• Sehr geehrte Stammtischler,
    wer kann mir Informationen hinsichtlich des Verkaufs von Honig über den Handel geben:
    - Qualitätsüberprüfung
    - steuerlich
    - Kennzeichnung
    usw.


    mfg
    Werner Egger


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Werner Egger am 2002-01-07 19:42 ]</font>

  • Sehr geehrte Stammtischler,
    wer kann mir Informationen hinsichtlich des Verkaufs von Honig über den Handel geben:
    - Qualitätsüberprüfung
    - steuerlich
    - Kennzeichnung
    usw.


    mfg
    Werner Egger


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Werner Egger am 2002-01-07 19:42 ]</font>

  • Qualitaetssicherung von Honig ist ein beinahe unerschöpfliches, aber zugleich ein sehr interessantes, Thema an dem kein Imker in Zukunft vorbei kommt. Ich wage hier den bescheidenen Anfang zu machen.


    Bei der Qualitätsprüfung des D.I.B wird folgendes untersucht:
    Wassergehalt, Invertase_Aktivität, elektrische Leitfähigkeit, Prolin_Gehalt, Sauberkeit, Konsistenz, Geruch, Geschmack, Pollen und Zuckerspektrum, Varroazid-Rückstände.
    Der Wassergehalt darf nach D.I.B.18% ( nach Lebensmittelgesetz = 21%) nicht überschreiten. Ausnahme: Heidehonig D:I.B. 21,4% (LG 23%). Honig mit einem hohen Wassergehalt gärt.
    Das Honigenzym Invertase ist besonders empfindlich für Hitze- und Lagerungsschäden. Es dient als Indikator für Frische.
    Die Elektrische Leitfähigkeit ist ein gutes Kriterium für den botanischen Ursprung von Honig. Diese Messung ist abhängig vom Mineralstoff- und Säuregehalt des Honigs; je höher sie sind, desto höher ist die entsprechende Leitfähigkeit und es besteht eine lineare Beziehung zwischen diesen Messgrössen. Man kann anhand diesen Werten die Honigtau- und Blütenhonig voneinander unterscheiden und dient ebenso Charakterisierung von Sortenhonigen.
    Die Haupt-Aminosäure des Honigs heisst Prolin. Anhand dem Prolingehalt kann man die Reife von Honig und teilweise eine Zuckerfälschung feststellen.
    Honigsiebe müssen eine Maschenweite von mindestens 0,2 mm aufweisen.



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-07 20:21 ]</font>

  • Qualitaetssicherung von Honig ist ein beinahe unerschöpfliches, aber zugleich ein sehr interessantes, Thema an dem kein Imker in Zukunft vorbei kommt. Ich wage hier den bescheidenen Anfang zu machen.


    Bei der Qualitätsprüfung des D.I.B wird folgendes untersucht:
    Wassergehalt, Invertase_Aktivität, elektrische Leitfähigkeit, Prolin_Gehalt, Sauberkeit, Konsistenz, Geruch, Geschmack, Pollen und Zuckerspektrum, Varroazid-Rückstände.
    Der Wassergehalt darf nach D.I.B.18% ( nach Lebensmittelgesetz = 21%) nicht überschreiten. Ausnahme: Heidehonig D:I.B. 21,4% (LG 23%). Honig mit einem hohen Wassergehalt gärt.
    Das Honigenzym Invertase ist besonders empfindlich für Hitze- und Lagerungsschäden. Es dient als Indikator für Frische.
    Die Elektrische Leitfähigkeit ist ein gutes Kriterium für den botanischen Ursprung von Honig. Diese Messung ist abhängig vom Mineralstoff- und Säuregehalt des Honigs; je höher sie sind, desto höher ist die entsprechende Leitfähigkeit und es besteht eine lineare Beziehung zwischen diesen Messgrössen. Man kann anhand diesen Werten die Honigtau- und Blütenhonig voneinander unterscheiden und dient ebenso Charakterisierung von Sortenhonigen.
    Die Haupt-Aminosäure des Honigs heisst Prolin. Anhand dem Prolingehalt kann man die Reife von Honig und teilweise eine Zuckerfälschung feststellen.
    Honigsiebe müssen eine Maschenweite von mindestens 0,2 mm aufweisen.



