Förderungen für Schleuderräume und hygienische Auflagen hier

  • Hallo Liebe Stammtischler,
    wer kann mir zu oben genannten Thema weiterhelfen?
    Wo gibt es Unterlagen für staatliche Förderungen für Schleudern, und sonstiger Geräte?
    Welche hygienischen Auflagen sind bei einem Schleuderraum zu berücksichtigen? Wo gibt es hierfür Merblätter oder ähnliches?
    Vielen Dank für Eure Hilfe

    BienenEmil
    Honig und Bienenköniginnen direkt vom Imker aus der Hallertau/Niederbayern
    Varroazuchtprogramm-Teilnehmer Bayern
    www.honig-emil.de

  • Hallo Liebe Stammtischler,
    wer kann mir zu oben genannten Thema weiterhelfen?
    Wo gibt es Unterlagen für staatliche Förderungen für Schleudern, und sonstiger Geräte?
    Welche hygienischen Auflagen sind bei einem Schleuderraum zu berücksichtigen? Wo gibt es hierfür Merblätter oder ähnliches?
    Vielen Dank für Eure Hilfe

    BienenEmil
    Honig und Bienenköniginnen direkt vom Imker aus der Hallertau/Niederbayern
    Varroazuchtprogramm-Teilnehmer Bayern
    www.honig-emil.de

  • EIN SCHLEUDERRAUM SOLL HELL, SAUBER, TROCKEN UND BIENENDICHT SEIN.
    Etwas Detailierter: Geschleudert wird in einem hellen, heizbaren, trockenen Raum mit Wasser- und Stromanschluss: Der Raum muss unbedingt bienendicht sein. Relative Lutffeuchtigkeit: max. 55%. (nach D.I.B.)
    Berufsimker können einen separaten Raum, welche alle gesetzliche Bedingungen voll erfüllen, z.B.mit abwaschbaren Fliesen, auch an den Wänden,bauen. Aber was machen wir Freizeit-Imker mit wenigen Völker? Wir versuchen es wie folgt zu empfehlen. Den Boden des Schleuderraum sollte auf jeden Fall mit Wasser gründlich aufgewischen werden. Möglichst alle meist verstaubte Imkerutensilien, Chemikalien, Farben, etc. aus den Raum bringen. Gestelle abwaschen, Decke und alle Wände von Staub und Spinnengewebe abwischen. Mit frisch gewaschenen, sauberen Kleidern arbeiten. Mindestens ein Kessel mit frischen und sauberen Trinkwasser sollte jederzeit in der Nähe sein. Wichtig ist das keine Fremdkörper, Verunreinigungen oder Geschmäcker jegliche Art in den Honig gelangen können. Ich bin gespannt auf weitere Empfehlungen der Honigfachleute zur dieser Problematik, aber denkt an uns, die Freizeitimker.

  • EIN SCHLEUDERRAUM SOLL HELL, SAUBER, TROCKEN UND BIENENDICHT SEIN.
    Etwas Detailierter: Geschleudert wird in einem hellen, heizbaren, trockenen Raum mit Wasser- und Stromanschluss: Der Raum muss unbedingt bienendicht sein. Relative Lutffeuchtigkeit: max. 55%. (nach D.I.B.)
    Berufsimker können einen separaten Raum, welche alle gesetzliche Bedingungen voll erfüllen, z.B.mit abwaschbaren Fliesen, auch an den Wänden,bauen. Aber was machen wir Freizeit-Imker mit wenigen Völker? Wir versuchen es wie folgt zu empfehlen. Den Boden des Schleuderraum sollte auf jeden Fall mit Wasser gründlich aufgewischen werden. Möglichst alle meist verstaubte Imkerutensilien, Chemikalien, Farben, etc. aus den Raum bringen. Gestelle abwaschen, Decke und alle Wände von Staub und Spinnengewebe abwischen. Mit frisch gewaschenen, sauberen Kleidern arbeiten. Mindestens ein Kessel mit frischen und sauberen Trinkwasser sollte jederzeit in der Nähe sein. Wichtig ist das keine Fremdkörper, Verunreinigungen oder Geschmäcker jegliche Art in den Honig gelangen können. Ich bin gespannt auf weitere Empfehlungen der Honigfachleute zur dieser Problematik, aber denkt an uns, die Freizeitimker.

