Einwabenableger

  • Uff, jetzt geht es ja ordentlich durcheinander hier.


    beemax : Rainer, Dein Sammelbrutableger ist scheinbar als Pflegevolk gedacht - das muss natürlich etwas ganz anderes (viel stärker gebildet) sein als ein Einwabenableger zur Völkervermehrung früh im Jahr, mit dem Ziel, dass das im nächsten Jahr ein Vollvolk wird.


    Es lebe die Emotion!

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • Jetzt mal so als Idee:


    Wäre es nicht sinnvoller, zunächst einen Sammelbrutableger zu erstellen mit 3-5 Waben und die dann nach so 13 Tagen (vielleicht vorher?) jeweils wieder zu Einwabenablegern zu teilen?

  • Dann müsstest du schauen das auf jeder Wabe eine Weiselzelle gebildet wird oder du musst die raus schneiden und zuhängen und du musst sie später wieder an eine anderen Standort bringen. Warum willst die zusammen hängen?

  • Warum willst die zusammen hängen?

    Weil in einem kräftigeren Volk bessere Königinnen gezogen werden.

    Ein Einwabenableger hat zudem Probleme mit dem Wärmehaushalt. Auch nicht gut für die Entwickung der Königin..


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Aber dann muss ich später schauen das überall eine Königin drin ist und ich muss zwei mal den Standort wechseln.

  • Dann müsstest du schauen das auf jeder Wabe eine Weiselzelle gebildet wird oder du musst die raus schneiden und zuhängen und du musst sie später wieder an eine anderen Standort bringen. Warum willst die zusammen hängen?

    Das sicherzustellen wäre ja kein Problem!



    Weil in einem kräftigeren Volk bessere Königinnen gezogen werden.

    Ein Einwabenableger hat zudem Probleme mit dem Wärmehaushalt. Auch nicht gut für die Entwickung der Königin..

    Das genau war der Vater des Gedankens... Insbesondere da doch Leute, welche Einwabenableger erstellen, offenbar sowieso gleich mehrere erstellen, wäre das doch eine sinnigere Alternative...

  • Für Anfänger, die nur wenige Völker haben ist die Methode super einfach und funktioniert bestens. Die Methode wurde sicher nicht von einem Laien erfunden, sondern von sogenannten „Profis“;):/

    Das funktioniert eben nicht 'bestens'. Die Folgeprobleme werden dann bloß nicht mehr mit der Methode der Erstellung in Verbindung gebracht (Umweiseln im September; gehen nicht in den HR, deshalb Schwarmlust etc.) - kurz gesagt, die meisten Probleme in der Imkerei sind hausgemacht. Und die Frau Aumeier verdient ihr Geld mitnichten mit Bienen, sondern aus Steuern und an Imkern. Mit Profis meinte ich Leute, die ihr Geld durch das Imkern verdienen. Ziemlicher Unterschied. Aber es soll jeder tun, was er mag.


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Einwabenableger sind gut, wenn man eine Edelzelle kurz vor dem Schlupf zusetzt. Auch wenn man eine begattete Jungkönigin einweiselt, sind Einwabenableger gut.

    Ich parke meine Jungköniginnen immer in Einwabenablegern.


    Für die Aufzucht von Königinnen aus Nachschaffung in Einwabenablegern gibt es unterschiedliche Bedingungen: Wie viele Bienen werden mit zugegeben, wie groß ist die Brutfläche, wird der Ableger am Stand aufgestellt oder aus dem Flugkreis gebracht... Ohne diese Zusatzangaben kann man viel aneinander vorbei schreiben.

    Gruß Ralph

  • Moinsen,


    Ich sehe es wie der Ralph hier - also der Kleingartendrohn. Bilde einen Einwabenableger mit reichlich Bienen. Bei DNM besser zwei Waben. Die sind mit einer Wabe grenzwertig klein. Dazu dann nach neun Tagen eine Schlupfreife Zelle von einem Züchter, Bekannten oder sonst wem, der weis, wie man solche Zellen richtig erzeugt. Es müssen nicht immer super tolle Züchter sein. Einfach jemanden, der Königinnenzucht beherrscht und dir so eine Zelle geben kann.


    Dann nach weiteren 12 / 14 Tage kann man das Volk gegen die Milbe mit Oxalsäure super behandeln. Dann spart man den Bienen auch die Ameisensäuredusche im Juli und erhält, wenn alles gut läuft und die immer wieder nett füttert, ein super starkes Volk bis Oktober.


