Varroaverdunster

  • bis jetzt habe ich es mit ameisensäure probiert. und das ist wirklich mühevoll bei 30 völkern. ich habe aber gehört dass es tabletten gäbe die man in einen varroaverdunster gibt mit einer autobatterie verbindet und ins flugloch schiebt. dieser verdunster schaut aus wie eine pfanne die erhitzt wird und somit verdunstet die hineingelegte tablette.


    Kann irgendein Profiimker uder Bastler mir sagen wie ich soeinen Verdunster bauen oder wo ich soeinen kaufen kann mailen
    Schreibt mir eine E-mail: stefan.lang@gmx.at


    _________________
    Ich würde mich freuen wenn ihr mir meine Frage so schnell es geht benatworten könntet.
    An meine E-mail Adresse!


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stefan Lang am 2002-01-01 21:56 ]</font>


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stefan Lang am 2002-01-01 21:57 ]</font>

    Ich würde mich freuen wenn ihr mir meine Frage so schnell es geht benatworten könntet.
    An meine E-mail Adresse!

  • bis jetzt habe ich es mit ameisensäure probiert. und das ist wirklich mühevoll bei 30 völkern. ich habe aber gehört dass es tabletten gäbe die man in einen varroaverdunster gibt mit einer autobatterie verbindet und ins flugloch schiebt. dieser verdunster schaut aus wie eine pfanne die erhitzt wird und somit verdunstet die hineingelegte tablette.


    Kann irgendein Profiimker uder Bastler mir sagen wie ich soeinen Verdunster bauen oder wo ich soeinen kaufen kann mailen
    Schreibt mir eine E-mail: stefan.lang@gmx.at


    _________________
    Ich würde mich freuen wenn ihr mir meine Frage so schnell es geht benatworten könntet.
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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stefan Lang am 2002-01-01 21:56 ]</font>


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Stefan Lang am 2002-01-01 21:57 ]</font>

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  • Hallo Stefan,
    schau Die lieber die Träufelmethode mit Oxalsäure an. Mit dem Verdunster werden leider keine Varroen, sondern Oxalsäure verdunstet. Das ist für den Imker nicht ganz ungefährlich. Wir haben gute Erfahrung mit der Träufelmethode gemacht.


    Gruß
    Harald

    Man kann auch ohne die Imkerei leben. Nur nicht so schön!

  • Hallo Stefan,
    schau Die lieber die Träufelmethode mit Oxalsäure an. Mit dem Verdunster werden leider keine Varroen, sondern Oxalsäure verdunstet. Das ist für den Imker nicht ganz ungefährlich. Wir haben gute Erfahrung mit der Träufelmethode gemacht.


    Gruß
    Harald

    Man kann auch ohne die Imkerei leben. Nur nicht so schön!

  • Lieber Stefan
    Nach den chemischen Streifen, welche beinahe keine Behandlungszeit in Anspruch nahmen blieb uns als wirksame Alternative fast nur noch die Ameisensäure, welche natürlich im Honig vorkommt und auch in der Brut wirkt, zur Verfügung. Die Ameisensäure ist und bleibt eine Zwischenlösung bis sie von einem anderen besseren Mittel abgelöst wird. Daran wird europa- und vermutlich auch weltweit intensiv geforscht. Echte Alternativen sind inzwischen gewisse Thymolprodukte. Auf Perizin sollte man wegen der beginnender Resistenz und der grossen Rückstandsproblematik bei mehreren Anwendungen in Zukunft verzichten. Der Zeitaufwand einer Ameisensäure-Langzeit-Behandlung mit dem Verdunster ist meiner Ansicht nicht so intensiv. Da jeder Tierhalter (Imker) nach EU-Gesetz verpflichtet ist seine Tiere (Bienen) möglichst gut und jederzeit vor Krankheiten, Parasiten und Schädlinge zu schützen, würde ich bei echtem Zeitmangel dringend empfehlen die Völkerzahl (vorübergehend) zu reduzieren.
    Als Spätherbst-Behandlung eignet sich die Ameisensäure sowie die Thymolprodukte mangels Wärme nicht mehr. Im Spätherbst kommt die Milchsäure und die Oxalsäure in Frage. Deine Frage spricht sicher die Oxalsäure-Verdampfung an. Hier wird 1,4g kristalline Oxalsäure in Kapseln mittels Hitze, erzeugt durch eine 12V-Autobattrie, in 2,5 Min verdampft. In brutfreien Völker liegt der durchschnittliche Wirkungsgrad bei 96%. Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen. 5g Oxalsäure-Kristall (Giftklasse2) kann zum Tode führen, kleinere Dosis ergeben Schäden an den menschlichen Organen. Schon nur Hautkontakt kann dazu führen. Eine erste Schadensmeldung in diese Richtung kann man im alten Stammtisch von http://www.bienen.de nachlesen. Schon eine Ameisensäure-Behandlung ist sicher für die Bienen nicht angenehm, ich frage mich deshalb wie stet es mit der Verdampfung der Säure, wenn der Mensch sich schon so total schützen muss. Hat man dies auch untersucht? Der nicht restlos gelöste Anwenderschutz der im Handel erhältliche OS-Verdampfer verzögern noch die Verbreitung dieses Gerätes. Ich kann nur empfehlen mit einem zugelassenes Gerät und die erste Behandlung nur unter Aufsicht eines Beraters mit guten Kenntnis dieser gefährlichen Methode zu behandeln. Einige Faktoren müssen vor, während und nach der Behandlung berücksichtigt werden. Inzwischen gibt es auch erfolgreiche Tests, wo schon im Sommer mehrmals Oxalsäure verdampft wurde. Aber wie gesagt für mich sind das noch Tests von sehr erfahrenen und seriösen Wissenschaftler und Imker. Tip: Die Oxalsäure-Träufelmethode ist inzwischen problemloser geworden, falls man sich an die neuen Anwendervorschriften hält.
    Ich bin gespannt auf andere oder ergänzenden Meinungen zu diesem Thema.