  • Die LfE hat an einem Förderprogramm für die Imkerei zusammengestellt und seit Anfang des Jahres Angeboten. Förderfähig sind beispielsweise Schleudern, Entdecklungsmaschinen, Abfüllbehälter, Honigpumpen und noch einige andere Geräte, die zur Honiggewinnung und Honigbehandlung dienen. Die Anträge sollte man eigentlich über den Imkerverein bekommen. "Einsendeschluss" ist Mitte März. Maximale Förderhöhe sind bis zu 30%, wobei die genaue Höhe von den eingereichten Anträgen abhängt.
    Das war nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus den Richtlinien, die noch wesentlich umfangreicher sind. Kann bei Bedarf gerne noch weitere Auskünfte erteilen.

  • Die LfE hat an einem Förderprogramm für die Imkerei zusammengestellt und seit Anfang des Jahres Angeboten. Förderfähig sind beispielsweise Schleudern, Entdecklungsmaschinen, Abfüllbehälter, Honigpumpen und noch einige andere Geräte, die zur Honiggewinnung und Honigbehandlung dienen. Die Anträge sollte man eigentlich über den Imkerverein bekommen. "Einsendeschluss" ist Mitte März. Maximale Förderhöhe sind bis zu 30%, wobei die genaue Höhe von den eingereichten Anträgen abhängt.
    Das war nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus den Richtlinien, die noch wesentlich umfangreicher sind. Kann bei Bedarf gerne noch weitere Auskünfte erteilen.

  • Lebensmittelhygiene im Bereich der Imkerei. Rechtliche Grundlage stellt die Lebensmittelverordnung (LMHV) vom 05.08.97 dar. Entsprechend Empfehlungen (!) für den Bereich Imkerei sind in Vorbereitung. Da die Honiggewinnung zur Urproduktion gehört gilt diese LMHV noch (!) nicht für die Imkerei. Ansonsten gibt es viele Grundsätze zu beachten. Ich beschränke mich hiebei auf die allgemeinen Anforderungen an Arbeisträume der Betriebsstätten: Böden und Wände in einwandfreiem Zustand, müssen abwaschbar und leicht zu reinigen sein. Decken: Frei von Schimmel und ablösbaren Teilchen, kein Schwitzwasser. Fenster: zur Belüftung mit Insektenschutzgitter, pflegeleicht und abwaschbar. Türen: müssen leicht zu reinigen sein. Oberflächen, die mit Lebensmittel in Berührung kommen, müssen aus glatten, abwaschbaren und lebensmittelgeeigneten Materialien bestehen. Vorrichtungen zum Reinigen von Geräten mit Kalt- und Warmwasseranschluss müssen leicht zu reinigen und korrosionsbeständig sein. Waschbecken mit Wasseranschluss, sowie Papier- und Seifenspender.
    So ließe sich die Liste noch weiterführen. Natürlich haben solche Verordnung irgendwo ihren Sinn, doch frage ich mich, ob es bei der Imkerei nicht etwas zu hoch angesetzt ist. Wollen wir also hoffen, dass die Empfehlungen nach der LMHV im vollen Umfang nie in der Imkerei zu tragen kommt...

  • Lebensmittelhygiene im Bereich der Imkerei. Rechtliche Grundlage stellt die Lebensmittelverordnung (LMHV) vom 05.08.97 dar. Entsprechend Empfehlungen (!) für den Bereich Imkerei sind in Vorbereitung. Da die Honiggewinnung zur Urproduktion gehört gilt diese LMHV noch (!) nicht für die Imkerei. Ansonsten gibt es viele Grundsätze zu beachten. Ich beschränke mich hiebei auf die allgemeinen Anforderungen an Arbeisträume der Betriebsstätten: Böden und Wände in einwandfreiem Zustand, müssen abwaschbar und leicht zu reinigen sein. Decken: Frei von Schimmel und ablösbaren Teilchen, kein Schwitzwasser. Fenster: zur Belüftung mit Insektenschutzgitter, pflegeleicht und abwaschbar. Türen: müssen leicht zu reinigen sein. Oberflächen, die mit Lebensmittel in Berührung kommen, müssen aus glatten, abwaschbaren und lebensmittelgeeigneten Materialien bestehen. Vorrichtungen zum Reinigen von Geräten mit Kalt- und Warmwasseranschluss müssen leicht zu reinigen und korrosionsbeständig sein. Waschbecken mit Wasseranschluss, sowie Papier- und Seifenspender.
    So ließe sich die Liste noch weiterführen. Natürlich haben solche Verordnung irgendwo ihren Sinn, doch frage ich mich, ob es bei der Imkerei nicht etwas zu hoch angesetzt ist. Wollen wir also hoffen, dass die Empfehlungen nach der LMHV im vollen Umfang nie in der Imkerei zu tragen kommt...