    Gruß

    Frank

  • Einwabenableger sind grundsätzlich ausreichend.

    Definiere doch mal 'grundsätzlich ausreichend', bitte. Und warum macht das kein Profi? Weil die alle nicht rechnen können?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Das sind doch endlosspielchen Ralf.

    Ich zitiere einen aus Kirchhain, Du nimmst für Dich in Anspruch für alle Profis sprechen zu können. Das ist doch quatsch wenn ich nur sage, dass es AUCH geht.

    Ich bin ja auch kein Profi und komme mit ein wenig weniger Honig aus als Du.


    Grundsätzlich heisst, dass es Ausnahmen gibt. Ich komme aus Hagen. Liebig wirkt inm Kreis Ennepetal und Pia Aumeiser sitzt in Bochum. Alles um die Ecke. Die Bedingungen (Vegetation, Höhe) sind vergleichbar.Seit ich in der Imkerzeitung das erste mal davon gelesen habe mache ich AUCH Einwabenableger von den Völkern, die ich als Nachzuchtwürdig erachte.

    Diese sind in Punkto Sanftmut und Ertrag im Durchschnitt nicht schlechter als die Völker aus denen ich sie gebildet habe. Ich mache auch Königinnenableger (wenn ich sie finde) und Schwarmzellenableger (gerne auch nur mit einer Wabe wenn genug Brut drauf ist).

    Und ich mache auch stärkere Ableger, wenn ich mehr schröpfen will als Beuten oder Material zur Verfügung steht. Ich dokumentiere für mich, welches Volk wie gebildte worden ist und stelle fest, dass es BEI MIR keinen signifikanten Unterschied macht wie der Ableger im Vorjahr gebildet wurde.

    Wie es an der Nordsee oder am Vogeslberg ist weiß ich nicht. Auch nicht ob Freudensteinmaß ausreicht. Aber Zander geht!


    Gruß

    Holger

    Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

  • Das sind doch endlosspielchen Ralf.

    Ich zitiere einen aus Kirchhain, Du nimmst für Dich in Anspruch für alle Profis sprechen zu können. Das ist doch quatsch

    Ich spreche ganz sicher nicht für alle Profis! Wenn man das so macht wie der Kleingartendrohn , dann ist im Frühjahr eine Wabe ausreichend, aber daß das ein gleichwertige Königin gibt, wenn man eine Wabe nachschaffen läßt oder sich die Mühe macht, einen Sammelbrutableger zu erstellen oder Adamstarter oder was auch immer, das ist doch eher unwahrscheinlich, oder? Als Notlösung, ok. Aber als gleichwertig!? ;)


    ICH glaub das halt nicht. Das heißt aber doch nix. Soll doch jeder so, wie er möchte. Wenn ich abwägen müßte, zwischen den Erfahrungen Adams oder den Behauptungen Pia Aumeiers, bin ich für mich halt eher bei Adam. Aber vielleicht isses auch nur ein Mißverständnis und das Paradies sieht in Bochum bloß anders aus als in Buckfast?


    Beste Grüße,

    Ralf

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Was für ein Geschreibsel hier,

    Von Anfängern die ein Buch gelesen haben, etwas erstellen, danach Ratschläge haben wollen, sie aber nicht anerkennen, weil sie der Meinung sind alles richtig gemacht zu haben.

    Von Imkern die glauben das sie es Wissen, wissen es in Wirklichkeit aber doch nicht.

    Von Imkern die viel Erfahrung haben, gute Ratschläge geben, sich aber in diesem Wirrwarr hinein ziehen lassen.

    Nun mal an Alle : Biene sind doch keine Versuchskaninchen, mit denen man eben, nur mal so, etwas versuchen kann, und zu dieser Jahreszeit schon überhaupt nicht.

    Jetzt sollten bestehende Völker gehütet werden, wie der Augapfel .


    Gruß Jürgen

  • Aber vielleicht isses auch nur ein Mißverständnis und das Paradies sieht in Bochum bloß anders aus als in Buckfast?

    Hallo Ralph, Buckfast hat doch keine Ahnung..........ich persönlich würde NIE den größten Imker des 20. Jh mit dem Bienenzirkus zu vergleichen.

    Bis bald

    Marcus

    40 Wirtschaftsvölker auf DN 1,5, 8 Miniplus, 20 Ableger Dadant, Zander und DN, Waage 401