    :wink: Einen ausführlicher seriöser Bericht über Oxalsäure-Verdampfung findest Du unter
    http://www.mellifera.de


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-02 10:51 ]</font>

  • Lieber Stefan
    Nach den chemischen Streifen, welche beinahe keine Behandlungszeit in Anspruch nahmen blieb uns als wirksame Alternative fast nur noch die Ameisensäure, welche natürlich im Honig vorkommt und auch in der Brut wirkt, zur Verfügung. Die Ameisensäure ist und bleibt eine Zwischenlösung bis sie von einem anderen besseren Mittel abgelöst wird. Daran wird europa- und vermutlich auch weltweit intensiv geforscht. Echte Alternativen sind inzwischen gewisse Thymolprodukte. Auf Perizin sollte man wegen der beginnender Resistenz und der grossen Rückstandsproblematik bei mehreren Anwendungen in Zukunft verzichten. Der Zeitaufwand einer Ameisensäure-Langzeit-Behandlung mit dem Verdunster ist meiner Ansicht nicht so intensiv. Da jeder Tierhalter (Imker) nach EU-Gesetz verpflichtet ist seine Tiere (Bienen) möglichst gut und jederzeit vor Krankheiten, Parasiten und Schädlinge zu schützen, würde ich bei echtem Zeitmangel dringend empfehlen die Völkerzahl (vorübergehend) zu reduzieren.
    Als Spätherbst-Behandlung eignet sich die Ameisensäure sowie die Thymolprodukte mangels Wärme nicht mehr. Im Spätherbst kommt die Milchsäure und die Oxalsäure in Frage. Deine Frage spricht sicher die Oxalsäure-Verdampfung an. Hier wird 1,4g kristalline Oxalsäure in Kapseln mittels Hitze, erzeugt durch eine 12V-Autobattrie, in 2,5 Min verdampft. In brutfreien Völker liegt der durchschnittliche Wirkungsgrad bei 96%. Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen. 5g Oxalsäure-Kristall (Giftklasse2) kann zum Tode führen, kleinere Dosis ergeben Schäden an den menschlichen Organen. Schon nur Hautkontakt kann dazu führen. Eine erste Schadensmeldung in diese Richtung kann man im alten Stammtisch von http://www.bienen.de nachlesen. Schon eine Ameisensäure-Behandlung ist sicher für die Bienen nicht angenehm, ich frage mich deshalb wie stet es mit der Verdampfung der Säure, wenn der Mensch sich schon so total schützen muss. Hat man dies auch untersucht? Der nicht restlos gelöste Anwenderschutz der im Handel erhältliche OS-Verdampfer verzögern noch die Verbreitung dieses Gerätes. Ich kann nur empfehlen mit einem zugelassenes Gerät und die erste Behandlung nur unter Aufsicht eines Beraters mit guten Kenntnis dieser gefährlichen Methode zu behandeln. Einige Faktoren müssen vor, während und nach der Behandlung berücksichtigt werden. Inzwischen gibt es auch erfolgreiche Tests, wo schon im Sommer mehrmals Oxalsäure verdampft wurde. Aber wie gesagt für mich sind das noch Tests von sehr erfahrenen und seriösen Wissenschaftler und Imker. Tip: Die Oxalsäure-Träufelmethode ist inzwischen problemloser geworden, falls man sich an die neuen Anwendervorschriften hält.
    Ich bin gespannt auf andere oder ergänzenden Meinungen zu diesem Thema.


    :wink: Einen ausführlicher seriöser Bericht über Oxalsäure-Verdampfung findest Du unter
    http://www.mellifera.de


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-02 10:51 ]</font>

  • Kleine Ergänzung zu Hanspeter´s Satz:
    "Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen"


    <IMG SRC="http://home.t-online.de/home/horst-dieter.fehling/bilder/atemmaske.jpg"


    Atemmaske mit 2 austauschbaren Partikelfiltern gegen die Oxalsäure
    Gefunden bei: Bienen Meier's virtuellem Shop

  • Kleine Ergänzung zu Hanspeter´s Satz:
    "Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen"


    <IMG SRC="http://home.t-online.de/home/horst-dieter.fehling/bilder/atemmaske.jpg"


    Atemmaske mit 2 austauschbaren Partikelfiltern gegen die Oxalsäure
    Gefunden bei: Bienen Meier's virtuellem Shop

  • [quote]
    Bienenzüchter schrieb am 2002-01-05 09:41 :
    Kleine Ergänzung zu Hanspeter´s Satz:
    "Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen"


    [ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-05 13:59 ]</font>

  • [quote]
    Bienenzüchter schrieb am 2002-01-05 09:41 :
    Kleine Ergänzung zu Hanspeter´s Satz:
    "Dabei muss sich der Imker komplett und richtig schützen"


    [ Diese Nachricht wurde geändert von: Hanspeter Itschner am 2002-01-05 13:59 ]</font>