Weiselbeute

  • Ich habe mir eine Weiselbeute gebaut.


    Unterteil mit 4 Waben + einen Aufsatz mit 4 Waben.


    Kann mir irgendeiner sagen wie das abweiseln genau funktioniert?


    Dann sschreibt mir ein E-mail an : langi5@gmx.at

  • Ich habe mir eine Weiselbeute gebaut.


    Unterteil mit 4 Waben + einen Aufsatz mit 4 Waben.


    Kann mir irgendeiner sagen wie das abweiseln genau funktioniert?


    Dann sschreibt mir ein E-mail an : langi5@gmx.at

  • Es ist sicher unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten.
    Kann mir jemand erklären was eine Weiselbeute ist und was „abweisel“ bedeutet?
    Vielleicht besitze ich so etwas und weiß es nicht.


    Schöne Grüße

  • Es ist sicher unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten.
    Kann mir jemand erklären was eine Weiselbeute ist und was „abweisel“ bedeutet?
    Vielleicht besitze ich so etwas und weiß es nicht.


    Schöne Grüße

  • eine weiselbeute ist eine kleine beute in die man einzelne weiselzellen hängt mit nur wenigen waben. und einzelne bienen hineinkehrt. mit einer weiselbeute kann man ein naues volk bereiten ohne dass die alte königin schwärmt

  • eine weiselbeute ist eine kleine beute in die man einzelne weiselzellen hängt mit nur wenigen waben. und einzelne bienen hineinkehrt. mit einer weiselbeute kann man ein naues volk bereiten ohne dass die alte königin schwärmt

  • Lieber Imkerkollege, ich versuche es.


    Vielleicht wäre Jungvolkkasten besser, oder die Bieldung von Ablegern.


    Eine sehr wichtige, wertvolle und sichere Art der Verwertung von Jungköniginnen ist die Er-stellung von Brutablegern. Ich entnehme von verschiedenen Standvölkern Brutwaben mit Honig- und Pollenvorräten und Waben mit gedeckelter Brut. Offene Brut darf nicht dabei sein, die annahme der Königin ist dabei gefährdet. Die Waben müssen dicht mit Bienen besetzt sein.


    Das einlogieren der Waben:


    An der Seite beim Flugloch. Eine Wabe mit Honig und Pollen. Dann 2 Waben mit gedeckel-ter Brut. Als vierte Wabe, die mit Honig und Pollen.


    Die Königin:


    Die unbegattete Königin wird mit einem Zusetzer zwischen die Waben 2 und 3 eingehängt. In zwei bis drei Tagen haben die Bienen den Futterteig am Zusetzer herausgefressen und die Königin ist frei, sie kann sich im Stock bewegen. Der Brutableger bietet den grossen Vorteil, dass die Königin sicher angenommen wird. Auch kann eine Wabe, mit einer reifen Weiselzelle eingehängt werden.


    Begattung:


    Der Jungvolkkasten kann in 2 km von Bienenhaus entfernt aufgestellt werden. In etwa 2 Wochen ist die Königin begattet.


    Die Verwertung:


    Man kann ein Volk umweiseln, das heisst die alte Königin wegnehmen. Das weisellose Jungvolk im Jungvolkkasten zieht sofort Zellen nach, und in drei bis vier Wochen legt wieder eine Königin.
    Reservevölker sind immer willkommen.


    Mit Imkergruss
    Edmond



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Edmond am 2002-02-27 17:18 ]</font>

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Lieber Imkerkollege, ich versuche es.


    Vielleicht wäre Jungvolkkasten besser, oder die Bieldung von Ablegern.


    Eine sehr wichtige, wertvolle und sichere Art der Verwertung von Jungköniginnen ist die Er-stellung von Brutablegern. Ich entnehme von verschiedenen Standvölkern Brutwaben mit Honig- und Pollenvorräten und Waben mit gedeckelter Brut. Offene Brut darf nicht dabei sein, die annahme der Königin ist dabei gefährdet. Die Waben müssen dicht mit Bienen besetzt sein.


    Das einlogieren der Waben:


    An der Seite beim Flugloch. Eine Wabe mit Honig und Pollen. Dann 2 Waben mit gedeckel-ter Brut. Als vierte Wabe, die mit Honig und Pollen.


    Die Königin:


    Die unbegattete Königin wird mit einem Zusetzer zwischen die Waben 2 und 3 eingehängt. In zwei bis drei Tagen haben die Bienen den Futterteig am Zusetzer herausgefressen und die Königin ist frei, sie kann sich im Stock bewegen. Der Brutableger bietet den grossen Vorteil, dass die Königin sicher angenommen wird. Auch kann eine Wabe, mit einer reifen Weiselzelle eingehängt werden.


    Begattung:


    Der Jungvolkkasten kann in 2 km von Bienenhaus entfernt aufgestellt werden. In etwa 2 Wochen ist die Königin begattet.


    Die Verwertung:


    Man kann ein Volk umweiseln, das heisst die alte Königin wegnehmen. Das weisellose Jungvolk im Jungvolkkasten zieht sofort Zellen nach, und in drei bis vier Wochen legt wieder eine Königin.
    Reservevölker sind immer willkommen.


    Mit Imkergruss
    Edmond



    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Edmond am 2002-02-27 17:18 ]</font>

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Lieber Andreas,


    Die so gebildeten Jungvölker werden ausserhalb des Flugkreises aufgestellt, damit die Altbienen nicht zurück, in ihre Völker fliegen. (mind. 2 km) .


    Die Flugfreigabe erfolgt aber erst abends, um die Flugbienen besser an den neuen Standort zu gewöhnen.


    Mit Imkergruss
    Edmond

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Hallo Edmond
    habe Deinen Beitrag gelesen und dazu noch einige Fragen. Wie verhalten sich die Bienen in der Zeit des Umweiselns, wenn sie sich selbst wieder eine Königin heranziehen müssen.Lässt in dieser Zeit der Bautrieb nach, oder wird weniger Honig eingetragen. Wann ist die beste Zeit für Ableger zu machen

  • Lieber Stachel


    Wenn die Bienen schwärmen ist es am einfachsten Ableger zu bilden, also jetzt.


    Die Bienen verhalten sich in der Zeit der Weisellosigkeit anfänglich unruhig, brausen und heulen sehr laut auf. Nach einigen Stunden beginnen die Bienen mit dem nachziehen der Weiselzellen. Wenn du nach 5 – 8 Stunden an den Jungvolkkasten leicht mit dem Fingerknödel klopfst, heulen die Bienen auf, nach einigen Minuten ist alles wieder ruhig. Das ist ein Zeichen, dass alles in Ordnung ist.


    In der Zeit der Weiselpflege bauen die Bienen nicht, auch wird kaum Honig eingetragen. Ist die Königin in Eilage braucht sie Platz, dann bauen die Bienen wieder gerne. Dann hänge ich nach betraf Rahmen mit Mittelwände ein. Wenn man im Mai Ableger bildet und das Jungvolk vital ist, darf man mit einer Honigernte rechen, vorausgesetzt, dass die Honigquellen fliessen.

    Schritt für Schritt hinterlasse ich Spuren, sie verwehen wieder so wichtig sind sie nicht. Aufgeschnappt in der Sahara.

  • Hallo an alle,


    Von Imkerkollegen hörte ich neulich folgende Methode:


    In eine Mini- Beute wird ein kleiner Kunstschwarm eingeschlagen und
    eine schlupfreife Weiselzelle.


    Kann das gutgehen?