Bayer vs. Grüne: Wie ernähren wir zehn Milliarden Menschen?

  • Würde alles funktionieren, wenn jeder Verursacher auch alle Kosten tragen müsste. Und ein echtes Vorsorgeprinzip zum Tragen käme [...]


    Und wenn doch was schiefgeht, dann müssen Hersteller, Ausbringer, Verwender, Berater in die Tasche greifen und das zahlen was jetzt der Allgemeinheit aus der Börse gezogen wird.


    Müsste für jede Emission von Schadstoffen gezahlt werden - dann würde sich das ganz schnell über den Preis regeln.

    zu 1) Das Insektizide nebenbei auch Bienen tötet leuchtet ja noch ein, aber das Jahre später, am Ende der Nahrungskette eine erhöhte Kranken/Todes-Rate steht lässt sich nicht prognostizieren.


    zu 2) Das Verursacherprinzip ist doch eine Grundlage unseres Rechtsystems. Wenn Verluste sozialisiert werden ist das eine politische und keine unternehmerische Entscheidung.


    zu 3) Das hat ja schon so "wunderbar" mit den CO2-Zertifikaten geklapptX/

  • Die Produkte kommen alle aus einem Supermark-Müllcontainer.... zu 80 % frisch verpackte Waren, die scheinbar für den skeptischen Kunden unverkäuflich sind. Leider, das war damals „mein Dilemma“, ist es nicht legal, Müll zu entnehmen. Aber ich werd trotzdem von dem Staunen nicht los, was wir heutzutage für wertvolles Essen wegschmeißen. Es heißt in der Doku „Taste the waste“ (Valtentin Thurn), dass man mit all den weggeworfenen Lebensmitteln -in Europa- gleich zweimal die Hungernden in der Welt ernähren könne.




  • Super Sache!
    Hat man dich mal erwischt, oder betreibst du das immernoch?


    Wenn ich mir die Bilder so anschaue gabs dann wohl mal ne Sushi-Woche, und mal ne Orangen-(Saft) Woche und mal ne Rührei Woche und auch mal ne Fruchtdrink Woche... Bisschen Einseitige Ernährung... :S


    Edit: Und Erdbeermarmelade für die ganze Sippschaft. :)

    Mikrowellen-Essen aus biologischem Anbau lässt uns nur so leise aufstoßen, dass sich niemand belästigt fühlt.


  • Ne. Das hab ich vor 3-4 Jahren gemacht und irgendwann war mir das zu riskant. Ich will ja auch keinen Ärger machen, sondern nur Lebensmittel „retten“... Ja, wurden 2-3 erwischt, aber konnten entkommen. Insgesamt haben wir Lebensmittel/Kosmetik/Kleidung im Wert von mind. 4.000 Euro über 3 Jahre aus dem Müll gefischt.


    Ja ich kann mich an den täglichen 10Liter-Orangensaft gut erinnern🙈


    Zu deinem Editbeitrag: Wir haben sie Müll-Melade genannt und sie war köstlich! 😋

  • Gruß


    Marion

    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Zitat

    beenutzerin: Nicht wirklich - siehe die aktuelle Diskussion um das Insektensterben, da wird ein Monitioring und wiss. Untersuchungen gefordert, als Beweis, im Nachhinein.

    Doch natürlich, im Rahmen der Zulassungsverfahren, welche in den letzten Jahren übrigens stetig gestiegen sind, müssen Nachweise erbracht werden. Dass diese Nachweise in ihrer Qualität nun diskutierbar sind, braucht man nicht zu diskutieren... Fairerweise muss man aber auch erwähnen, dass die direkte Gegenseite auch viel Qualität in Nachweisen vermissen lässt...


    Zitat


    beenutzerin: Und genau diesen Lebensstil können und dürfen wir uns nicht weiter leisten, das trägt der Planet halt einfach nicht. Das will nur niemand hören, leben schon gar nichrt.

    Da stimm ich dir sogar voll und ganz zu!

    Nur kann man dieses komplexe Problem nicht ansatzweise damit lösen, dass man die Landwirtschaft mal zur Entschleunigung zwingt... Damit verschärft man die Probleme und das führt endgültig zum wirtschaftlichen Kollaps. Und der ist unberechenbar, was dabei herauskommt. Deshalb auch mein Bestreben, im Versuch am gesamten wirtschaftlichen (und nicht politischem) System etwas ändern.


    Zitat


    beenutzerin: was würde eine Freiwirtschaft dahingehend besser machen? Ernsthaft gemeinte Frage, das konnte ich noch nicht rausfinden.

    Die Freiwirtschaft mildert den Zwang zum Wachstum drastisch. Es findet eine Währungsabwertung statt, aber in umgekehrter Form: Die Inflation ist direkt mit dem möglichen Wirtschaftswachstum gekoppelt und es ist nicht so wie bis jetzt, dass der Zins das benötigte Wirtschaftswachstum vorgibt. Auch hast du nicht, dass du mit Geld einfach eine Wertschöpfung vornehmen kannst im Sinne von "Finanzprodukten". Vielmehr muss man dann halt sein Geld wirklich investieren, wo eine tatsächliche Wertschöpfung im volkswirtschaftlichem Sinne stattfindet (sprich Firma).