuchen. Die Forscher stellten fest, dass etwa Larven des Tagpfauenauges und der Kohlmotte starben, nachdem sie Pollen von dem sogenannten Bt-Mais gefressen hatten.
    In das Erbgut des Bt-Mais ist ein Gen des Bodenbakteriums Bacillus Thuringiensis eingebaut, das Schadinsekten wie Maiszünsler vergiften soll, aber offenbar harmlose Schmetterlinge auch schädigt.
    Bt-Mais tötet zwar nicht alle Tagpfauenaugen und Kohlmottenlarven; die Überlebenden wachsen jedoch langsamer und weniger aktiv.
    Entwarnungen aus den USA, wonach genmanipulierter Mais kaum Einfluss auf Schmetterlinge habe, entkräftete ein Sprecher der Bundesanstalt. Dort habe man speziellen Bt-Mais benutzt, der fast kein "Toxin" enthalte. Die Darmstädter Wissenschaftler wollen ihre Laborergebnisse bis 2003 in Freilandversuchen überprüfen."



    Nun meine Frage: Der Mais könnte genauso gut das Bienenwachstum beeinflussen?
    Weil diese ja auch Pollen vom Mais holen.


    mfG
    Uli Vetter

  • Danke Uli für diesen Hinweis - war mir neu.
    Dieses Problem ist nicht zu verachten, denn in vielen Gebieten bietet neben der "Gründüngung" der MAIS den letzten Pollen vor dem Winter.
    Hier müßten eigentlich die Insitute ran, um klare Untersuchungen zu machen.
    Mit dem neuen Beizmittel "CHINOOK" (Fa. Bayer, Leverkusen) für Raps (Wirkstoff IMIDIACLOPRID - 2g/kg. Saatgut und zusätzlich noch PYRETHROIDE - 2g/kg. Saatgut) sehe ich neben den direkten Problemen für den Imker, ebenfalls Probleme für die Fauna! Wer schützt die Hummeln und Wildbienen? Es soll blos keiner mehr behaupten der Mensch besitze grundsätzlich mehr Verstand als ein Affe! Wenn wir also von Naturzerstörung und Ausbeutung sprechen brauchen wir nicht mehr in den tropischen Regenwald schauen! Wir müssen bei uns anfangen. Wann?

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein

  • hoefer-chr schrieb:

    HHAAAALLLLOOOOO
    Schreibt hier eigentlich noch jemand, jetzt wo er angebaut wird interessiert es keinen mehr, was der Gen Mais anrichtet.


    Hallo Christian,
    hier in Bayern gibt es acht Anbauflächen von Genmais, davon 4 private und vier staatliche Anbauflächen, die alllesamt hochgeheim sind. Gerichtlich wurde der Versuch der Umweltorganisation die Anbauflächen zu erfahren abgelehnt. So einfach ist das!

  • Hallo Christian,
    auserdem werden wir unter "Brandaktuell" über alles was ungefähr in diese Richtung gehört gut unterrichtet, so das wir hier dieses Thema nicht
    weiter ausführen mussten.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.