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-07 20:21 ]</font>


    • Einige Qualitaetsfaktoren sind:


    • darf keine Lebenmittelbestandteile, einschliesslich Zusätze, oder andere Substanzen enthalten.
    • darf keine unerwünschten Stoffe, Geruch, Aroma oder Färbung aufweisen.
    • darf nicht im Stadium der Gärung sein oder schäumen.
    • darf nicht in einem Ausmass erhitzt oder verarbeitet werden, dass seine wesentliche Zusammensetzung verändert und/oder seine Qualität beeinträchigt wird.
    • darf keine chemische oder biochemische Behandlung benutzt werden, um die Kristallisation von Honig zu beeinflussen.
    • darf nicht mehr als 21% Wassergehalt haben
    • darf keine Schwermetalle in Mengen enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden.
    • darf keine unerwünschten organischen oder anorganischen Bestandteile, wie Insekten, Teile von Insekten, Brut oder Sandkörner enthalten.
    • darf keine Mikroorganismen und/oder Parasiten enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden;
    • darf keine Substanzen, die von Mikroorganismen und Pflanzen stammen enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden.


      Die Kennzeichnung des Honigs:

    • Produkte, die der Norm entsprechen, werden als „Honig" bezeichnet, falls gesetzlich zutreffend darf die Bezeichnung des Lebensmittels durch den Begriff „Blüten" oder „Nektar" oder„Honigtau" ergänzt werden.
    • Der Honig darf mit dem Namen der geographischen oder topographischen Region bezeichnet werden, wenn der Honig ausschliesslich innerhalb des in der Bezeichnung aufgeführten Gebietes hergestellt wurde.
    • Der Honig darf entsprechend (seiner) Blüten- oder Pflanzenherkunft bezeichnet werden, wenn er ganz oder hauptsächlich diesen speziellen Ursprung hat, und die organoleptischen, physikochemischen und mikroskopischen Eigenschaften des entsprechenden Ursprungs besitzt.

    • Einige Qualitaetsfaktoren sind:


    • darf keine Lebenmittelbestandteile, einschliesslich Zusätze, oder andere Substanzen enthalten.
    • darf keine unerwünschten Stoffe, Geruch, Aroma oder Färbung aufweisen.
    • darf nicht im Stadium der Gärung sein oder schäumen.
    • darf nicht in einem Ausmass erhitzt oder verarbeitet werden, dass seine wesentliche Zusammensetzung verändert und/oder seine Qualität beeinträchigt wird.
    • darf keine chemische oder biochemische Behandlung benutzt werden, um die Kristallisation von Honig zu beeinflussen.
    • darf nicht mehr als 21% Wassergehalt haben
    • darf keine Schwermetalle in Mengen enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden.
    • darf keine unerwünschten organischen oder anorganischen Bestandteile, wie Insekten, Teile von Insekten, Brut oder Sandkörner enthalten.
    • darf keine Mikroorganismen und/oder Parasiten enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden;
    • darf keine Substanzen, die von Mikroorganismen und Pflanzen stammen enthalten, die die menschliche Gesundheit gefährden.


      Die Kennzeichnung des Honigs:

    • Produkte, die der Norm entsprechen, werden als „Honig" bezeichnet, falls gesetzlich zutreffend darf die Bezeichnung des Lebensmittels durch den Begriff „Blüten" oder „Nektar" oder„Honigtau" ergänzt werden.
    • Der Honig darf mit dem Namen der geographischen oder topographischen Region bezeichnet werden, wenn der Honig ausschliesslich innerhalb des in der Bezeichnung aufgeführten Gebietes hergestellt wurde.
    • Der Honig darf entsprechend (seiner) Blüten- oder Pflanzenherkunft bezeichnet werden, wenn er ganz oder hauptsächlich diesen speziellen Ursprung hat, und die organoleptischen, physikochemischen und mikroskopischen Eigenschaften des entsprechenden Ursprungs besitzt.
  • Lieber Kollege Egger,
    "den" Handel über den man Honig verkaufen kann, gibt es nicht. Beim filialisiertem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist die Voraussetzung in ein Regalen zu kommen, die sogenannte "Listung". Bei einem Grundnahrungsmittel wie Honig heißt das in der Regel, dass ein anderer Honig aus der Listung genommen werden muss. Um dies zu erreichen, muss Dein Honig einen Wettbewerbsvorteil haben. Hierzulande, wo die Kunden besonders auf den Preis achten, heißt das vor allem, billiger zu sein. Bei allen anderen Argumenten muss der Verbraucher dazu gebracht werden, nach Deinem Honig zu greifen und nicht nach der Marke, die er bisher auf dem Frühstückstisch stehen hatte. Das geht nur durch entsprechenden Werbedruck. Ein Beispiel: Ein Honigprodukt wie "Honig mit Propolis" gibt es bisher im LEH nicht. Wellness ist aber bei den Verbrauchern gefragt. Angenommen Rewe, AVA, Metro oder ein anderer großer Lebensmittelhändler würde sich für Dein Produkt interessieren, müsstest Du als Hersteller die entsprechende Nachfrage stimulieren. Würde sich dann zeigen, dass Dein Produkt in Testmärkten läuft, hättest Du Chancen, gelistet zu werden. Produkte die sich nicht verkaufen, fliegen aus der Listung. Generell gilt beim LEH: Der Preisdruck ist enorm. Sinnvoll verkauft werden kann nur über die Menge.
    Etwas einfacher ist das Beliefern der Einzelhandelsbetriebe des Handwerks (Metzger, Bäcker) und des Feinkosthandels. Weil diese Geschäfte oft (noch) vom Inhaber geführt werden, lohnt es sich, diese anzusprechen. Dann kommt alles auf die weiteren Gespräche an. In der Regel würde ich empfehlen dem kleineren Händler/Handwerker bei einem Produkt, das die Kunden gelegentlich zusätzlich mitnehmen, eine Marge von 30% zu erlauben. Du verkauftst Deinen ihm Deinen Honig 15 Prozent billiger und er ihn für 15 Prozent mehr als in Deinem Direktverkauf. Es gilt wie oben: Was sich nicht verkauft, fliegt raus. Du musst sicher stellen, dass Du genug Honig auf Lager hast, denn die Kunden erwarten, dass sie Deinen z.B. Sonnenblumenhonig immer bei ihrem Bäcker bekommen. Für die Werbung hast auch Du in der Regel zu sorgen: Plakate im Schaufenster und kleine Aufsteller im Regal. Dein Geschäftskunde ist Profi und erwartet das auch von Dir. Selbstgemalte Plakate gehen nicht. Die müssen schon von der Werbeagentur/aus der Druckerei kommen.
    Damit sich das alles lohnt, solltest Du Dich nicht auf einen Händler beschränken, sondern Dir ein Händlernetz aufbauen.
    Für die Qualität bist immer Du verantwortlich. Du musst nachweisen können, dass Dein Produkt die von den Kollegen bereits genannten Bestimmungen erfüllt.
    Zur Steuer: Umsatzsteuer wird erst bei Umsätzen über 32.000 Mark (Euro-Betrag kenne ich noch nicht) fällig.


