Anfängerfragen zum ersten Ableger

  • Werbung

    AberGustel, so wie Du schreibst sehe ich hier und da aber Fragen, die in jedem Imkerkurs behandelt werden. Und wenn nicht kann man dort gleich nachfragen. Du schreibst Futterteig mit eigenem Honig? Welchen eigenen Honig hast Du? Sei mir nicht böse, aber jeder rät immer zu einem Kurs und immer die selben Fragen, welche aber bei den Grundkurs zu genüge besprochen werden. Ausserdem und des ist mein Ernst, vor Jahren wurde geschimpft, weil die alten Imker ihr Wissen für sich behalten haben und die Vereine aus alten Männern bestand. Nun haben sich die Vereine geöffnet, machen Werbung, bieten Kurse an, versuchen Jungimker zu finden, zu halten und dann wird es nicht dankend angenommen? Verstehe ich nicht.

  • Warum willst du nicht mit Oxalsäure sprühen?


    Die hat einen wesentlich höheren Wirkungsgrad.

    Naja ich schließe Oxalsäure jetzt nicht aus, nur ist es soweit ich weiß auch hier so, dass es jeder anders macht. Der eine nimmt Oxalsäure, der andere nimmt Milchsäure. (Im Winter dann natürlich auch Ameisensäure)

    Sorry, hier muss ich einfach einmal einhaken und verzweige um den Faden nicht zu zerreissen.


    Warum Anfängern sehr oft zu einem Imkerkurs geraten wird


    Liebe Grüße Bernd

    Danke für deine Meinung (das Thema und die Beiträge dazu werde ich weiter verfolgen)! Das geht auch an Kapiro : Ich habe einen Imkerkurs jetzt nicht völlig ausgeschlossen oder bin davon abgeneigt, allerdings habe ich nach dem Gespräch mit meinem Imkerpaten zum Thema "Imkerkurse" erstmals beschlossen mit Hilfe von diesem Paten und dem Verein ohne einen Kurs anzufangen. Zudem habe ich bereits einige Termine zu den Jahresbegleitenden Kursen verpasst, Grundausrüstung angeschafft, einen Ableger + Standort organisiert,... weshalb ich aktuell keinen Jahresbegleitenden Kurs mehr anfangen möchte.

    Ich werde mich bei dem Verein vor Ort hier nochmal informieren ob es noch Kurse/Seminare/Lehrreiche Treffen etc. gibt an denen ich teilnehmen kann und ggf. dann nächstes Jahr einen Jahresbegleitenden Kurs nachholen.

    AberGustel, so wie Du schreibst sehe ich hier und da aber Fragen, die in jedem Imkerkurs behandelt werden. Und wenn nicht kann man dort gleich nachfragen. Du schreibst Futterteig mit eigenem Honig? Welchen eigenen Honig hast Du? Sei mir nicht böse, aber jeder rät immer zu einem Kurs und immer die selben Fragen, welche aber bei den Grundkurs zu genüge besprochen werden. Ausserdem und des ist mein Ernst, vor Jahren wurde geschimpft, weil die alten Imker ihr Wissen für sich behalten haben und die Vereine aus alten Männern bestand. Nun haben sich die Vereine geöffnet, machen Werbung, bieten Kurse an, versuchen Jungimker zu finden, zu halten und dann wird es nicht dankend angenommen? Verstehe ich nicht.

    Ich stehe in engem Kontakt mit dem Vorstand des Imkervereins vor Ort hier und habe auch vor an Treffen/Seminaren und anderem Angebot teilzunehmen und nicht alles auf eigene Faust zu regeln. Wie oben geschrieben denke ich auch darüber nach einen Jahresbegleitenden Kurs nächstes Jahr nachzuholen. Der Ableger wird zudem wahrscheinlich am gleichen Standort stehen wo auch Völker von meinem Imkerpaten stehen und soweit ich weiß auch noch weitere Leute aus dem Verein ihre Völker stehen haben also werde ich in guten Händen sein.

    Zum Honig: Richtig, eigenen Honig habe ich nicht, hätte aber die Möglichkeit den Honig von meinem Imkerpaten zu bekommen von dem auch der Ableger kommt.


    Kurz Abschließend: Ich habe mir bereits gedacht dass ich mit diesen oft gestellten Anfängerfragen und dem aktuell noch fehlenden Kurs überheblich wirke, denke aber dennoch dass ich gut betreut werde und nicht alles stehen und liegen lassen sollte. Ich will mich jetzt hier nicht rechtfertigen oder diskutieren, vielleicht klinge ich hier jetzt auch wieder überheblich... vielleicht würde ich es auch rückblickend bereuen und sagen "Hät ich doch mal lieber noch ein Jahr gewartet".

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Gustel ()

  • Naja ich schließe Oxalsäure jetzt nicht aus, nur ist es soweit ich weiß auch hier so, dass es jeder anders macht. Der eine nimmt Oxalsäure, der andere nimmt Milchsäure. (Im Winter dann natürlich auch Ameisensäure)

    War das jetzt ernst gemeint?

  • Naja ich schließe Oxalsäure jetzt nicht aus, nur ist es soweit ich weiß auch hier so, dass es jeder anders macht. Der eine nimmt Oxalsäure, der andere nimmt Milchsäure. (Im Winter dann natürlich auch Ameisensäure)

    War das jetzt ernst gemeint?

