Auf dem Trockenen

  • Auch hier im Bergischen Land hörte ich aktuell von verhungerten Bienen an einem Standort ohne Raps im Flugkreis.

    Karl

    Etwa 12 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Wie kann das nur so weit kommen ?

    Erste Regel muß sein: niemals Bienen Hungern lassen! NIEMALS!

    Wer seinen Bienen die Futtervorräte rausnimmt und zusammenpresst (Erpressung) in Erwartung von Tracht, muss unbedingt vorausschauend den Finger am Puls der Völker haben, IMMER!

    Dauernd min. 5KG Futter sollten schon verfügbar sein. Sonst gehen die Mädels schon auf Sparflamme.


    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Das mit der Sparflamme ist so eine Sache.

    Die super gezüchteten Bienen mit 1A Brutnester legen keine unerwünschten Honigkappen an und brüten durch.

    Die verhungern dann bei vollen Beuten und das geht verdammt schnell.

    Ich bin ja froh solche Völker für den Raps zu haben, aber nach der Sommerernte muss es dann schnell gehen mit dem auffüttern.

    Daher lasse ich denen immer bei dem Ausschleudern noch genug drin.

    Ferner habe ich genug Futterwaben aus dem Winter übrig für die schnelle Versorgung.

    Dafür habe ich ja viel Kritik kassiert.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Moin,


    beim Lesen des Threads komme ich mir dieses Jahr wie in einer Parallelwelt vor, denn hier ertrinken die Völker für meine Verhältnisse im Honig ! Nachdem ich vor zwei Wochen die zuerst aufgesetzten Halbzargen geschleudert, und pro Volk im Schnitt 8 Kg Honig geerntet habe, MUSS ich dieses Wochenende die folgend aufgesetzten Ganzzargen schleudern, geschätzt jeweils mindestens 15 Kg pro Volk. Die Halbzargen sind auch bereits wieder angetragen, und können vor der Linde ein zweites Mal geschleudert werden.

    Relativierend habe ich natürlich zwei Problemkandidaten, aber der Rest überrascht mich wirklich.


    Beste Grüße


    Peter

  • Also hier im Nordwesten Berlins ist es sehr durchwachsen. Zu wenige Sonnentage und zu viele kalte Nächte. Gestern wollte ich dann schleudern und die Fluchten einsetzen. Zu meinem Erstaunen war der Honig sehr sehr flüssig, was ja irgendwie für einen starken Eintrag spricht. Eigentlich bleibt nur der Ahorn, aber wer weiß was die gefunden haben. Also alles wieder abgebaut und auf nächstes WE verschoben.

  • Wie kann das nur so weit kommen ?

    Das habe ich mich auch gefragt und mal nach unserer Vereinsstockwaage geschaut!


    Dort war abzulesen, dass in den letzten 14 Tagen die Abnahme insgesamt 5kg betrug und das trotz täglichen Bienenflug!

    Das bedeutet, dass ein Brutling ohne Flugbienen noch viel mehr Futter verbraucht hat!


    Futterwaben habe ich alle verbraucht, sie sind alle wieder in die Völker gewandert!

    Erste Regel muß sein: niemals Bienen Hungern lassen! NIEMALS!

    Ja, da gebe ich dir recht und ja,es war meine Schuld!

    In Zukunft werde ich da noch mehr darauf achten!


    Susanna

    Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper (Sprüche 16,24)

  • Wer noch nie Kekse im Bette genossen, weiß nicht wie sehr Krümel Pieksen, Mund abwischen, weitermachen!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Das mit der Sparflamme ist so eine Sache.

    Die super gezüchteten Bienen mit 1A Brutnester legen keine unerwünschten Honigkappen an und brüten durch.

    Die verhungern dann bei vollen Beuten und das geht verdammt schnell.

    Bei vollen Beuten? Wie geht das? Meine verhungern nicht. Die leeren einfach die brutnahe Honigzarge.