    Viel Erfolg
    Marc-Wilhelm Kohfink

  • Lieber Kollege Egger,
    "den" Handel über den man Honig verkaufen kann, gibt es nicht. Beim filialisiertem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) ist die Voraussetzung in ein Regalen zu kommen, die sogenannte "Listung". Bei einem Grundnahrungsmittel wie Honig heißt das in der Regel, dass ein anderer Honig aus der Listung genommen werden muss. Um dies zu erreichen, muss Dein Honig einen Wettbewerbsvorteil haben. Hierzulande, wo die Kunden besonders auf den Preis achten, heißt das vor allem, billiger zu sein. Bei allen anderen Argumenten muss der Verbraucher dazu gebracht werden, nach Deinem Honig zu greifen und nicht nach der Marke, die er bisher auf dem Frühstückstisch stehen hatte. Das geht nur durch entsprechenden Werbedruck. Ein Beispiel: Ein Honigprodukt wie "Honig mit Propolis" gibt es bisher im LEH nicht. Wellness ist aber bei den Verbrauchern gefragt. Angenommen Rewe, AVA, Metro oder ein anderer großer Lebensmittelhändler würde sich für Dein Produkt interessieren, müsstest Du als Hersteller die entsprechende Nachfrage stimulieren. Würde sich dann zeigen, dass Dein Produkt in Testmärkten läuft, hättest Du Chancen, gelistet zu werden. Produkte die sich nicht verkaufen, fliegen aus der Listung. Generell gilt beim LEH: Der Preisdruck ist enorm. Sinnvoll verkauft werden kann nur über die Menge.
    Etwas einfacher ist das Beliefern der Einzelhandelsbetriebe des Handwerks (Metzger, Bäcker) und des Feinkosthandels. Weil diese Geschäfte oft (noch) vom Inhaber geführt werden, lohnt es sich, diese anzusprechen. Dann kommt alles auf die weiteren Gespräche an. In der Regel würde ich empfehlen dem kleineren Händler/Handwerker bei einem Produkt, das die Kunden gelegentlich zusätzlich mitnehmen, eine Marge von 30% zu erlauben. Du verkauftst Deinen ihm Deinen Honig 15 Prozent billiger und er ihn für 15 Prozent mehr als in Deinem Direktverkauf. Es gilt wie oben: Was sich nicht verkauft, fliegt raus. Du musst sicher stellen, dass Du genug Honig auf Lager hast, denn die Kunden erwarten, dass sie Deinen z.B. Sonnenblumenhonig immer bei ihrem Bäcker bekommen. Für die Werbung hast auch Du in der Regel zu sorgen: Plakate im Schaufenster und kleine Aufsteller im Regal. Dein Geschäftskunde ist Profi und erwartet das auch von Dir. Selbstgemalte Plakate gehen nicht. Die müssen schon von der Werbeagentur/aus der Druckerei kommen.
    Damit sich das alles lohnt, solltest Du Dich nicht auf einen Händler beschränken, sondern Dir ein Händlernetz aufbauen.
    Für die Qualität bist immer Du verantwortlich. Du musst nachweisen können, dass Dein Produkt die von den Kollegen bereits genannten Bestimmungen erfüllt.
    Zur Steuer: Umsatzsteuer wird erst bei Umsätzen über 32.000 Mark (Euro-Betrag kenne ich noch nicht) fällig.


    Viel Erfolg
    Marc-Wilhelm Kohfink

  • Zitat


    Werner Egger schrieb am 2002-01-07 17:47 :
    Sehr geehrte Stammtischler,
    wer kann mir Informationen hinsichtlich des Verkaufs von Honig über den Handel geben:


    Hanspeter Itschner hat sich sehr viel Mühe gemacht und die Bedingungen für guten Honig aufgeschrieben.
    Ich mach es mir einfacher und empfehle Dir einen "Honiglehrgang" vom DIB welcher in der Nähe Deines Wohnortes durchgeführt wird zu besuchen. Dies werden von den Landesverbänden organisiert. Dein Vereinsvorsitzender kennt die Termine.
    Zum Abschluß diese Lehrganges bekommst Du auch ein "Zertifikat"

    Viele Grüße
    Gerhard
    vom Strand der Elbe

  • Zitat


    Werner Egger schrieb am 2002-01-07 17:47 :
    Sehr geehrte Stammtischler,
    wer kann mir Informationen hinsichtlich des Verkaufs von Honig über den Handel geben:


    Hanspeter Itschner hat sich sehr viel Mühe gemacht und die Bedingungen für guten Honig aufgeschrieben.
    Ich mach es mir einfacher und empfehle Dir einen "Honiglehrgang" vom DIB welcher in der Nähe Deines Wohnortes durchgeführt wird zu besuchen. Dies werden von den Landesverbänden organisiert. Dein Vereinsvorsitzender kennt die Termine.
    Zum Abschluß diese Lehrganges bekommst Du auch ein "Zertifikat"