    Was meinst du? Ich wollte damit jetzt nicht ausdrücken, dass man OS/MS und zusätzlich Ameisensäure nutzt, sondern lediglich, dass man als Option sowohl Oxalsäure/Milchsäure oder auch Ameisensäure hat

  • (Im Winter dann natürlich auch Ameisensäure)

    Ameisensäure ist (wenn man sie denn verwenden will) ein Mittel für die Spätsommerbehandlung. Im allgemeinen wird sie verdunstet, was bei winterlichen Temperaturen schlecht bis gar nicht funktionieret, zudem greift die Säure in gewissem Maße auch die Bienen / Königin an, was im Winter noch schädlicher sein dürfte als im Sommer...

  • Genau deshalb fragte ich!

    Also da hast du noch einiges zu lernen, wenn die Bienen das nächste Frühjahr erleben wollen.

    Aber du schaffst das schon:daumen:

  • Komisch, wenn in den ersten drei Posts 'housel, 'naturgemäß', oder eins der unzähligen Derivate auftaucht, dann entwickelt sich der Faden immer recht fix in eine bestimmte Richtung.


    :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ja gut, tut mir leid da hab ich Oxalsäure mit Ameisensäure verwechselt. OS im Winter und AS im späten Sommer. Ich kann geschriebene posts hier nicht bearbeiten also kann ich mich auch nicht korrigieren wenn man sich mal vertan hat.

  • Hallo Gustel,

    Ich habe deine Frage und die Antworten hier mal etwas mitgelesen...

    Auch ich habe in diesem Jahr mit einem weisellosen Ableger gestartet und warte gerade noch ein paar Tage bis zur ersten Behandlung des Ablegers mit Milchsäure. Ich nutze Milchsäure, weil mein Imkerpate noch welche hat und er die Oxalsäure nicht nutzen möchte. Bei meinem Imkerkurs wird aber die Oxalsäure empfohlen, welche ich vermutlich in Zukunft auch nutzen werde, da ein besserer Wirkungsgrad versprochen wird.

    Nun aber zum Hauptgrund, warum ich dir schreibe. Ich habe im Dezember beschlossen Imker zu werden und habe seit dem sehr viel darüber gelesen. Ich möchte auch behaupten, dass ich für einen Anfänger ein bereits recht gutes Wissen über die Arbeiten als Imker habe. Auch ich bin in einem Imkerverein und werde von einem Imkerpaten betreut. Aber ich habe mich sofort für einen Imkerkurs entschieden und bereue es kein Stück. Ich weiß nicht, woher du kommst, aber der hier in den Antworten erwähnte Kurs bei den Ruhrstadtimkern macht echt Spaß und ist vor allen Dingen äußerst lehrreich. Auch wenn so mancher hier über die Dr. Aumeier und Co. schimpfen mag... sie vermittelt nur Wissen, welches sie mit Ihren Völkern (400 glaube ich) wissenschaftlich getestet hat.

    Ich will jetzt auch nicht darauf rumreiten, aber deine Aussage zur Winterbehandlung mit der Ameisensäure hat gezeigt, dass da doch noch Wissenslücken vorhanden sind, die geschlossen werden müssen, wenn man erfolgreich imkern will. Ich kann es dir nur nahelegen einen Kurs zu machen. Die Entscheidung liegt bei dir.

  • ad 1: Füttern nur mit Futterteig wegen Räubereigefahr (auch deshalb bitte Flugloch ganz klein halten!) und besserer (= längerer) Haltbarkeit.


    Zu den eigentlichen Fragen zurück: Futterteig und Zuckerwasser beim Ableger - da teilen sich ja die Meinungen wenn es um einen Ableger geht.

    Die einen sagen Futterteig für Ableger, weil man bei Zuckerwasser Räuberei hat, lange hält und langsam abgenommen (ständiger Futterstrom) wird.

    Die anderen sagen Zuckerwasser da zu wenig Bienen den Futterteig gar nicht aufnehen können und Zuckerwasser schnell und leicht aufgenommen werden kann und sich hier mehr Zeit fürs Bauen haben.

    Bisher habe ich Ableger nur flüssig gefüttert. Demnächst möchte ich es mit gekauftem Futterteig probieren.

    Wie macht ihr das?

    Zum einen soll Futterteig ja länger haltbar sein, zum anderen soll man den kleinen Ablegern nicht zu große Stücke geben, da der Futterteig aushärten kann.

    Wie große Stücke gebt ihr euren Ablegern? Diese dann einfach hinters Schied auf den Boden?

    Oder macht ihr euch die Mühe kleine Streifen zu schneiden und diese auf die Oberträger unter die Folie zu legen (damit der Teig nicht aushärtet)?


    Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

  • Hallo,


    ich habe vor 3 Wochen einen Ableger aus 2 Brutwaben gebildet und ihn erst mal 2 volle Futterwaben gegeben. Dann (letzte Woche) habe ich nochmal mit ca. 1l Flüssigfutter (ApiInvert) nachgefüttert.


    Warum soll ApiInvert (oder andere ähnliche Produkte) nicht lange haltbar sein? Meinst du der kann losgären? Vorteil bei Invertzucker ist halt, dass weniger Räuberei entstehen soll in trachtarmen Zeiten und er sehr lange haltbar ist (aber Vorsicht: ich bin neu und habe wenig Erfahrung --> nur graue Theorie bisher :)).


    VG,

    DerWiesenimker.