    Viele Grüße
    Gerhard
    vom Strand der Elbe

  • Hallo Werner!
    Mit einem "normalen" Honigkurs ist Dir nicht geholfen. Ich empfehle Dir entsprechende Marketingseminare zu besuchen, damit Du Dein Produkt kennen lernst. Bezüglich der Qualität haftest Du nach den gültigen Gesetzen. In Bezug auf die entstehende Produkthaftung rate ich eine Versicheurung abzuschließen. Wenn Du "Erwerbsimker" bist und Beiträge an die Berufsgenossenschaft bezahlst (oder auch beitragsfrei dabei bist), so kannst Du bei einigen Versicherungsgesellschaften eine landwirtschaftliche Betriebshaftpflicht abschließen (incl. Produkthaftung). Die Verbandszugehörigkeit ist dann nicht unbedingt erforderlich. Über die Qualität entscheidet ganz merklich "Deine Betriebsweise" und "Dein Wissensstand". Wenn Du Dir aufgrund der erreichten Verkaufzahlen die gestellten Fragen stellst, dann benötigst Du Profihilfe. Diese findest Du meist nicht im örtlichen Verein und auch nicht beim "lokalen" Fachberater, weil hier alles als "Hobby" läuft. Nur gutes Wissen schützt Dich vor einem Einbruch und Fehlinvestitionen. Steuerlich ist Deine Gesamtsituation entscheident. Hier bekommt man beim örtlichen Finanzamz Auskunft, ist dann aber "bekannt" und kommt vielleicht nicht mehr aus. Also auch hier Profihilfe. Ich meine vor zwei Jahren hat es bei dem "Erwerbs- und Berufsimkern" entsprechende Steuerseminare gegeben. Nachfragen über derartige Planungen! Bei den Hobbyimkern besteht schon gar nicht das Interesse nach solchen Themen. Leider! Zur Kennzeichnung ist auf den Hinweis von Herrn Sprügin hier im Forum hinzuweisen. Die neuen EU-Richtlinien werden sicher erst in 1-2 Jahren durch D.I.B. und andere Verbände umgesetzt. Grundsätzlich gilt aber: Alles was drauf steht hat auch drin zu sein. Hier kann ich nur raten den Honig regelmäßig untersuchen zu lassen und nur die Minimalerfordernisse auf Edikett zu bringen. Beim D.I.B. kann die derzeitige Deutsche Honigverordnung angefordert werden. Mein TIP: Besuche einen Profi in Deiner Nähe und achte dann auch immer während des "Betriebes" wer seine Bienen in der Nähe hat und "wie behandelt". Da soll es z.B. Imker gegeben haben, welche Sulfathiazol im Honig hatten, weil die Bienen einen anderen Stand ausgeräubert haben.


    _________________
    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Bäuerlein Klaus am 2002-03-01 09:29 ]</font>

    Herzliche Grüße aus Abenberg
    von Klaus Bäuerlein

  • bisy schrieb:

    Lieber Lothar,


    ich wusste nicht dass Du Deinen Honig nicht verkaufst.
    Denn sonst machst Du Dich strafbar, sobald in Deutschland etwas abgefüllt und verkauft wird, ist eine geeichte Waage notwendig!


    Hallo Margret, obiges schriebst Du am 19.6.03.
    Muß nicht nur garantiert sein, daß die angegebene Menge auch mindestens drin ist? Mehrmengen also straffrei sind? Und wie ich die angegebene Menge einhalte, müßte auch mei' Sach' sein.


    Liege ich da falsch?
    Thomas

  • Hallo Thomas,


    leider, leider liegst Du da falsch. :oops: 
    ???
    Hört sich im ersten Moment blöd an, is aber so.
    Weil:
    Du könntest theoretisch z.B. in jedes 500gr Glas 510 gr einfüllen und zum Pfundpreis verkaufen und würdest dadurch einen Wettbewerbsvorteil erzielen. Ein Mitbewerber, der das mitkriegt, könnte dich wegen dieser Sache vor den Kadi zerren, und würde wahrscheinlich gewinnen.
    PS:
    Ich bin vor fast 10 Jahren mal bei einer Stichprobe durch den D.I.B. abgemahnt worden, weil ich 506 Gramm drin hatte.
    Es hat damals keinerlei Strafe o.ä. gekostet, ich wurde aber eindringlich hingewiesen.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-